Im braunen Wasser der Nationalsozialisten
Auch die Bundesanwaltschaft hat ihre Nachkriegsgeschichte aufarbeiten lassen. Die Forscher sprechen von einer „schweren Hypothek" und meinen nicht nur personelle Kontinuitäten.
Auch die Bundesanwaltschaft hat ihre Nachkriegsgeschichte aufarbeiten lassen. Die Forscher sprechen von einer „schweren Hypothek" und meinen nicht nur personelle Kontinuitäten.
Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht geht es in diesen Tagen darum, ob IS-Verbrechen nach Völkerrecht geahndet werden können. Für den Tod einer jungen Jesidin wird einem Iraker der Prozess gemacht.
Oury Jalloh starb in einer Zelle der Dessauer Polizei. Es gab diverse Prozesse, Gutachten, Untersuchungen und Berichte – trotzdem sind die Umstände weiter unklar. Ein neuer Brandversuch zeigt nun ähnliche Ergebnisse wie frühere Verfahren.
Das Oberlandesgericht München sprach die IS-Rückkehrerin am Montag unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig. Die Bundesanwaltschaft hatte eine lebenslange Haftstrafe gefordert.
Die Ampel-Koalitionsgespräche beginnen mit der Frage: wo sparen? In Deutschland wird es stürmisch. Beim EU-Gipfel gibt es Zoff mit Polen. Und ein neuer Asterix-Band erscheint. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die beiden Männer sollen geplant haben, mit einer Söldnertruppe in den Bürgerkrieg im Jemen einzugreifen. Wegen des Verdachts der Gründung einer terroristischen Vereinigung sitzen sie nun in Untersuchungshaft.
Mindestens sechs Angriffe auf politische Gegner aus der rechten Szene sollen die 26 Jahre alte Hauptangeklagte und drei Mittäter verübt haben. Die Antifa feiert sie beim Prozessauftakt.
Seit Mai steht der Soldat Franco A. wegen Terrorverdachts vor dem Frankfurter Oberlandesgericht. Dass er Anschläge verüben wollte, bestreitet er. Doch die Richter haben viele Fragen.
Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen Spion in der britischen Botschaft in Berlin festnehmen lassen, der dem russischen Geheimdienst Dokumente zugespielt haben soll. Als Gegenleistung habe er Bargeld in unbekannter Höhe erhalten.
Ein Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin ist wegen des Verdachts der Agententätigkeit in Potsdam festgenommen worden. Er soll seit November 2020 für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben.
Bei einem Anschlag 2014 in Damaskus starben sieben Wartende an einer Lebensmittelausgabe. Der mutmaßliche Täter wurde jetzt in Berlin festgenommen.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Susanne G. Drohschreiben mit Munition verschickte und einen Anschlag auf Amtsträger und Muslime plante. Das Material für eine Benzinhandbombe habe die Frau griffbereit in ihrem Fahrzeug gehabt.
Hochgradig kriminell und fremdenfeindlich: Drei mutmaßliche Mitglieder der antisemitischen „Goyim-Partei“ müssen sich in Düsseldorf verantworten. Der Prozessauftakt zeigt eine unendliche Flut des Hasses.
Im Juni vergangenen Jahres hat in Koblenz der weltweit erste Prozess gegen Angehörige des Assad-Regimes begonnen. Nun folgt in Frankfurt vermutlich der nächste. Die Liste der Vorwürfe ist lang und drastisch.
Im November vergangenen Jahres tötete ein IS-Anhänger in Wien vier Menschen. Nach der Tat wurden Verbindungen zur Islamistenszene in Deutschland bekannt. Zwei Männer könnten die Pläne gekannt haben.
Mehr als zehn Jahre lang soll Klaus L. einem chinesischen Geheimdienst Informationen gegeben haben. Als Gegenleistung soll er Geld bekommen haben. Früher habe er auch für den BND gearbeitet, heißt es.
Laut Medienberichten steht ein Verfassungsschutzmitarbeiter unter Verdacht, Informationen an einen früheren V-Mann weitergegeben zu haben. Dieser soll an einer geplanten Ermordung beteiligt gewesen sein.
Eine Sprachaufnahme verfestigt das Bild von Franco A.s antisemitischer Gesinnung. Im Prozess am Oberlandesgericht Frankfurt gibt es nicht nur darüber Diskussionen. Es geht es auch darum, ob Betrugsvorwürfe eingestellt werden sollen.
Mehrere Monate nach Ende des Prozesses um den Mord an Walter Lübcke hat das Gericht das schriftliche Urteil vorgelegt. Damit wird klarer, warum die Angeklagten nicht in allen Punkten schuldig gesprochen wurden.
Erst kamen die Rückkehrer, dann die IS-Frauen. Rhein-Main ist laut den Staatsanwälten ein Hotspot für Gefährder. Wie die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Islamisten ermittelt.
Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf wurden drei Deutsche unter anderem wegen Volksverhetzung angeklagt.
Stundenlang erzählt Franco A. vor dem Oberlandesgericht Frankfurt aus seinem Leben. Dabei geht er auch auf seine Masterarbeit ein, die ein Gutachter als „rassistisch“ bezeichnete.
Franco A. will sich nicht zum Tathergang, sondern zur Flüchtlingspolitik äußern. Er bestreitet, rechtsextremistisch zu sein. Doch ein erster Zeuge belastet ihn.
Genugtuung statt Strafe: Fällt der Vorhang in der sogenannten „Sommermärchen“-Affäre? Das Bundesstrafgericht der Schweiz spricht Zwanziger, Schmidt, Niersbach und Linsi Schmerzensgeld zu.
Die Konfliktparteien in Israel halten inne, am Pfingstwochenende ist in Deutschland vielerorts wieder Urlaub möglich und in der Bundesliga fallen wichtige Entscheidungen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Soldat Franco A., der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag geplant haben soll, inszeniert sich zum Prozessauftakt als treuer Staatsdiener. Seine Anwälte zerren die Asylpolitik der vergangenen Jahre vor Gericht.
Der Prozess gegen den suspendierten Oberleutnant Franco A. hat in Frankfurt begonnen. Der Medienauflauf scheint dem Mann, der schwere Anschläge geplant haben soll, zu gefallen. Seine Verteidiger werden die Strategie fahren, alle Vorwürfe seien ausgedacht.
Ein Soldat gibt sich als Flüchtling aus und soll Sprengstoff gehortet haben, um einen Anschlag zu verüben. Was ihm die Anklage vorwirft – und wieso es Zweifel daran gibt.
Der suspendierte Bundeswehroffizier Franco A. bestreitet, Anschläge geplant zu haben. Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht wird ihm der Prozess gemacht.
Der 46 Jahre alte Mann steht offenbar schon länger auf einer belgischen Terroristenliste. In einem Abschiedsbrief droht er staatlichen Strukturen und mehreren Personen mit einem Anschlag.
Am Freitag soll das Urteil im Messermord-Prozess von Dresden fallen. Die Anklage fordert lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung, die Verteidigung plädiert auf eine Jugendstrafe.
In dem Verfahren um den Anschlag auf ein homosexuelles Paar sagt der Lebensgefährte des Getöteten aus. Der mutmaßliche Täter, der aus islamistischen Motiven gehandelt haben soll, verfolgt die Übertragung regungslos.
In Stuttgart müssen sich die mutmaßlichen Mitglieder einer rechtsterroristischen Gruppe vor Gericht verantworten. Nach Darstellung der Bundesanwaltschaft planten sie einen Bürgerkrieg.