Fast jede Nacht träumte ich davon, lebendig zu verbrennen
Unter den rund 11.000 Toten in der belagerten Stadt waren mindestens 1600 Kinder: In „Radio Sarajevo“ erzählt Tijan Sila aus Kindersicht vom Bosnienkrieg und der Flucht.
Unter den rund 11.000 Toten in der belagerten Stadt waren mindestens 1600 Kinder: In „Radio Sarajevo“ erzählt Tijan Sila aus Kindersicht vom Bosnienkrieg und der Flucht.
Der Präsident der bosnischen Serbenrepublik, Milorad Dodik, droht dem Hohen Repräsentanten Christian Schmidt mit der Verhaftung. Der CSU-Politiker denkt aber nicht daran, Termine in Banja Luka und anderen Städten abzusagen.
Der Konflikt zwischen Milorad Dodik und Christian Schmidt eskaliert weiter: Der bosnische Serbenführer will dem Hohen Repräsentanten per Erlass die Einreise in die Republika Srpska verbieten.
Hass, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft: Ivo Andrić hat mit „Die Brücke über die Drina“ einen Roman geschrieben, der uns dem Städtchen Višegrad näherbringt. Und den großen, universellen Fragen.
Kroatien plant, Atommüll an der Grenze zu Bosnien-Hercegovina zu lagern. Dessen Regierung will das in seltener Einigkeit verhindern – und dazu die EU einschalten.
Den Zerfall Jugoslawiens hatten viele kommen sehen. Als es dann aber passierte, waren Entscheidungen zu fällen, auf die wenige vorbereitet waren, auch und gerade in der Bundeswehr.
Nach Russlands Überfall auf die Ukraine emigrierten Zehntausende Russen nach Serbien. Doch für manche wird es auch dort mittlerweile unbequem. Denn dort wird Putin verehrt und hofiert.
Eine Seherin und Wunderheilerin betreibt in Italien mit Marienerscheinungen ein florierendes Geschäft. Nun schreiten Gerichte und die Amtskirche ein.
Die EU droht dem Kosovo mit Sanktionen und lässt die Serbenpräsidenten Dodik und Vučić unbehelligt. Das hat etwas mit der Ukraine zu tun, zeugt aber von zweierlei Maßstäben.
Der Konflikt schwelt schon lang, nun erreicht er eine neue Stufe. Der CSU-Politiker Schmidt will bosnische Beamte, die seine Dekrete ignorieren, verhaften lassen.
Milorad Dodiks serbische Republik erkennt das bosnische Verfassungsgericht nicht mehr an. In Sarajevo wird der Hohe Repräsentant Christian Schmidt deshalb aufgefordert, seine Vollmachten zu nutzen.
Das Gericht will künftig ohne serbische Richter tagen können. Abgeordnete der serbischen Minderheit reagieren darauf mit einem Boykott. Die US-Botschaft kritisiert dies als „dumm und unverantwortlich“.
Emir Suljagićs, der Leiter der Gedenkstätte für den Genozid von Srebrenica, diffamiert andere gern als Nazis. Doch wehe, die wehren sich
Seit 25 Jahren bietet die Stiftung Kinderzukunft Not leidenden Jungen und Mädchen in Bosnien ein behütetes Zuhause.
Seit fünf Jahren verhinderte die Blockade eines Vizepräsidenten die Bildung einer neuen Regierung. Nun schritt der Hohe Repräsentant der Staatengemeinschaft ein.
Die größte Partei der muslimischen Bosniaken blockiert die Regierungsbildung. Nun könnte der Hohe Repräsentant Christian Schmidt per Dekret durchgreifen. Einer einst mächtigen Dynastie droht die Opposition.
Als „Hoher Repräsentant“ hat Christian Schmidt sich einen Teil der politischen Klasse in Sarajevo zum Feind gemacht – und die lässt ihn das spüren.
Beschämt arbeitet Europa seit Jahren die eigene Kolonialgeschichte auf. Dabei betreibt es mitten in Europa selbst Kolonialismus: in Bosnien-Hercegovina.
