Zeitumstellung soll 2021 in Europa enden
In zwei Jahren soll die Zeitumstellung abgeschafft werden. Das empfahl der Verkehrsausschuss im Europaparlament. Es gibt jedoch Einschränkungen.
In zwei Jahren soll die Zeitumstellung abgeschafft werden. Das empfahl der Verkehrsausschuss im Europaparlament. Es gibt jedoch Einschränkungen.
Trumps Regierung hatte Brüssels Vertretung einen niedrigeren diplomatischen Status verpasst – ein Affront. Amerikas Rolle rückwärts erfolgt zwei Tage vor wichtigen Gesprächen.
Der Prozess zur europaweiten Abschaffung der Zeitumstellung verläuft weiter schleppend. Jetzt stimmt der zuständige Verkehrsausschuss des EU-Parlaments über das Thema ab.
Trotz heftiger Proteste auch aus Reihen seiner europäischen Verbündeten hält Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban an seinem Konfrontationskurs gegenüber Brüssel fest. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ forderte Orban, der EU-Kommission die Zuständigkeit für die Migrationspolitik „aus der Hand“ zu nehmen.
Die Grenzfrage zwischen Großbritannien und Irland steht einem geregelten Brexit bislang entgegen. EU-Diplomaten sehen nun eine mögliche Lösung, glauben aber, dass der Austrittstermin nicht zu halten ist.
Wohl aus Sorge vor einem ungeordneten Austritt senken die Brexit-Befürworter ihre Erwartungen. Für May steigen damit die Chancen auf ein Ja. Das britische Parlament stellte sich hinter den Kurs von Premierministerin May.
Die Kommission bemängelt einen Reformstau. Aber auch Griechenland und Zypern weist Brüssel ein schlechtes Zeugnis aus. Jetzt wären Sanktionen möglich – jedenfalls theoretisch.
Das baldige Ausscheiden der Briten macht Konstruktionsfehler der Europäischen Union sichtbar. Statt auf dem Status quo der Verträge zu beharren, wäre der Brexit ein guter Anlass für Reformen. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Touristen können aufatmen: Fluggesellschaften dürfen nach dem Willen der EU auch im Falle eines ungeregelten Brexits starten – zumindest für die folgenden sechs Monate. Ursprünglich hatte die Kommission deutlich striktere Regeln vorgeschlagen.
Orbán provoziert Brüssel mit einer neuen Plakatkampagne. Doch diesmal geht er so weit, dass sich die EVP darüber entzweien könnte.
Die Zahl illegaler Grenzübertritte in die EU ist das dritte Jahr in Folge gesunken. Die Grenzschutzagentur Frontex will sich dennoch stärken, denn die Migration konzentriere sich nun auf Spanien.
Gleich mehrere Parteien haben die Europawahl zur Schicksalswahl erklärt. Die Bürger sollen sich engagieren – gegen Fake News und Rechtspopulisten. Einfach wird das nicht.
Die Premierministerin will in Brüssel weiter nach einer Lösung für die Backstop-Regelung suchen. Juncker und die Bundesregierung schließen derweil nicht aus, dass die Briten doch an den Europawahlen teilnehmen.
Joachim Herrmann will Deutschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten die Pässe entziehen, wenn ihnen die Beteiligung an terroristischen Kampfhandlungen im Ausland nachgewiesen wird. Auch zu Trumps jüngster Forderung äußert er sich.
Brüssel akzeptiert einen flexiblen Umgang mit Stickoxid-Grenzwerten – Fahrverbote könnten vermieden werden. Die Grünen im Südwesten wollen das nicht akzeptieren. Im Bundesverkehrsministerium ist man irritiert.
Die Nato wappnet sich für das Auslaufen des INF-Abrüstungsvertrags mit Russland. Verteidigungsministerin von der Leyen warnt in Brüssel davor, dass die Gefahr durch nukleare Mittelstreckensysteme nicht nur von Moskau ausgeht.
Frankreich will die Wettbewerbsaufsicht der EU nach dem Scheitern der Fusion von Siemens und Alstom aushebeln. Eine Ministererlaubnis soll das ermöglichen. Minister Le Maire schweben Industriechampions für die Welt vor.
Nach Erkenntnissen der Amerikaner hat Russland mehr Raketen stationiert als bislang bekannt. Künftig will Washington Russland zwar eigene Marschflugkörper in Europa entgegenstellen, aber ohne Atombomben.
