Die Bundeswehr – immer noch blank
Merkel und Scholz haben eine weitgehend wehrlose Republik hinterlassen. Die neue Regierung muss handeln.
Merkel und Scholz haben eine weitgehend wehrlose Republik hinterlassen. Die neue Regierung muss handeln.
Deutschland muss mehr in seine Verteidigung investieren. Doch woher soll das Geld kommen, wenn das Sondervermögen aufgebraucht ist? Welche Ideen die Parteien diskutieren und was Ökonomen dazu sagen.
„Rein, suchen, vernichten“: Im März 2024 erschießt ein Bundeswehrsoldat den neuen Partner seiner Frau, dessen Mutter, eine Freundin und ihre Tochter. Vor Gericht gibt er an, er sei vorgegangen wie beim Militär.
Die amerikanischen Ansagen zum Ukrainekrieg treffen Berlin hart – und das auch noch mitten im Wahlkampf: Wer soll für Sicherheit sorgen?
Die EU wäre militärisch gern weniger abhängig von Amerika, erst Recht, seitdem Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt. Doch das ist nicht so einfach.
Seit Jahrzehnten werden in Nordhessen Panzer gebaut. Der Krieg in der Ukraine treibt die Nachfrage in die Höhe – und verhilft den Herstellern zu mehr Akzeptanz.
Die Bundeswehr gibt viel Geld für Kampfflugzeuge und Panzer aus. Dabei wären flexible Drohnen billiger und effizienter.
Football und Militär? Eine Verbindung, die zu passen scheint. Die Bundeswehr ist in der European League of Football auf dem Vormarsch – dabei geht es nicht nur um neue Soldaten. Und beim Thema Geld stellen sich Fragen.
Zwanzig Jahre Afghanistan-Einsatz: Der Preis war hoch, der Nutzen gering. Zu diesem Ergebnis kommt die Enquete-Kommission des Bundestages. Die Bundesregierungen hätten die Lage bis zuletzt beschönigt.
Die USA halten auf einem ihrer deutschen Stützpunkte etwa so viele Panzer kampfbereit, wie die Bundeswehr insgesamt aufbringt. Ein Blick auf die Zahlen.
2024 ist die Zahl der Soldaten abermals gesunken. Trotzdem spricht das Verteidigungsministerium von einer „Trendumkehr“: Im vergangenen Jahr habe es so viele Einstellungen gegeben wie in den letzten fünf Jahren nicht mehr.
Er lobt Burschenschafter und Querdenker, spricht mit russischen Medien: Jan Nolte, Spitzenkandidat der hessischen AfD, gehört zu einem einflussreichen Netzwerk in der Partei, das davon träumt, in Deutschland bald mitzuregieren.
Olaf Scholz hatte der NATO zum 1. Januar einen einsatzbereiten Kampfverband versprochen – die 10. Panzerdivision. Was ist daraus geworden?
Der Krieg in der Ukraine hat die Verteidigungsbereitschaft wieder in den Fokus gerückt. Das hat auch Folgen für das Landeskommando Hessen der Bundeswehr. Nun hat es einen neuen Kommandeur bekommen.
Die Regierung will der Bundeswehr erlauben, in bestimmten Fällen Waffen gegen gefährliche Drohnen einzusetzen. Die Union und Fachleute halten das Vorhaben für unausgegoren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung der Ukrainehilfen. Wie unterscheiden sich diese? Und warum streitet Berlin über ein weiteres Paket?
Boris Pistorius hat wieder einmal etwas angekündigt: eine vierte Division. Was sich dahinter verbirgt, ist mehr Wahlkampf als Kampfkraft.
Lange hat die Regierung es hinausgezögert, die Einsatzgrundsätze für bewaffnete Drohnen festzulegen. Jetzt liefert das Verteidigungsministerium.
Der neue Großverband für das Heer ist grundsätzlich richtig. Doch solange die Truppe nicht das nötige Personal und genug Ausrüstung zusammen hat, kommt der Schritt zu früh.
Die Bundeswehr will für das Heer im Frühjahr eine vierte Division aufstellen. Zu dem benötigten Personal und der Ausstattung gibt es aber noch offene Fragen.
Nach sechs Jahren zieht sich die Deutsche Familienversicherung von der Börse zurück. Gründer Stefan Knoll enttäuscht der Kurs. Er würde das Abenteuer aber wiederholen. An die Politik richtet das CDU-Mitglied einige Forderungen.
Das Heer verfügt bisher über drei Divisionen. Mit dem Heimatschutz kommt nun eine vierte dazu: Sie soll im Verteidigungsfall Häfen, Bahnanlagen oder Brücken schützen.
Scholz widerspricht dem künftigen amerikanischen Präsidenten wegen dessen Grönland-Aussagen. Die Union sieht einen Wahlkämpfer am Werk.
Der Kanzlerkandidat der Grünen tritt für einen deutlichen Anstieg des Wehretats ein – die Forderungen von Donald Trump gehen ihm aber zu weit. Der Generalsekretär der NATO stellt dem künftigen Präsidenten unterdessen milliardenschwere Geschäfte in Aussicht.
Der Flugabwehrpanzer Gepard wehrt zuverlässig Drohnen ab, braucht aber dringend Nachschub. Der Munitionslieferant Rheinmetall baut die Unterstützung aus – und schickt auch neue Panzer.
Als Kriegsdienstverweigerung zum beliebten Thema in deutschen Liedtexten wurde. Ist es bald wieder so weit?
Wenn Soldaten keinen Zugang zu einer Küche haben, kommen „Meals Ready to Eat“ zum Einsatz. Dahinter verbergen sich Trockenfleisch, Eintöpfe oder sogar Gulasch. Wie schmecken die Gerichte – und wie gesund sind sie?
Die Verteidigungsausgaben verdoppeln? Dafür werden dem Kanzlerkandidaten der Grünen nicht die Herzen zufliegen. Doch Deutschlands Sicherheit hat ihren Preis.
Die elektronische Patientenakte kommt, das Briefporto steigt, und es gibt neue Möglichkeiten beim Nachnamen. Die wichtigsten Änderungen zum neuen Jahr im Überblick.
Der Leiter des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr erklärt, wo wir von der Ukraine etwas lernen können. Und wann die Privatisierung von Kliniken problematisch ist.
Brisante politische Themen finden sich auch dieses Mal unter den Einsendungen zum „Unwort des Jahres“. Noch bis Ende Dezember nimmt die Jury Vorschläge entgegen. 2.800 liegen bereits vor.
Schweden stoppt Windkraftprojekte in der Ostsee, weil russische Angriffe zu spät erkannt würden. Wie gehen andere Anrainer mit dem Problem um?
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht findet: Der Westen ist mitschuldig am Krieg in der Ukraine – und Putin kompromissbereit. Ein Streitgespräch.
Ein chinesischer Staatsbürger soll sich Zugang zu militärischen Einrichtungen verschafft und dort Fotos gemacht haben. Die Behörden werten derzeit sein Mobiltelefon aus.
Die Bundeswehr braucht dringend weibliche Vorbilder, doch sie macht es Frauen nicht gerade leicht. Lara Weyland ist dennoch Offizierin geworden. Wie hat sie das geschafft?
Die Antwort auf die Vertrauensfrage an diesem Montag wird der Beginn einer monatelangen Ungewissheit. Wie arbeiten die Institutionen dann weiter?