Tiefe Spaltung zwischen Bosniern und Serben
Statt zu versöhnen hat der 100. Jahrestag der Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo neue tiefe Spaltungen zwischen Bosniern und Serben hervorgerufen.
Statt zu versöhnen hat der 100. Jahrestag der Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo neue tiefe Spaltungen zwischen Bosniern und Serben hervorgerufen.
Im Zentrum der bosnischen Hauptstadt Sarajevo wurde am helllichten Tag ein Touristenpärchen erschossen. Für manche ist der Mörder ein Held, andere sehen in ihm einen Terroristen. Eine Spurensuche.
Vor hundert Jahren erschoss ein serbischer Unabhängigkeitskämpfer den habsburgischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Er löste den Ersten Weltkrieg aus. Die politischen Ziele der Attentäter existieren noch immer.
Vor fünfzehn Jahren wurde der Reporter Gabriel Grüner im Kosovo erschossen. Seine Kollegen jagten den Mörder jahrelang, bis sie ihn fanden. Vor Gericht musste der Täter nicht. Ein Freund reist jedes Jahr zum Todesort. Von einem, der nicht vergessen wird.
Nach der Europawahl wendet sich Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Video-Botschaft an EU-Beitrittskandidaten vom Balkan. Die Kanzlerin sieht gute Chancen für Serbien, Montenegro, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zur Aufnahme in die Europäische Union.
Als Folge der Flut drohen Serbien und Bosnien Wirtschaftskrisen – doch die Betroffenen entdecken auch ein Ausmaß an Hilfsbereitschaft, das sie nicht bei sich vermutet hätten.
Das Hochwasser in Serbien gefährdet die Stromversorgung des Landes. Serbiens größtes Kohlekraftwerk ist von Wassermassen eingeschlossen.
Seit mehr als 120 Jahren hat es in Südosteuropa nicht mehr so stark geregnet, wie in diesen Tagen. Die Menschen in Serbien und Bosnien sind ohnehin schon bettelarm - jetzt sind viele von ihnen auch noch verzweifelt.
Nach tagelangen schweren Regenfällen mit dramatischen Überschwemmungen auf dem Balkan gehen die Pegelstände der meisten Flüsse zurück. Erst jetzt können Helfer mancherorts nach den Toten suchen.
Nach schweren Regenfällen auf dem Balkan wird allmählich das Ausmaß der Überschwemmungen deutlich. Mehr als 20 Tote sind zu beklagen, die Schäden sind riesig, die Überlebenden leiden Not. Die EU hat bereits Hilfe zugesagt.
Das deutsche Ausweisungsrecht soll geändert werden. Abgelehnte Asylbewerber sollen leichter abgeschoben, geduldete schneller integriert werden können. Auch für Asylbewerber aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Hercegovina wird sich viel ändern.
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf gebilligt, wonach Asylbewerber aus mehreren Balkanstaaten künftig schneller in ihre Heimat abgeschoben werden können. Die meisten Asylsuchenden hätten keinen echten Grund gehabt.
Sieben Tage im Leben des Erzherzogs Franz Ferdinand rekonstruierte der Journalist Frank Gerbert. Die Spurensuche von Böhmen bis Bosnien umfasste den Zeitraum vom 22. Juni in Chlumetz bis zum 28. Juni 1914 in Sarajevo.
Die Zahl der Asylbewerber aus dem früheren Jugoslawien und Albanien ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nun will die Bundesregierung gegensteuern.
Die Bundesregierung will die Einwanderung von Asylbewerbern vom Balkan begrenzen. Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien werden künftig als sichere Herkunftsstaaten eingestuft.
Eine Gruppe selbsternannter serbischer Freiheitskämpfer ist in Sewastopol eingetroffen, um Russland bei dem gewaltsamen Anschluss der Krim zu unterstützen. Belgrad will die Freischärler bestrafen.
Für seine politischen Äußerungen ist er umstritten, für seine Romane wird er geliebt. Zudem stellt der niederländische Schriftsteller Leon de Winter sein Judentum selbstbewusst ins Zentrum des Werks. An diesem Mittwoch wird er sechzig Jahre alt.
