Der deutsche Klimaprimus und die Klimalümmel
Die Grünen wollen mit Superlativen punkten. Das erhöht aber nicht unbedingt ihre Überzeugungskraft. Die Überraschung des grünen Klimaschutz-Sofortprogramms ist aber etwas anderes: Es gibt wieder „Bauern“.
Die Grünen wollen mit Superlativen punkten. Das erhöht aber nicht unbedingt ihre Überzeugungskraft. Die Überraschung des grünen Klimaschutz-Sofortprogramms ist aber etwas anderes: Es gibt wieder „Bauern“.
Die Grünen wollen nach der Bundestagswahl ein Ministerium für Klimaschutz mit einem Veto-Recht gegenüber anderen Ministerien schaffen. Das schlagen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Co-Parteichef Robert Habeck in einem vorgelegten Klimaschutz-Programm vor.
Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck kündigen für den Fall eines Regierungswechsels das größte Klimapaket an, das jemals verabschiedet wurde – damit Deutschland das Pariser Klimaabkommen erfüllt.
Freiburg gibt sich gern als ökologisches Idyll mit vielen Fahrrädern. Hier sind die Grünen schon lange erfolgreich. Haben sie hier gelernt, mögliche Kanzlerinnenpartei zu sein?
Sprache könne ausgrenzen, sagt die Grünen-Kanzlerkandidatin. Man müsse aber „alle mit ansprechen“. Nachrichtenagenturen wollen aktuell zeigen, dass das auch ohne Gendersternchen geht.
Annalena Baerbock kann nachvollziehen, dass Impfunwilligen nicht die Freiheit der Geimpften gestattet werden. Die Grünen-Kanzlerkandidaten will die Impfquote unbedingt erhöhen und spricht sich für mobile Impfteams aus.
Die impfkritischen Aussagen des Freie-Wähler-Chefs verunsichern auch die CSU. Die Grünen fordern von Ministerpräsident Söder „eine klare Reaktion“.
Auch wenn die Grünen die vergangenen Monate zum Teil „verstolpert“ hätten, spricht sich Robert Habeck für die Spitzenkandidatin Annalena Baerbock aus. Man müsse mit der gegenwärtigen Aufstellung „erfolgreich durchdribbeln“.
Finanzen, Wohnen, Digitales: Die Ministerien in der nächsten Regierung sind umkämpft. Wer darf sich um den Klimawandel kümmern? Die Grünen planen ein Superministerium.
Nach der Flutkatastrophe fordern die Grünen effektiven Klimaschutz – von der Regierung. Den einzelnen Bürger wollen sie nicht zum Hauptverantwortlichen machen.
Die Grünen-Vorsitzende nahm am Montag Stellung zur Flutkatastrophe. Zudem wollen sie eine Zentralstelle beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz zu schaffen.
Der Wahlkampf läuft schlecht für die Grünen, das Ansehen der Spitzenkandidatin ist am Boden. Wir haben einen Kampagnen-Experten gefragt: Was kann die Partei jetzt noch tun, um sich zu fangen?
Hessen hat nun sieben Welterbestätten: Die UNESCO hat die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt als neues Welterbe ausgezeichnet. Oberbürgermeister Partsch sieht die Auszeichnung für einen wunderschönen Ort auch als Auftrag und Verpflichtung.
Die Grünen-Kanzlerkandidatin hält die Übereinkunft zwischen den USA und Deutschland für keine Lösung. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin entgegnet, durch die Pipeline bleibe Energie bezahlbar.
Bei der Sonntagsfrage von infratest dimap hat sich nicht viel bewegt, doch die leichten Verschiebungen zeigen: Die Grünen können von der Diskussion nach der Flutkatastrophe offenbar nicht profitieren. Union, FDP und SPD legen zu.
Die Berliner Grünen kritisieren den Plan der ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, das Erste zu verändern. Dabei greifen sie zu persönlichen Unterstellungen. Frauenfeindlich klingt es auch.
