Beim Thema Ukraine hält sich Merz zurück
In einer Zeit der Umbrüche führt die erste Asienreise den Kanzler zum „Wunschpartner“ nach Indien. Dort wird er freundlich begrüßt – wie vor wenigen Wochen auch Wladimir Putin.
In einer Zeit der Umbrüche führt die erste Asienreise den Kanzler zum „Wunschpartner“ nach Indien. Dort wird er freundlich begrüßt – wie vor wenigen Wochen auch Wladimir Putin.
Auf der Suche nach neuen Freunden und mehr Unabhängigkeit von den alten besucht Merz auf seiner ersten Asienreise Indien. Aber dort sieht man manches anders als in Berlin.
Der Kanzler und sein neuer Büroleiter kennen sich gut, auch wenn sie kein jahrzehntealtes Vertrauensverhältnis verbindet. Für Merz dürfte Birkenmaier aus wirtschaftspolitischen Gründen wichtig werden.
Nicht nur Strack-Zimmermann und Kubicki sind mit den Figuren der Muppet-Show vertraut. Trump könnte locker Gonzo den Großen imitieren. Und den dänischen Koch.
Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags ist so etwas wie der Kanzler der Landräte. Wer ist der neue Amtsinhaber Kay Ruge?
Führungsstärke wird von allen Seiten gelobt und gefordert. Aber die so loben, haben verlernt, worauf es ankommt – und was seit Adenauer verloren gegangen ist.
Vier Jahre lang hat niemand so eng mit dem Kanzler zusammengearbeitet wie sein Büroleiter. Trotzdem trennt sich Merz von Jacob Schrot. Warum das?
Die Ukraine soll verbindliche Sicherheitszusagen bekommen. Auch von den Vereinigten Staaten. Die Bundesregierung schließt eine Beteiligung an einer multinationalen Truppe nicht mehr aus.
Fast alle sind sich einig: Zu viele Regeln lähmen das Land. Der Politologe Markus Hinterleitner sagt hingegen: Die Verwaltung ist oft nur der Sündenbock. Ein Gespräch zur Ehrenrettung der Bürokratie.
Adenauer polarisiert nicht mehr. Drei neue Biographien zeichnen zum 150. Geburtstag ein ausgewogenes Bild seiner historischen Leistungen und Schattenseiten.
Der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland hat seine runden Geburtstage ausgiebig zelebriert. Das war nicht reiner Pomp, sondern diente auch seinen politischen Zwecken.
Der Außenminister verspricht in Litauen, dass die deutsche Brigade weiter aufgebaut werde wie geplant. Zu einem möglichen Bundeswehreinsatz in der Ukraine kommt aus Berlin bisher nichts Konkretes.
Als der vormalige Kölner Oberbürgermeister 1949 der erste Kanzler der Bundesrepublik wurde, brachte er Erfahrungen aus drei Epochen deutscher Geschichte mit. Die vierte Epoche sollte Adenauer prägen wie niemand seither.
Die Union reagiert recht pragmatisch auf den US-Angriff in Venezuela – auch um Washington in den Ukraine-Gesprächen nicht zu verprellen. Die SPD ist da kritischer.
Rosi Mittermaier siegt, Silvia Sommerlath heiratet, und nach der verlorenen Bundestagswahl geht es bei der CSU in Kreuth hoch her. Theo Waigel war vor 50 Jahren dabei.
Frank-Walter Steinmeier hat viel für das Land getan. Auch dank ihm gelang die erste rot-grüne Koalition und die Agenda 2010. Ein Schatten bleibt seine Russlandpolitik. Eine Würdigung zum 70. Geburtstag des Bundespräsidenten.
Die Deutschen wissen nicht mehr, ob Amerika sie schützt, wenn Russland angreift. Also wird über heimische Atomwaffen diskutiert.
In seiner Neujahrsansprache hat der Kanzler nicht sonderlich kämpferisch gewirkt. Wie viel Zeit geben die Deutschen ihm und seiner Koalition noch?
Der Bundespräsident beruft sich zu Unrecht auf Adenauer als Anwalt für ein AfD-Verbotsverfahren. Der erste Kanzler wusste: Das beste Mittel gegen Extremismus ist die Auseinandersetzung mit den Problemen, die ihn nähren.
Friedrich Merz legt als Kanzler Hebel um. Aber sein Führungswille zerschellt immer wieder an den Realitäten. Manche sehen ihn als redlichen Regenten des Abstiegs ins zweite Amtsjahr ziehen.
Vor zehn Jahren erschütterten die massenhaften Übergriffe von Migranten auf Frauen in Köln die Republik. Eine Rekonstruktion der Ereignisse und ihrer Folgen.
„Wir sind kein Spielball von Großmächten“: In seiner Neujahrsansprache ruft der Kanzler die Deutschen auf, dem eigenen Mut zu vertrauen. Er zeigt aber auch Verständnis für ihre Sorgen.
Ist der Start von Merz als Bundeskanzler so viel schlechter als der seiner Vorgänger? Ein Vergleich mit Schröder, Merkel und Scholz zeigt Parallelen – aber auch Unterschiede.
Die Sitzungsprotokolle der Bundestagsfraktion von 1969 bis 1983 zeigen, wie die Partei um die Neue Ostpolitik, die Bekämpfung der RAF und die Atomkraft rang.
Die Weihnachtszeit ist etwas Besonderes. Auch für Politiker. Oder gerade für sie. Auch wenn sie selbst nicht ganz abschalten.
Vor einem Jahr starben sechs Menschen bei einem Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Hunderte weitere wurden verletzt. Bundeskanzler Merz beschwört den Zusammenhalt in Deutschland.
Der Kanzler wollte Günter Krings an der Spitze der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung sehen. Doch Annegret Kramp-Karrenbauer setzte sich durch.
Der Kanzler hat das Ringen um das Reparationsdarlehen verloren. Die EU macht neue Schulden für Kiew, statt russisches Geld dafür einzusetzen. Ausgespielt wurde er von Belgien und Ungarn.
Der Bundeskanzler konnte sich mit seinem Vorschlag zur Finanzierung der Ukraine in Brüssel nicht durchsetzen. Wie kommt das zuhause an?
Am Ende der „Schicksalswoche Europas“ hat der Kanzler sich nicht mit seinem Plan zur Unterstützung der Ukraine durchsetzen können. Putin dagegen hat Grund zur Freude.
Die Finanzierung der Ukraine ist mit der EU-Finanzspritze für zwei Jahre gesichert. Aber mit seiner Forderung, russisches Geld dafür zu verwenden, ist Bundeskanzler Merz vorerst gescheitert.
Schulden machen oder russische Vermögen einsetzen? Der belgische Regierungschef klagt zwar über den deutschen Kanzler, bewegt sich aber.
Der Kanzler wirbt dafür, in Europa eingefrorenes russisches Staatsvermögen für die Ukraine zu nutzen. Er will Putins Zynismus Paroli bieten.
Die Europäer haben eine „multinationale Truppe“ zur Überwachung eines Friedens in der Ukraine vorgeschlagen. Was bedeutet das für Deutschland?
Friedrich Merz hat Amerikaner, Ukrainer und Europäer nach Berlin eingeladen. Am Abend verbreitet er gemeinsam mit Wolodymyr Selenskyj Hoffnung. Gibt es dafür Anlass?
Egal, ob sie für oder gegen den Wehrdienst sind, ein Gefühl eint junge Menschen: Sie fühlen sich nicht ernst genommen.