In Sarajevo gehen die enttäuschten Bosnier auf die Straße. Sie haben den jahrelangen Stillstand in ihrem Land satt und hoffen auf Europa.
Hauptgrund für die Unruhen in Bosnien sei die hohe Arbeitslosigkeit vor allem von Jugendlichen, heißt es. Stimmt nicht, sagen bosnische Forscher und warten mit überraschenden Thesen auf.
In Bosnien dauern die Proteste gegen Armut und Misswirtschaft an. In mehreren Städten versammelten sich abermals hunderte Menschen und verlangten vorgezogene Neuwahlen.
Die sozialen Unruhen in Bosnien sind die größten seit dem Krieg. Erstmals wird über ethnische Grenzen hinweg protestiert.
In Bosnien haben sich die Proteste gegen die Regierung seit drei Tagen zu den schwersten Unruhen seit dem Krieg ausgeweitet. In Sarajevo setzten Demonstranten das Präsidentschaftsgebäude in Brand.
Bei Protesten gegen die Regierung in Bosnien ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, mehr als 130 Menschen wurden verletzt.
Ein texanischer Ölkonzern bedroht die britische Demokratie, und der Premierminister muss sie retten: Arte zeigt die vierteilige Serie „Secret State“, die eine Romanvorlage aus den Achtzigern in die Gegenwart übersetzt hat.
Am kommenden Montag erscheint der neue Roman von Martin Mosebach, schon vorab gerühmt und für Preise nominiert. Doch das Buch wirft gravierende literarische Fragen auf.
Die bisherige Bürgermeisterin der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui ist zur neuen Übergangspräsidentin des Landes gewählt worden. Zwischen Muslimen und Christen reißt die Gewalt nicht ab. Die UN warnen vor einem Völkermord.
An diesem Donnerstag fällt die Entscheidung. Das Bundessozialgericht in Kassel beantwortet die Frage, ob arbeitssuchende EU-Bürger in Deutschland Sozialleistungen beziehen dürfen.
Der Zeitpunkt des Fortschrittsberichts verärgert Ankara - man werde sich erst nach dem islamischen Opferfest äußern. In Bosnien-Hercegovina herrscht Ratlosigkeit über den Fortgang der Annäherung an die EU.
Alisa Donlagic aus Bosnien hat es zur Krankenpflegerin in Deutschland gebracht – und hilft mit anderen dem Notstand ab. In ihrer Heimat Bosnien sah sie keine Perspektive für sich.
Das Wiener Ölunternehmen will mehr Öl fördern und außerdem weniger abhängig sein von politisch instabilen Ländern im Nahen Osten. Deshalb kauft es in Norwegen und Großbritannien ein.
Seit über hundert Jahren sind die Muslime in Österreich mit den christlichen Kirchen gleichgestellt. Nun soll das Islamgesetz reformiert werden. Doch der Wahlkampf lähmt den Prozess.
Ein Städtchen an der Adria hat nichts mehr zu lachen, seit Kroatien in der EU ist. Es liegt zwischen Split und Dubrovnik und gehört zu Bosnien. Bis vor kurzem war das egal.
In einem Jahr soll in Sarajevo der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz-Ferdinand im Jahr 1914 gedacht werden. Doch Bosniens mächtigster Serbe stellt sich quer.
Der frühere Anführer der bosnischen Kroaten Jadranko Prlic ist vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt worden. Mit Prlic wurden fünf weitere bosnisch-kroatische Militärführer verurteilt.
Das ist große Literatur, und auch noch spannend erzählt: Linus Reichlins Roman „Das Leuchten in der Ferne“ über die wilde Welt der Mudschahedin rückt Afghanistan in neues Licht.
Am Dienstag wird es zum ersten Mal Ernst beim Eurovision Song Contest. 16 Länder schicken ihre Teilnehmer beim ersten Halbfinale auf die Bühne. Nur zehn können das Finale erreichen. FAZ.NET stellt alle Interpreten im Video vor.