Um die Truppe geht es der SPD nicht
Die SPD degradiert das Amt des Wehrbeauftragten zum Versorgungsposten für eine Abgeordnete. Das darf die Union nicht zulassen.
Die SPD degradiert das Amt des Wehrbeauftragten zum Versorgungsposten für eine Abgeordnete. Das darf die Union nicht zulassen.
Vor zwei Wochen hatten die EU-Finanzminister nächtelang verhandelt. Jetzt hat das europäische Paket mit Corona-Kredithilfen die letzte Hürde genommen. Merkel verteidigte vor den Staats- und Regierungschefs ihr Nein zu Corona-Bonds.
Unternehmen, die durch die Corona-Krise zahlungsunfähig geworden sind, müssen einstweilen keinen Insolvenzantrag stellen. Das ist richtig, wird aber zur Rettung in vielen Fällen nicht genügen.
Es sei offen, heißt es im Parlament, ob es bei der anstehenden Neuregelung der Suizidhilfe zu einem Vollzug der Karlsruher Vorgaben kommt. Ein Abgeordneter sieht gar einen drohenden parlamentarischen Boykott. Und dann?
Die 154. Sitzung des Parlaments steht im Schatten der Corona-Krise. In ernstem Ton und Eile geht die Beratung der Maßnahmen gegen die Krise vonstatten. Die große Koalition erstreckt sich nun auch auf die Opposition.
Am heutigen Mittwoch soll der Bundestag die 750 Milliarden Euro Corona-Hilfen beschließen. Der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer sagt, wie es sich dabei anfühlt.
Nach viel Druck von außen wurden nun auch die Olympischen Sommerspiele auf 2021 verlegt. Trump rechnet derweil das eine Übel gegen das andere auf. Was sonst noch wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Urteil mit weitreichenden Folgen: Die Verfassungsrichter stoppen das europäische Patentgericht, vor allem aber stärken sie ihre Kontrollbefugnisse. Droht eine Verengung politischer Gestaltung?
Es erscheint paradox: Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Das aber kann nicht das letzte Wort sein. Ein Gastbeitrag.
Ein Gesetzesentwurf von Grünen, FDP und Linken sieht eine Ablösung der jährlichen Staatsleistungen für die Kirchen vor. Die zeigen sich gesprächsbereit.
Als Kompensation für die Enteignung ihrer Territorien Anfang des 19. Jahrhunderts erhalten die Kirchen jährlich rund 500 Millionen Euro Staatsleistungen. Grüne, FDP und Linke wollen diese nun durch eine Einmalzahlung ablösen.
Das Coronavirus hat den deutschen Bundestag erreicht, ein Abgeordneter wurde positiv auf Covid-19 getestet. Die Folgen treffen nun direkt und indirekt den gesamten Parlamentsbetrieb.
Düsseldorf oder Essen? Niemand zweifelt an der Notwendigkeit eines Zentrums für Fotografie. Andreas Gursky und die Grütters-Kommission haben unterschiedliche Visionen.
Bundestagsabgeordnete müssen mit einer „berufstypischen Gefährdung“ leben, heißt es aus der Parlamentsverwaltung. Deshalb wollen 50 Abgeordnete seit Beginn vergangenen Jahres ihre Wohnadresse nicht mehr einsehbar machen.
Von einem „entgrenzten“ Verfassungsgericht, das sich zum Ersatzgesetzgeber aufspielt, kann nicht die Rede sein. Seiner Gestaltungsmacht sind (unsichtbare) Grenzen gesetzt, an die zu erinnern lohnt. Ein Gastbeitrag.
Das Urteil zur Sterbehilfe hat fundamentale Folgen. Das Bundesverfassungsgericht setzt sich über alles hinweg, was der Gesetzgeber in sorgfältiger Abwägung entschieden hat.
Der Maximalindividualismus des Bundesverfassungsgerichts hält auch Suizide aus Liebeskummer für unbedingt schützenswert. Die Entscheidung ist nur mit Zynismus zu ertragen.
