Grünen-Politikerin verlässt Partei nach peinlichem Auftritt
Bei der Bundestagswahl stand die Politikerin Iryna Gaydukova auf Listenplatz 2 für die saarländischen Grünen. Bis diesen Freitag. Zu Kernthemen ihrer Partei fiel ihr zuvor nichts ein.
Bei der Bundestagswahl stand die Politikerin Iryna Gaydukova auf Listenplatz 2 für die saarländischen Grünen. Bis diesen Freitag. Zu Kernthemen ihrer Partei fiel ihr zuvor nichts ein.
CDU und CSU behaupten ihren Vorsprung. Die Grünen folgen mit deutlichem Abstand. Für die SPD bliebt die 15-Prozent-Marke das Limit.
Ein Wahlplakat der Grünen zeigt eine vierköpfige Familie, die mit einem Lastenfahrrad durchs Grüne fährt. Und es zeigt ein Problem, das die Partei in ihrer Ansprache hat.
Eigentlich muss eine Frau bei den Grünen Spitzenkandidatin sein. Im Saarland hat sich der ehemalige Vorsitzende durchgesetzt – ein Mann. Und seine Gegner vermuten eine Intrige. Die Gräben sind tief.
Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wirft der Union vor, viele Wahlversprechen nicht finanzieren zu können und nicht mutig genug zu sein.
In einem Monat könnte die Delta-Variante des Coronavirus auch in Deutschland vorherrschen. Ministerpräsident Bouffier hält neue Einschränkungen für möglich. Ein Kreis erfreut sich derweil an der Nullinzidenz.
Wenn irgendwo was rumliegt, räumt sie es auf: Wie Annalena Baerbock in ihrem Buch „Jetzt“ die neue Rolle der Grünen zu verkörpern versucht.
Hundert Tage sind es bis zur Wahl. Fünf Männer, eher unbekannt, kümmern sich um die Kampagnen der Parteien. Wer sind sie und wie arbeiten sie mit den Parteien zusammen?
In Iran wird gewählt. Die Grünen planen einen Pakt mit der Wirtschaft. Die DFB-Elf bereitet sich auf das Spiel gegen Portugal vor. Und wie ist es um die deutsche Impfkampagne bestellt? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Sind Städte ohne Autos klima- und menschenfreundlich oder sozial ungerecht und das Ende der belebten Innenstadt? Wir debattieren mit Grünen-Politiker Cem Özdemir, Städteplanern und Autofans über ein emotionales Thema mit „Kulturkampfpotenzial“.
Die Grünen bleiben für eine mögliche Zusammenarbeit mit der Union offen. Auch weil Forderungen nach mehr Klimaschutz auf dem Parteitag kein Gehör der Mehrheit finden.
Ideologisch motivierte Übertreibungen lassen sich nicht mit idyllischen Visionen übertünchen. Wie die Grünen damit umgehen, wird darüber entscheiden, ob Baerbock als Kanzlerkandidatin ernst zu nehmen ist.
Die Grünen tun sich seit Jahrzehnten in Ostdeutschland schwer. Die Gründe, warum sie dort bei Wahlen meist deutlich schlechter abschneiden als im Westen, sind vielfältig. Einer davon ist die Schwäche der Partei auf dem Land.
Die Grünen haben Annalena Baerbock trotz der Turbulenzen der vergangenen Wochen den Rücken gestärkt: Die 40-Jährige wurde auf dem digitalen Parteitag mit 98,5 Prozent offiziell zur Kanzlerkandidatin gekürt. „Wir kämpfen für einen neuen Aufbruch", sagte sie in ihrer Rede.
Die Grünen haben Annalena Baerbock offiziell zur Kanzlerkandidatin gewählt. Verfolgen Sie ihre Rede hier im Livestream.
Der Präsident des Umweltbundesamts Dirk Messner erwartet einen deutlichen Preisanstieg für dieses Jahrzehnt. Nur so könnte sich die Leistungswirkung in Richtung Klimaschutz entfalten, sagt der Behördenchef in einem Interview.
Die Grünen bekommen Zulauf – vor allem von jungen Leuten. Die wollen nicht nur Plakate kleben, sondern mitentscheiden. Auch auf dem Parteitag an diesem Wochenende. Vier Beispiele.