Die Grünen fordern das Ende von innerdeutschen Kurzstreckenflügen. Ist die Bahn eine gute Alternative? Unsere Daten zeigen, wo die Probleme liegen.
Mit demonstrativer Selbstgewissheit blickt die hessische Landesregierung auf die erste Hälfte der Wahlperiode zurück. Doch die wahre Bilanz steht noch aus. Auch ein Gerichtsurteil könnte sie erheblich trüben.
Linke und Grüne zogen ihren Antrag auf Auflösung des Thüringer Landtags zurück. Eine Mehrheit dafür war nicht in Sicht – einen „neuen Showdown“ mit der AfD wollten sie vermeiden. Nun wird das Land weiter von einer Minderheitsregierung geführt.
Es gibt Bücher von Grünen. Und es gibt jetzt ein Buch über die Grünen von Ewald Hetrodt. Ist Hessens schwarz-grüne Koalition ein Modell für den Bund? Ein Lektüre-Tipp nicht nur für Annalena Baerbock.
Die Grünen präsentieren ihre Wahlplakate. Für alle Generationen ist irgendetwas dabei. Ein Schwerpunkt auf Kanzlerkandidatin Baerbock ist nicht zu erkennen.
Das Personal an Schulen und Kitas sollte laut dem Humangenetiker Wolfram Henn zur Impfung verpflichtet werden. Die Grünen lehnen harte Freiheitseingriffe für Ungeimpfte ab.
Was bedeuten die Plagiate im Buch von Annalena Baerbock für die Grünen: Kardinalfehler oder Lappalie? Ist der Wahlkampf eine „Schlammschlacht“? Fragen an den Kommunikationsberater Hasso Mansfeld.
Nach massiver Kritik an der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock äußert sich nun ihr Ko-Chef Robert Habeck. Ein Wechsel der Kandidatur komme nicht in Frage. Aber auch er ist mit den vergangenen Wochen unzufrieden.
Die Grünen haben ihren Kritikern zuletzt „Rufmord“ und „Dreckskampagnen“ vorgeworfen. Nun ändern sie ihre Strategie. Von Fehlern wollen sie aber weiter nicht sprechen.
Die Grünen-Kanzlerkandidatin zeigt sich in der Debatte um ihr Buch selbstkritisch und räumt in einem Medienbericht ein: „Es wäre besser gewesen, wenn ich mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte.“
Die einstige Schärfe ihrer Parteifreunde wendet sich gegen Annalena Baerbock: Der unversöhnliche Umgang mit Plagiatoren in der deutschen Politik ist von den Grünen mitbegründet worden.
Die Grünen debattieren, ob Annalena Baerbock Kanzlerkandidatin bleiben soll, Europas Rechte wollen sich zusammenschließen und immer mehr Migranten erreichen Litauen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Nach der Absage des Berliner Mietendeckels vor dem Bundesverfassungsgericht braucht es neue Wege. Darüber, wie die Miete künftig reguliert werden soll, sind die Parteien uneinig. Ein Gastbeitrag.
Oder schon als Kind, wie es die Grüne Jugend fordert? Für eine Absenkung des Wahlalters gibt es immer mehr Fürsprecher. Nach der Wahl im September könnte das Thema noch einmal Auftrieb bekommen. Doch es bleibt eine hohe Hürde.
Innenminister Beuth sieht in Sachen Fehlerkultur bei der Polizei noch viel Arbeit. Eine Studie zeigt: Kitas sind keine Infektionstreiber. Und es gibt Streit um das Wahlalter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Fußball-EM geht ohne Deutschland weiter, die neuen Arbeitsmarktzahlen könnten erfreulich werden und Donald Trump reist nach Texas an die mexikanische Grenze. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Die Kanzlerkandidatin der Grünen soll Passagen in ihrem kürzlich erschienenen Buch abgeschrieben haben, wirft ihr ein Plagiatsgutachter vor. Die Grünen sprechen von versuchtem Rufmord.
Im Saarland reiht sich bei den Grünen ein Rücktritt an den nächsten. Für die Bundespartei könnten die Vorgänge verheerender kaum sein.