Ein wertvoller Angeklagter
Nils D. ging aus Dinslaken nach Syrien zum „Islamischen Staat“. Vor Gericht gibt er nun bereitwillig Auskunft. Doch will er nicht an Gewalttaten beteiligt gewesen sein.
Nils D. ging aus Dinslaken nach Syrien zum „Islamischen Staat“. Vor Gericht gibt er nun bereitwillig Auskunft. Doch will er nicht an Gewalttaten beteiligt gewesen sein.
Sein Cousin brachte Nils D. in Kontakt mit dem fundamentalistischen Islam, er kam auf die „radikale Schiene“ und fing für die Terrormiliz IS Deserteure. Jetzt hat er im Prozess vor dem Oberlandesgericht in Düsseldrf ein Geständnis abgelegt.
Bundespolizisten haben in Berlin einen Mann verhaftet, der in Afghanistan in einem Terror-Ausbildungscamp gewesen sein soll. Er stand seit 2012 auf der Fahndungsliste.
Nach Beate Zschäpe hat im NSU-Prozess nun auch Ralf Wohlleben sein Schweigen gebrochen. Als Schlüsselfigur hinter dem rechtsextremen Terrortrio sieht sich der frühere NPD-Funktionär nicht.
In Mönchengladbach wurde Salafistenführer Sven Lau festgenommen. Er soll Islamisten aus Deutschland nach Syrien vermittelt haben. Die Sicherheitsbehörden waren dem Konvertiten schon länger auf der Spur.
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Salafistenprediger Sven Lau vor, eine Terrororganisation in Syrien unterstützt zu haben. Deshalb hat sie ihn nun festnehmen lassen.
Die Schweizer Polizei hat nach Anhebung der Alarmstufe zwei Syrer festgenommen. In ihrem Kofferraum wurden Spuren von Sprengstoff gefunden. Die Suche nach den mutmaßlichen Terroristen geht weiter.
Die Behörden in der Region Genf fahnden nach vier Verdächtigen und sprechen von einer „konkreten Bedrohung.“ Erste Medienberichte über Festnahmen und über Sprengstoffspuren in einem Auto bestätigt die Polizei jedoch nicht.
Nach der Einlassung von Beate Zschäpe im NSU-Prozess stand zu befürchten, dass die Medien sich mit dem Inhalt ihrer Aussage zufriedengeben würden, ohne weitere Fragen zu stellen. Auch Anne Will schien zunächst in diese Richtung zu marschieren. Aber dann kriegte sie die Kurve.
Seit Mai 2013 steht Beate Zschäpe im NSU-Prozess vor Gericht. Bislang hat sie beharrlich geschwiegen – ändert ihre angekündigte Aussage jetzt alles? Ein Überblick über die Ereignisse.
Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe führt derzeit weit mehr als 100 Verfahren gegen 200 deutsche Syrien-Kämpfer. Einen entsprechenden Bericht bestätigte Bundesjustizminister Heiko Maas.
Vor dem Oberlandesgericht Celle wird gegen zwei Syrien-Rückkehrer verhandelt. Die Ausreise der beiden Männer wirft Fragen auf. Wurde ein Anwerber des „Islamischen Staates“ vom deutschen Verfassungsschutz als V-Mann geführt?
In Wolfsburg hat der Prozess gegen zwei mutmaßliche IS-Mitglieder begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, unter anderem an einer Offensive der Terrormiliz gegen die irakische Armee beteiligt gewesen zu sein.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf verschärft die Sicherheitsvorkehrungen: Ein mutmaßlicher Terrorist hatte sich in seiner Zelle offenbar eine Waffe gebaut. Und nicht nur das.
Die Ethikkommission der Fifa hat die Vorwürfe gegen Joseph Blatter und Michel Platini geprüft. In ihrem Schlussbericht sind unter anderem auch Anträge für Sanktionen enthalten.
An Medienberichten über einen Sprengstofffund nach dem abgesagten Fußball-Länderspiel in Hannover ist offenbar „nichts dran“. Das erfuhr die F.A.Z. aus Sicherheitskreisen.
Befinden sich unter den Flüchtlingen professionelle Terroristen? Wahrscheinlich nicht. Aber unter ihnen sind Menschen, die sicherer im Umgang mit großen Waffen sind als die deutsche Polizei.
Im Skandal um die Vergabe der Fußball-WM 2006 ermittelt angeblich nun auch die Schweizer Bundesanwaltschaft. In Erklärungsnot steckt vor allem Franz Beckenbauer als damaliger OK-Chef.
