Wie Berlin Deutsche aus der Krisenregion holen will
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Die Diskussion um den Eurofighter und seinen Export zeigt: Auch die „Zeitenwende“ stößt an Grenzen. Das ist in vielerlei Hinsicht konfliktträchtig.
Das Eurofighter-Programm läuft aus, bevor das deutsch-französische FCAS-Projekt greift. Rüstungsfirmen warnen deshalb vor einer Lücke in der deutschen Luftverteidigung.
Die Kompanie mit 150 Soldaten soll ein österreichisches Kontingent ersetzen. Die Entscheidung habe aber nichts mit den derzeitigen Problemen in dem Land zu tun, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.
Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der F.A.Z. diskutieren in Mannheim Fachleute über die neue Realität der Sicherheitspolitik. Von den skandinavischen Ländern könnte sich die Bundeswehr etwas abschauen.
Paris setzt einen Schlussstrich unter ein Jahrzehnt Militärpräsenz im westafrikanischen Niger und beginnt mit dem Abzug seiner Soldaten. Auch für die Bundeswehr hat das Folgen.
Im Kosovo drohen neue Konflikte, die internationalen KFOR-Friedenstruppen werden verstärkt. Nach den Briten könnte auch die Bundeswehr aufstocken. Dazu müsste die Politik nicht einmal das geltende Mandat ändern.
Die Bundeswehr bestellt für Tausende Panzer und Fahrzeuge digitale Funkgeräte. Doch es gibt ein Problem: Sie passen nicht. Einer ist es nicht gewesen.
Die Bundeswehr bestellt für Tausende Panzer und Fahrzeuge digitale Funkgeräte. Doch es gibt ein Problem: Sie passen nicht. Verteidigungsminister Pistorius ist verärgert, sieht die Schuld aber nicht bei sich.
Ein russisches Transportflugzeug vom Typ Iljuschin IL-76 ist in Gao abgestürzt. Die Bundeswehr hat in der Nähe noch ein Camp. Niemand will sagen, wem das Flugzeug gehört.
Deutschlands bester Turner Lukas Dauser spricht im Interview über Leistungsdruck, das Interesse der Deutschen an Randsportarten und seine Anstellung bei der Bundeswehr in Zeiten des Kriegs.
Gute Kinderstube +++ Zwei Lesermeinungen zum Artikel von Professor Joachim Krause
Sicherheitspolitische Forschung +++ Fachkräftemangel +++ Die Warnhinweise des WDR +++ Literaturfestival Berlin
Seit 2015 bildet die Bundeswehr im Irak Sicherheitskräfte für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus. Die Regierung will den Einsatz nun um ein Jahr verlängern.
Laut Verteidigungsminister Pistorius sieht man den Bundeswehr-Einrichtungen den Sparkurs der letzten Jahre an. Er kündigt Investitionen an – auch der Umweltschutz soll eine größere Rolle spielen.
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, hat sich für die Einführung eines jährlichen Veteranen-Tages ausgesprochen. Bundeswehrsoldaten, die in Auslandseinsätzen waren, verdienten mehr Wertschätzung.
Der Klimawandel stellt die Armeen der Welt vor enorme Herausforderungen. Sie müssen sich auf noch extremere Bedingungen einstellen. Die Amerikaner und Franzosen haben das begriffen. Deutschland auch?
Die SPD-Linke Wiebke Esdar ist Vorsitzende des Gremiums „Sondervermögen Bundeswehr“. Im Interview verteidigt sie die Haushaltsplanungen – und kritisiert das Kommunikationsverhalten einiger Kabinettsmitglieder.
Boris Pistorius verteidigt die Entwicklungen bei der Bundeswehr, fordert aber einen höheren Verteidigungsetat. Die Union meint, er liefere „nichts als leere Versprechungen“.
Bundeskanzler Olaf Scholz schlägt in der Generaldebatte einen „Deutschland-Pakt“ für mehr Tempo vor. Oppositionsführer Friedrich Merz wirft ihm vor, die „Zeitenwende“ nicht mit Leben zu füllen.
Ottogerd Karasch überlebte als Berufssoldat einen Anschlag und verlor einen guten Freund in Afghanistan. Jetzt kämpft er auf YouTube als Otto Bulletproof ums Überleben in der Wildnis – und sorgt so für eine Renaissance des Fernsehens.
Der Bundeswehr-Wiederaufbau und andere Aufgaben sollen aus Sonderkrediten außerhalb des regulären Bundeshaushaltes finanziert werden. Der Rechnungshof nennt das „Topfwirtschaft“ und übt scharfe Kritik.
Die Bundeswehr sucht Reservisten – und der Main-Taunus-Kreis stellt seinen Mitarbeitern nun frei, Reservistendienst zu leisten.
Nach der Finanzplanung der Ampelkoalition soll es weniger Geld für Verteidigung geben. Eine Weile noch hilft das „Sondervermögen“.
Die Bundeswehr bräuchte viel mehr Geld, um das vereinbarte Zwei-Prozent-Ziel der NATO dauerhaft zu erreichen. Doch stattdessen soll ihr Etat sinken.
Um Lücken im Etat zu schließen, will die Ampel das Sondervermögen Bundeswehr für deutlich mehr Vorhaben einsetzen als ursprünglich geplant. Die Union protestiert – und erinnert an das Verteidigungsversprechen des Kanzlers.
Beispielhaft nennt Eva Högl die Beschaffung von persönlicher Ausrüstung für Soldatinnen und Soldaten: Erstes Material ist laut der Wehrbeauftragten bereits angekommen.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat seinen Börsenwert seit Kriegsbeginn verdreifacht. Vorstandschef Armin Papperger erklärt im Interview, warum er trotzdem nicht triumphiert. Und was es braucht, um die Bundeswehr besser auszustatten.
Bis Jahresende will das Beschaffungsamt zwei Drittel des Geldes aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen „in Verträgen gebunden haben“. Die neue Präsidentin Annette Lehnigk-Emden sagte: „Wir haben die Bestellungen ausgelöst, jetzt muss die Industrie liefern.“
Bis Jahresende will das Beschaffungsamt der Bundeswehr zwei Drittel des Geldes aus dem Sondervermögen „in Verträgen gebunden haben“.
Rüstung ist auch ein Geschäft. Um den für alle Seiten – allen voran die Landesverteidigung – schädlichen Disput zwischen Industrie und dem Beschaffungsamt der Bundeswehr zu beenden, helfen nur klare Regeln.
Das Beschaffungsamt der Bundeswehr will in diesem Jahr einen Großteil der Verträge aus dem Sondervermögen abschließen. Die neue Amtspräsidentin hat eine Wunschliste – und nimmt die Industrie in die Pflicht.
Künftig sollen erkannte Extremisten ohne langwieriges Disziplinarverfahren aus der Bundeswehr entfernt werden. Die Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet.
Nach Pannen am Regierungsflugzeug zieht die Bundeswehr Konsequenzen und stellt zwei Flugzeuge vorzeitig außer Dienst. Unterdessen muss Außenministerin Baerbock per Linienflug zurück nach Berlin reisen.
Den Zerfall Jugoslawiens hatten viele kommen sehen. Als es dann aber passierte, waren Entscheidungen zu fällen, auf die wenige vorbereitet waren, auch und gerade in der Bundeswehr.