Rund 250 chinesische und 200 russische Spione seien in Brüssel unterwegs, heißt es in einem Zeitungsbericht. Sogar vor dem Betreten mancher Restaurants warnt der EU-Sicherheitsdienst demnach.
Der Kriegsgedanke schien in den vergangenen Jahrzehnten aus Europa gewichen zu sein. Doch ein Teil der Menschen will streiten – und kann die Lust dazu offenbar nicht mehr unterdrücken.
Seit fünf Jahren gibt es in Belgien bei aktiver Sterbehilfe keine Altersbegrenzungen mehr. Die Debatte war damals heftig. Was ist seitdem passiert?
Kurz vor der folgenreichen Entscheidung zur neuen Gas-Richtlinie in Brüssel stellt sich Frankreich gegen Deutschland. Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Pegel warnt davor, die deutsch-russische Gasleitung Nord Stream 2 zum „politischen Spielball“ zu machen.
Es sollte ein Versuch sein, die Verhandlungen mit Brüssel einfacher zu gestalten: Doch die fünf Forderungen, die Labour-Chef Corbyn an seine Unterstützung für Theresa May knüpfte, sorgen in Brüssel weiter für Fragezeichen.
Angela Merkel ist in Pressburg mit den Regierungschefs der Visegrád-Staaten zusammengetroffen. Im Migrationsstreit waren die Signale erstaunlich versöhnlich. Doch auch ein brisantes Thema kam auf den Tisch.
Frankreich stellt sich bei einer EU-Abstimmung zu Nord Stream 2 gegen Deutschland: Das Außenministerium kündigte an, Frankreich werde am Freitag für eine Überarbeitung der EU-Gasrichtlinie stimmen. Kanzlerin Merkel führte derweil in der Sache ein streng vertrauliches Telefonat.
An diesem Donnerstag will die britische Premierministerin in Brüssel abermals über die Auffanglösung für Nordirland verhandeln. Dort trifft sie auf Ratlosigkeit, Beharren und deftige Sprache.
Donald Tusk kritisiert scharf, dass der Brexit vorangetrieben wurde, „ohne auch nur die Skizze eines Plans zu haben“. Aus Großbritannien folgt daraufhin Häme gegen den EU-Ratschef.
Deutschlands wohl bekanntester Lungenarzt Dieter Köhler wertet seinen Besuch in Brüssel als Erfolg. Er meint erreicht zu haben, dass der Stickstoffdioxid-Grenzwert nicht weiter gesenkt werde. Die Liste seiner Unterstützer wächst, nur ein Arzt ist bislang abgesprungen.
Brüssel verbietet Siemens und Alstom aus Wettbewerbsgründen, die Zugsparten zusammenzulegen. Der deutsche und der französische Wirtschaftsminister wollen nun die EU-Regeln ändern. Diese nützten nur China.
Einige britische Minister fordern offenbar, den Termin für den Austritt nach hinten zu verschieben. Auch ein genaues Datum schwebt ihnen schon vor.
Die Bundesregierung will mehr Geld in die Bundeswehr investieren als bisher angekündigt, würde aber unter den von Trump geforderten zwei Prozent des BIP bleiben. Das könnte den Streit über Verteidigungsausgaben im Bündnis weiter anheizen.
„Wir wollen europäische Firmen, die auf dem Weltmarkt bestehen können“, sagt Jean-Claude Juncker. Europas Wettbewerbshüter würden aber nicht „Politik spielen“.
Die EU lehnt Nachverhandlungen über das Brexit-Abkommen mit der britischen Regierung ab. Premierministerin May zeigt sich davon unbeeindruckt.
Wenn die EU das Vertrauen der Bürger nicht noch mehr verlieren will, dann muss sie schnell etwas Elementares schaffen: einen europäischen Kommunikationsraum für den Widerspruch der Bürger. Ein Gastbeitrag.
Die Opposition in Venezuela erhöht den Druck: Guaidó präsentiert einen Plan, um das Land „wieder aufzubauen“. Die Strategie scheint zu sein, Maduro auf Trab zu halten. Die internationale Gemeinschaft zieht bislang mit.
Wichtige Abgeordnete sollen Treffen mit Lobbyisten veröffentlichen müssen. Außerdem soll es neue Verhaltensregeln im Parlament geben.