Bundesanwaltschaft klagt zwölf mutmaßliche Rechtsextremisten an
Im Februar gab es Razzien in sechs Bundesländern gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremen Terrorzelle. Jetzt erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen zwölf Personen.
Im Februar gab es Razzien in sechs Bundesländern gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremen Terrorzelle. Jetzt erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen zwölf Personen.
Die Bundesanwaltschaft lässt eine Linksextremistin aus Leipzig festnehmen. Lina E. ist erst 25 Jahre alt und Studentin. Ihre Aktionen aber sollen gewalttätig gewesen sein.
In Leipzig wurde eine mutmaßliche Linksextremistin festgenommen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr vor, die Anführerin einer Gruppe zu sein, die Personen aus der „rechten Szene“ angegriffen haben soll.
Stephan E. wird der Mord an Walter Lübcke zur Last gelegt. Unklar ist, ob er auch versucht hat, einen Iraker zu erstechen. Im Frankfurter Gerichtsprozess schildert Ahmed I., wie ihn die Folgen der Tat belasten.
Sie stimmt nicht mit den Menschen überein, die Deutschland einen allgegenwärtigen Rassismus attestieren. Für ihn dagegen ist Rassismus Alltag. Ein Streitgespräch über Identitätspolitik zwischen Canan Topçu und Krsto Lazarević.
Vergangene Woche ist der wegen Beihilfe zum Mord an Walter Lübcke angeklagte Markus H. auf freien Fuß gekommen. Die Bundesanwaltschaft versucht nun, das rückgängig zu machen.
In Berlin hat der Prozess gegen einen russischen Angeklagten begonnen, der im Tiergarten einen „Staatsfeind“ erschossen haben soll. Bundeskanzlerin Merkel drohte schon mit Konsequenzen, sollte das Urteil die Spuren nach Russland aufdecken.
Mitten im Berliner Tiergarten streckt ein Killer im Sommer 2019 einen Mann mit zwei Schüssen nieder. Jetzt beginnt der Prozess gegen ihn – war er ein von Moskau geschickter Auftragsmörder?
In Koblenz läuft ein Prozess wegen Verbrechen in einem Gefängnis in Damaskus. Das ermöglicht das Weltrechtsprinzip. Für viele Exilanten ist es erst der Anfang.
Im Prozess um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke standen bisher zwei Männer im Fokus der Ermittlungen. Der wegen Beihilfe angeklagte Markus H. kommt nun auf freien Fuß.
Die Bundesanwaltschaft wirft Markus H. vor, Stephan E. darin bestärkt zu haben, Walter Lübcke umzubringen. Womöglich könnte er bald aus der Untersuchungshaft entlassen werden.
Im Lübcke-Prozess sagt die Exfreundin des Mitangeklagten aus. Sie zeichnet das Bild eines manipulativen Narzissten, der schon früh darauf bedacht war, keine Spuren zu hinterlassen.
Der Sumpf des Fußball-Weltverbandes ist tief. Präsident Gianni Infantino betreibt ein undurchsichtiges Geschäft. Die Justiz in der Schweiz hat bei der Aufklärung bisher versagt. Schuld daran trägt auch die Politik.
Eine schwere Kindheit, Jähzorn und Ausländerhass, der vom Vater übernommen sein soll. Nach dem Geständnis von Stephan E., Walter Lübcke erschossen zu haben, ist dessen Familie empört.
Gegen Gianni Infantino läuft in der Schweiz ein Strafverfahren. Laut Regelwerk könnte der Fifa-Chef sofort für 90 Tage provisorisch suspendiert werden. Doch der Fußball-Weltverband tut wie so oft: erstmal nichts.
Seit Donnerstag läuft gegen den Präsidenten des Weltverbandes ein Strafverfahren. Sein Amtsvorgänger Blatter fordert nun Konsequenzen. Unterstützung erhält Infantino hingegen vom FC Bayern.
Gut ein Jahr nach seiner Wiederwahl als Fifa-Präsident gerät Gianni Infantino weiter in Erklärungsnot. Die Schweizer Staatsanwaltschaft eröffnet ein Strafverfahren. Es geht um geheime Treffen.