Jan Böhmermann und das „ZDF Magazin Royale“ haben den Hohen Repräsentanten in Bosnien-Hercegovina, Christian Schmidt (CSU), zerpflückt. Damit die Abrechnung aufging, bedurfte es aber grober Verfälschung.
Die Satireshow „ZDF Magazin Royale“ spitzt gern zu. Die neueste Sendung über den „Hohen Repräsentanten der Staatengemeinschaft“ in Bosnien ist voller Fehler. Eine energische Lobbygruppe möchte Schmidt gerne ersetzen.
Ein sehr anregender Sammelband macht mit dem südslawischen Wien bekannt
Vor 15 Jahren hat die Republik Kosovo ihre Unabhängigkeit erklärt. Wie sieht ihre Zukunft aus? Und welche Rolle spielt dabei Wladimir Putin? Ein Gastbeitrag.
Vor Russlands Überfällen auf die Ukraine war Jugoslawien Schauplatz der letzten europäischen Kriege nach 1945. Ein Buch analysiert den Verlauf der Kämpfe.
Bosniens Serbenpräsident Dodik pflegt besonders enge Beziehungen zum Kreml. Doch wirkliche Macht hat Moskau in Bosniens Serbenrepublik nur in einem Bereich.
Der Kreis der EU-Beitrittskandidaten wird größer und größer. Nach den Anträgen der Ukraine und der Republik Moldau wird beim Gipfeltreffen in Brüssel nun auch der Antrag eines Balkanlandes gebilligt.
Deutschland und andere Staaten sträubten sich lange dagegen, Bosnien-Hercegovina zum EU-Beitrittskandidaten zu erklären. Jetzt obsiegt die Furcht vor einem wachsenden Einfluss Russlands auf dem Balkan.
Die Staaten des Westbalkans sollen rasch in die EU kommen. Wie schwierig das ist, zeigen drei scheinbar einfache Abkommen, die nun in Berlin unterzeichnet wurden.
Die NATO hat kaum noch Truppen am Balkan. Dafür forciert sie den Aufbau kosovarischer Streitkräfte. Auch die Bundeswehr hilft dabei. In Bosnien herrscht hingegen die Sorge, dass die Armee zerfällt.
Für Außenministerin Annalena Baerbock gibt das Ergebnis Hoffnung „in dieser düsteren Zeit“. Sechs Länder des Balkans machen einen großen Schritt hin zu engerer Kooperation.
Es ist wichtig, dass die EU den westlichen Balkan an sich bindet. Aber im Augenblick taugt die Vollmitgliedschaft nicht dazu. Es gäbe realistischere Ziele.
Eigentlich erfüllt Bosnien die Bedingungen für einen EU-Kandidatenstatus nicht. Erhalten soll es ihn nach dem Willen der Kommission trotzdem – wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine.
Nach dem Willen der Kommission soll Bosnien-Hercegovina EU-Beitrittskandidat werden. Ob die Mitgliedstaaten dem Folge leisten, ist offen. Und auch Brüssel formuliert einige Vorbedingungen.
Sowohl Wladimir Putin als auch Recep Tayip Erdogan hatten sich in die Wahlen in Bosnien-Hercegovina eingemischt. Kritik gibt es einmal mehr auch am Verhalten des „Hohen Repräsentanten“ Christian Schmidt.
Nach den vorläufigen Ergebnissen mehrerer parallel abgehaltenen Abstimmungen liegt der gemäßigte bosniakische Sozialdemokrat Denis Becirevic im Rennen um den Sitz im dreigliedrigen interethnischen Präsidium Bosniens in Führung.
Vor dem Hintergrund wachsender ethnischer Konflikte finden am Sonntag in Bosnien und Herzegowina Wahlen statt. Die Abstimmung ist so komplex wie das Land selbst.
Am Sonntag wird in Bosnien-Hercegovina gewählt. Dabei geht es um die Rolle des Hohen Repräsentanten, der das Land reformieren will: den früheren deutschen Minister Christian Schmidt. Und um den Einfluss Putins auf dem Balkan.