Wenn die neue Koalition zustande kommt, dann wollen die Grünen nun doch drei Frauen und zwei Männer als Dezernenten nominieren. Noch aber fehlt die dritte Frau.
Freiheit bedeute aber „nicht Regellosigkeit“, sagte der Parteivorsitzende Robert Habeck zum Auftakt des Grünen-Parteitags. Der CO2-Preis sei ein „wichtiges Lenkungsinstrument“. Man könne aber nicht alles beim Klimaschutz darüber steuern.
Lange galt Annalena Baerbock als trittsicher, perfektionistisch und immer gut vorbereitet. Doch das Bild der grünen Kanzlerkandidatin bekommt tiefe Risse. Hat ihre Partei den rauhen Wind an der Spitze unterschätzt?
Annalena Baerbock hat laut einer neuen „Politbarometer“-Umfrage 15 Prozentpunkte an Zustimmung verloren. Auch in der direkten Gegenüberstellung der Kanzlerkandidaten fällt sie klar zurück.
Wer von Politikern immer Eindeutigkeit verlangt, hat deren Beruf nicht verstanden. In dieser letzten Sendung vor der Sommerpause wurde deutlich, wie Politiker auch ohne Klartext etwas mitteilen können. Das war durchaus unterhaltsam.
Nach einem TV-Auftritt der Grünen-Politikerin Ricarda Lang entbrennt auf Twitter eine Diskussion – aber nicht über ihre Argumente, sondern ihren Körper. Das zeigt, dass viele noch nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft angekommen sind.
CDU und Grüne entscheiden in diesen Tagen über die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Ihre Wahlprogramme sollen nach Konfrontation klingen – und trotzdem Raum für Kompromisse lassen.
Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag warnt ihre Parteifreunde vor der Forderung nach einem noch höheren CO2-Preis: „Wir dürfen niemanden überfordern“.
Eine Fortsetzung der bisherigen Koalition ist für Wahlsieger Reiner Haseloff nach der Ansage der Grünen vom Tisch. Für andere Bündnisse sind die Grünen aber offen. In der CDU stößt die Absage der Partei auf Unverständnis.
Wahlforscher teilen die Erklärung der Grünen, die Partei sei in Sachsen-Anhalt Opfer der Polarisierung zwischen CDU und AfD geworden. Doch das Problem der Grünen im Osten reicht tiefer.
Marktgetrieben und systemdienlich: Die Grünen wollen Deutschland verändern. Hinter der Klimarettung zeichnet sich eine geistig-moralische Wende ab.
Ob satirisch gemeint oder einfach nur wirr – nach seiner Äußerung über die Grünen-Spitzenkandidatin Baerbock gehen Parteifreunde auf Distanz zu Hans-Georg Maaßen. Dazu gehört auch Wahlsieger Haseloff.
Bei den Hessischen Grünen ist der Parteivorsitz kein Ehrenamt und wird entsprechend entlohnt. In Hessen stehen die Chancen auf weitere Lockerungsschritte gut. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Grünen positionieren sich im Wahlkampf als „diametraler Gegenpart“ zur AfD. Cornelia Lüddemann wird entweder die amtierende Koalition aus CDU und SPD fortführen wollen, oder in ein neues Bündnis mit Beteiligung der Linken und der FDP gehen müssen.
Bei den Grünen flammt nach Habecks Äußerungen in der Ukraine ein uralter Konflikt wieder auf. In den neunziger Jahren fanden auch die Pazifisten die Greuel in Bosnien abscheulich, aber intervenieren wollten sie nicht.
Bröckelt die „Fassade der Einigkeit“ bei den Grünen? Wir sprechen mit einem der erfolgreichsten und erfahrensten Wahlkampfmanagern Deutschlands und dem außenpolitischen Sprecher der Grünen, Omid Nouripour.
In Sachsen-Anhalt könnten die Grünen ihr Wahlergebnis von 2016 verdoppeln – und künftig zwei Ministerien beanspruchen. Vor allem, wie es dann mit der Windkraft weitergeht, ist im Land umstritten.
In Schleswig-Holstein hat die Grüne Jugend Segeberg eine Umbenennung des Ortes Negernbötel angestoßen. Der Name rufe rassistische Assoziationen hervor. Der Bürgermeister bremst das Vorhaben.