Warum er am Prozess gegen den mutmaßlichen Halle-Attentäter als Beobachter teilnimmt und wie man Radikalisierung im Netz verhindern kann, erklärt Cem Özdemir im Interview.
Die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen dem Angeklagten und seinem Anwalt sei nachvollziehbar, teilte das Gericht mit. Frank Hannig wird Stepahn E. damit nicht weiter vertreten.
Das Anwälteteam im Lübcke-Prozess überwirft sich. Was bedeutet der Streit für die künftige Verteidigung des Angeklagten Stephan E.?
Das Vertrauensverhältnis zu Frank Hannig sei „auf Dauer zerstört“. Der hatte zu Beginn der Verhandlung mehrere Anträge gestellt – von denen vor allem der erste für Aufruhr sorgte.
Michael Laubers Ermittlungen zur WM-Vergabe an Deutschland waren von Pannen und Ungereimtheiten begleitet. Informelle Treffen mit Fifa-Boss Gianni Infantino sind ihm nun auf die Füße gefallen.
Seit Längerem fordern Politiker, der GBA solle die Ermittlungen zu rechtsextremen Drohschreiben übernehmen. Auch in Frankfurt hat man sich längst an die obersten Ermittler gewandt.
Bei den Ermittlungen gegen eine rechtsextremistische Vereinigung ist es zu zwei Festnahmen gekommen. Die Gruppe soll zur Tötung jüdischer Menschen aufgerufen haben.
Seit Juni müssen sich Stephan E. und sein mutmaßlicher Helfer Markus H. für den Mordanschlag auf Walter Lübcke vor Gericht verantworten. Doch es gibt noch einen dritten Verdächtigen. Um ihn kümmert sich nun die Staatsanwaltschaft Paderborn.
13 Tote, mehr als 200 Verletzte: Das Oktoberfestattentat ist der größte rechtsextreme Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Bundesanwaltschaft nahm Ende 2014 die Ermittlungen neu auf – und stellt sie nun wieder ein.
Am vierten Verhandlungstag im Lübcke-Prozess am Frankfurter Oberlandesgericht geht es um ein weiteres Video mit Aussagen von Stephan E. Je mehr es um das Vorfeld der Tat geht, desto detaillierter äußert er sich.
Im Lübcke-Prozess wird das Video gezeigt, in dem Stephan E. plötzlich von einem ganz anderen Tathergang berichtet: Er beschuldigt seinen mitangeklagten mutmaßlichen Komplizen Markus H., den tödlichen Schuss versehentlich abgegeben zu haben. Der Ermittlungsrichter spricht von einem „Fundamentalwiderspruch“ zu E.s erster Aussage.
Der Sohn des RAF-Opfers rechnet mit der Justiz ab.
Im Lübcke-Prozess treten schillernde Verteidiger auf. Das Gericht rät den Angeklagten, nicht auf sie zu hören.
Der Syrer Alaa M. kam 2015 nach Deutschland und war hier als Arzt tätig. Nun legt ihm die Bundesanwaltschaft zur Last, in einem Gefängnis Inhaftierte misshandelt zu haben.
Der Angeklagte soll sie als Sklavin gekauft und ihre fünfjährige Tochter auf brutale Weise ermordet haben: Im Prozess um die Verbrechen des IS an den Jesiden sagt die Kronzeugin in Frankfurt aus.
Die Bundesanwaltschaft hat Räume des Asta Frankfurt durchsuchen lassen, weil es offenbar Verbindungen zu dem Brandanschlag auf den Bundesgerichtshof gibt. Nun zogen rund 300 Personen, teils aus der linksextremen Szene, durch die Stadt.
Im August wurde der Georgier Tornike K. im Kleinen Tiergarten in Berlin ermordet. Nun hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe Anklage gegen einen Russen erhoben. Außenminister Maas droht Moskau wegen des Falls mit weiteren Strafmaßnahmen.
In Frankfurt beginnt das Verfahren um den Mord an Walter Lübcke. Zuschauer warten im Regen, die Verteidiger fahren mit kruden Anträgen auf, doch die Richter bleiben gelassen.
Zum Prozessauftakt im Verfahren um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Bundesanwaltschaft schwere Vorwürfe gegen den Hauptangeklagten Stephan E. und seinen mutmaßlichen Komplizen Markus H. erhoben.