Es geht auch ohne Schulden
Merz ist zu Recht gegen ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr. Aber sie braucht mehr Geld, deshalb muss er sich gut überlegen, mit wem er regieren will.
Merz ist zu Recht gegen ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr. Aber sie braucht mehr Geld, deshalb muss er sich gut überlegen, mit wem er regieren will.
Der Rechnungshof schlägt Alarm: Die Korvetten K130 seien nicht in der Lage, Ziele jenseits des Radars aufzuklären. Einen Konstruktionsmangel könnten nur Drohnen ausgleichen. Warum sind die noch nicht vorhanden?
Die frühere Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder soll im Mai an die Spitze des Aufsichtsrats des Post-Konzerns DHL rücken. Die Digitalexpertin war schon oft in den Schlagzeilen.
SPD und BSW in Brandenburg wollen den Zugang der Bundeswehr in Schulen reglementieren. Der Verteidigungsminister wünscht sich, dass Jugendoffiziere uneingeschränkt eingeladen werden.
Alle sind für einen möglichst baldigen Waffenstillstand in der Ukraine. Doch wäre Deutschland bereit, ihn mit Soldaten abzusichern?
Die frühere Bundeskanzlerin beschreibt, wie sie den Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch erlebt hat. Sie lobt die Planung, gesteht aber ein, dass der Westen in Afghanistan in vielem gescheitert ist.
Vorfälle mit russischen Schiffen und Sabotageakte in der Ostsee häufen sich. Aber ob ein Hubschrauber der Bundeswehr Ende November „beschossen“ wurde, daran gibt es in Berlin Zweifel.
Ein normaler Arbeitgeber wird die Bundeswehr nie sein. Dann könnte sie nämlich ihren Auftrag nicht erfüllen.
Die Zahl der Soldaten in der Bundeswehr steigt, die wegen Rechtsextremismus entlassen wurden. Ein neues Gesetz könnte die Fälle beschleunigen.
Außenministerin Annalena Baerbock hat einen Vorfall in der Ostsee öffentlich gemacht. Dort wurde demnach ein Hubschrauber der Bundeswehr von einem Tanker aus mit Signalmunition beschossen.
Der Staat muss mehr fürs Militär ausgeben, da sind sich die meisten einig. Aber das Geld wird nicht immer sinnvoll verwendet. So wäre es besser.
Die Rüstungsbranche lotet mit diskreten Treffen eine engere Kooperation aus, um Europas NATO-Länder verteidigungsbereit zu machen. Im Kern geht es darum, wie schneller und besser Waffen produziert werden können.
Die Bundeswehr sollte für mehr als 800 Millionen Euro neue Uniformen bekommen. Aus der CDU wird Kritik laut. Nun könnte die Anschaffung verschoben werden.
Boris Pistorius hat lange mit seinem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur gewartet. Das war auch eine Rache an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie kam es dazu?
Da fällt uns zuerst der rehabilitierte Gazprom-Gerd ein. Der hatte sich gleich freiwillig gemeldet, um den Nachfolger gegen die Putschisten zu verteidigen.
Pistorius stellt sich hinter Scholz. Für den Verteidigungsminister ist das eine Frage der Loyalität. Die hatte der Kanzler umgekehrt vermissen lassen.
In einem geheimen Strategiepapier ist die Rolle der Wirtschaft klar umrissen, sollte Putin im Osten angreifen. Die Bundeswehr hat konkrete Vorschläge, wie Unternehmen sich wappnen sollten.
Boris Pistorius ist deutlich beliebter als Olaf Scholz. Reicht das für eine Kanzlerkandidatur? Wer hat welche Unterstützer, und wer hat sich besser durchgesetzt? Ein Überblick.
Joe Biden verabschiedet sich beim G-20-Gipfel in Brasilien von der großen internationalen Bühne. Und was macht Olaf Scholz?
Cem Özdemir versucht, die FDP-Dominanz im Bildungsministerium zu verringern – und entlässt verbeamtete Staatssekretäre. So will der Grünen-Minister um Vertrauen in der Wissenschaft werben.
An zahlreichen Orten ist am Volkstrauertag der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht worden. Die Spitzen der Verfassungsorgane mahnten Geschichtsbewusstsein an.
Mehr als 260.000 Menschen arbeiten für die Bundeswehr. Was reizt sie daran – und was unterscheidet das Militär von anderen Arbeitgebern?
Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Forschungsdiplomatie und akademischen Freiheit? In der stark zugespitzten politischen Weltlage hinterfragt die Wissenschaft ihre Rolle.
Rund 12.000 jüdische Soldaten starben im Ersten Weltkrieg. Am Donnerstag wurde bei einer Gedenkfeier der Jüdischen Gemeinde Frankfurt an sie erinnert.
Unions-Kanzlerkandidat Merz hat das Konzept seiner Partei bekräftigt, eine Kontingent-Wehrpflicht und ein Pflicht-Gesellschaftsjahr einzuführen. In seiner Begründung richtete er sich direkt an die junge Generation.
Merkel habe sich keine Illusionen über Putin gemacht, schreibt Bastian Matteo Scianna – und erklärt, warum dennoch erst 2022 die „Zeitenwende“ kam.
Seit dem Ukrainekrieg rüstet Deutschland auf. Auch Zivilisten, die nichts mit der Bundeswehr am Hut hatten, lassen sich für die Reserve ausbilden. Zwei Neu-Soldaten berichten.
Die Ampel war eine Fehlkonstruktion – sie entstand nur, weil 2021 keine andere Konstellation denkbar war. Vieles lief schlecht, manches klappte einigermaßen, weniges gut. Eine Rückschau.
In einer Rede begründet Bundeskanzler OIaf Scholz seine Entscheidung, die Vertrauensfrage zu stellen. Finanzminister Lindner macht er heftige Vorwürfe. Wir dokumentieren die Rede im Wortlaut.
Verteidigungsminister Pistorius (SPD) wollte die Wehrplicht reaktivieren, der Kanzler war dagegen. Jetzt soll es erst mal eine Minimalfassung davon geben.
Angesichts einer deutlich verschärften Bedrohungslage seit Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und Rekrutierungsproblemen bei der Bundeswehr plant Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius einen neuen Wehrdienst.
Deutschland braucht im Ernstfall nach neuen Berechnungen etwa 460.000 Soldaten. Der Verteidigungsminister hat nun die Zustimmung des Bundeskabinetts, wie er dieses Personal gewinnen will.
Eine Wehrpflicht soll es nicht geben – aber neue Fragebögen für alle, die 18 werden. Das soll das Kabinett heute absegnen. Die wichtigsten Punkte von Boris Pistorius’ Gesetzentwurf im Überblick.
Auch in der größten Krise geht der politische Alltag weiter. Die Ampel sucht Lösungen. Kanzler Scholz ist überzeugt: Wenn man wolle, könne man sich einigen.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer spricht über Pattsituationen an der Front in der Ukraine, Russlands wachsende hybride Kriegsführung gegen Deutschland – und fehlende Mittel im Verteidigungsetat.
Im Taunus sollten vor ein paar Jahren schadhafte Geschosse aus einem Munitionslager abtransportiert werden. Jetzt fragen Friedensbündnisse nach dem Stand der Dinge.