Einem Gutachten zufolge verstößt Deutschland mit dem Vertrag gegen internationales Recht. In Auftrag gegeben hat es Greenpeace. Die Umweltorganisation spricht von einem Skandal und prüft juristische Schritte.
Das Parlament hat die Organspende unlängst im Sinne der erweiterten Zustimmungslösung geregelt. Aber was wurde damit eigentlich genau entschieden? Ein Gastbeitrag.
Bei einem Auftritt im Berliner „Ballhaus“ bezeichnet Friedrich Merz die AfD-Abgeordneten im Bundestag indirekt als „Gesindel“. Am Tag darauf will der CDU-Politiker die Partei damit nicht mehr gemeint haben.
Das Parlamentarische Kontrollgremium des Deutschen Bundestages ist am Mittwoch zu einer Sitzung zusammengekommen. Die Mitglieder wollten darüber beraten, inwieweit BND und US-Geheimdienste gemeinsam über Jahrzehnte hinweg mehr als 100 Staaten ausgespäht haben.
Der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages hörte Sachverständige zum Vermögensstreit mit der Hohenzollern-Familie an. Kein Wunder, dass die Forderungen dreister, die Wunschlisten länger werden.
Wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgern hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Razzien gegen die CDU-Abgeordnete Karin Strenz und den früheren CSU-Abgeordneten Eduard Lintner angeordnet. Der Bundestag hob Strenz’ Immunität am Vormittag auf.
Der Austritt der Briten aus der Europäischen Union muss auch Anlass sein, über Defizite des bestehenden Systems nachzudenken.
Aufgabe des Bundespräsidenten ist es, die Stabilität des politischen und parlamentarischen Systems zu sichern. Beim Bundestagswahlrecht sollte Frank-Walter Steinmeier deshalb seine Reservefunktion nutzen. Ein Gastbeitrag.
Israels Präsident bezeichnet Deutschland als „Leuchtturm“ für den Schutz liberaler Werte. 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gelte es, Europa gegen Nationalismus, Fremdenhass und Antisemitismus zu verteidigen.
„Die Entäußerung in Mode ist immer auch politisch“: Politikerinnen aus dem Bundestag probieren Entwürfe deutscher Designer an. Das passt!
Trotz hoher Investitionen sind Verbesserung bei der Bundeswehr kaum spürbar: zu wenig Personal, zu wenig Material und zu viel Bürokratie. Der Wehrbeauftragte Bartels holt in seiner Kritik zum Rundumschlag aus.
Der Deutsche Bundestag platzt schon jetzt aus allen Nähten. Dennoch droht er weiterzuwachsen. Doch die Aufblähung des Bundestages kann noch verhindert werden. Die Parteien müssen nur wollen.
Mit sofortiger Wirkung verlässt Verena Hartmann die Fraktion der AfD im Bundestag – und die Partei. In der Vergangenheit war die frühere Polizistin mit Vertretern des „Flügels“ hart aneinandergeraten.
Die Grünen sprechen im Namen der Menschheit, eine Umweltaktivistin glaubt an die Lösung, und ein klassischer Energieversorger stellt die richtigen Fragen: Bei Anne Will ging es um Klimaschutz und Kohleausstieg.
Die CDU zeigt sich erstmals offen für eine Verringerung der Wahlkreise – zum Ärger ihrer Schwesterpartei. Die macht nun ihre eigenen Vorstellungen von einer Wahlrechtsreform deutlich.
Die Zeit für eine Einigung über eine Reform des Wahlrechts drängt. Jetzt bringt die CDU-Spitze Bewegung in die Sache. Doch zunächst stehen in der Union schwierige Diskussionen an.
Mit der Ablehnung der Widerspruchslösung setzt der Bundestag seinen medizinethischen Schlingerkurs der letzten Jahre fort.
Zum Glück hat der Bundestag die Widerspruchslösung abgelehnt. Müsste der Staat Schweigen als Zustimmung deuten, so wäre dies eine Abkehr von unserer Werte- und Rechtsordnung.
An diesem Donnerstag entscheidet der Bundestag, ob die Organspende auch ohne die Zustimmung des Spenders möglich sein soll. Es gab bereits mehrere Versuche, die Widerspruchslösung einzuführen.