Die von Beate Zschäpe angekündigte Erklärung im NSU-Prozess verzögert sich abermals – weil ihr neuer Anwalt im Urlaub ist. Dafür plant offenbar jedoch ein weiterer bislang schweigender Angeklagter eine Aussage.
Ein 20 Jahre alter Deutscher hat im syrischen Bürgerkrieg Menschen mutmaßlich schwerwiegende Kriegsverbrechen begangen. Er wurde in Offenbach von einem Einsatzkommando der Polizei überwältigt.
Von Baden-Württemberg aus sollen sie Massaker im Bürgerkrieg im Kongo befohlen haben. Nach jahrelangem Prozess wurden jetzt zwei Männer in Stuttgart als Kriegsverbrecher verurteilt. Ins Gefängnis muss einer von ihnen trotzdem nicht.
Die Schweizer Bundesanwaltschaft ist die oberste Ermittlungs- und Anklagebehörde der Eidgenossenschaft. Bei den Ermittlungen gegen die Fifa arbeitet sie eng mit den Strafverfolgungsbehörden der Vereinigten Staaten zusammen
Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Fifa-Präsident Blatter. FAZ.NET dokumentiert die Erklärung der Bundesanwaltschaft im Wortlaut.
Die kurzfristige Absage der Fifa-Pressekonferenz hat einen Grund: Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Fifa-Präsident Joseph Blatter eröffnet. Uefa-Chef Michel Platini ist wegen der Zahlung von zwei Millionen Franken vernommen worden.
Am Freitag beendet die Fifa die Sitzung ihres Exekutivkomitees. Dann tritt Präsident Joseph Blatter erstmals nach zwei Monaten wieder ins Rampenlicht. Schon zuvor erhält ein brisantes Thema neuen Schwung.
Die Strafverfolger sehen die neuen Vorwürfe gegen die Fifa-Führung und die Freistellung von Valcke mit großer Spannung. Die Krise des Fußball-Weltverbandes wird nun auch zu einer persönlichen Abrechnung.
Der nächste Gong im Fifa-Skandal: Nach Angaben der amerikanischen Justizministerin müssen weitere Funktionäre mit Anklagen rechnen. Der Druck auf die Organisation des Weltfußballs steigt.
Der Verkauf von Fernseh-Übertragungsrechten weit unter Marktwert bringt Joseph Blatter in Bedrängnis. Der Noch-Präsident der Fifa soll sie billig an Jack Warner verkauft haben, der sie teuer weiter veräußerte.
Ob der Generalbundesanwalt einen Fall von mutmaßlich rechtsextremer Gewalt gegen Flüchtlinge übernimmt, entscheiden nicht zuletzt die Medien. Die öffentliche Wirkung einer Tat spielt dabei eine wichtige Rolle.
Ein früherer BND-Mitarbeiter steht im Verdacht, Dokumente an die CIA verkauft zu haben. Aufgeflogen ist er, als er auch noch die Russen beliefern wollte. Jetzt wird es ernst für ihn.
Ein deutscher Dschihadist soll in einem Propaganda-Video des „Islamischen Staats“ einen Menschen erschossen haben. Die Sicherheitsbehörden gehen nun davon aus, ihn identifiziert zu haben.
Die Entlassung von Generalbundesanwalt Harald Range bewegt die deutsche Justiz. Der Jurist erfährt viel Zuspruch für seine Haltung in der Netzpolitik-Affäre. Ein Besuch in Karlsruhe gibt Einblicke in seinen Gemütszustand.
Der Generalbundesanwalt steht in Deutschland stets unter politischem und medialem Druck. Zu Konflikten mit dem ihm vorgesetzten Justizminister kommt es oft, das hängt aber auch vom Amtsträger ab.
Die Entlassung von Generalbundesanwalt Harald Range durch Justizminister Heiko Maas ist nur der vorläufige Höhepunkt der Netzpolitik-Affäre. FAZ.NET dokumentiert den Verlauf der Affäre.
Das Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats beschert den Bloggern von netzpolitik.org ungeahnte Popularität und einen Spendenrekord. Wenn es bald eingestellt wird, stehen die Netz-Aktivisten besser da als je zuvor.
Es gehört zu den Regeln des Geschäfts, dass für jeden Skandal einer gefunden werden muss, der die politische Verantwortung trägt. Im Fall der Landesverratsvorwürfe gegen „Netzpolitik.org“ ist es der Generalbundesanwalt.