Stimmen in serbischer Teilrepublik werden teilweise neu ausgezählt
Die Opposition in der Republika Srpska wirft dem Sieger der Präsidentenwahl vor zwei Wochen Betrug vor. Nun werden in einigen Wahllokalen die Stimmen neu ausgezählt.
Die Niederlage von Viktor Orbán ist auch eine Niederlage seiner wichtigsten politischen Partner in Serbien, Nordmazedonien und Bosnien. In Serbien mehrt sie gar die Hoffnung der Opposition auf einen Machtwechsel.
Die Opposition in der Republika Srpska wirft dem Sieger der Präsidentenwahl vor zwei Wochen Betrug vor. Nun werden in einigen Wahllokalen die Stimmen neu ausgezählt.
Milorad Dodik behauptet, er habe mit den USA vereinbart, den deutschen Repräsentanten von Bosnien-Hercegovina abzulösen. Washingtons hüllt sich derweil in Schweigen, was die Gerüchte nur verstärkt.
Moskau unterstützt Dodik aus Kalkül, die USA haben die Sanktionen gegen ihn aufgehoben. Das Ergebnis ist dasselbe: ein Rückschlag für die Stabilität auf dem Balkan.
Sinisa Karan wird neuer Präsident der Republika Srpska. Er ist ein Vertrauter des ehemaligen Präsidenten Milorad Dodik. Dieser war wegen seiner separatistischen Politik abgesetzt worden.
Nachdem die USA alle Sanktionen gegen den bosnischen Separatistenführer Milorad Dodik aufgehoben haben, tritt der bei der Wahl heute nicht an. Seine Macht könnte er trotzdem behalten.
Bosnien-Hercegovina ist zwar seit 2022 offiziell EU-Beitrittskandidat, doch voran geht es nicht. Die Neuwahl des Präsidenten am 23. November könnte Bewegung in die Verhandlungen bringen.
Neuer Wehrdienst +++ Organisierte Kriminalität +++ Als „Gauleiter“ beschimpft +++ Heiligsprechung in Rom
Christian Schmidt liefert sich als Hoher Repräsentant in Bosnien einen Machtkampf mit dem bosnischen Serbenpolitiker Milorad Dodik. Jetzt greift ihn auch Moskau an – mit einem Nazi-Vergleich.
In Bosnien herrscht ein Machtkampf zwischen dem CSU-Politiker Christian Schmidt und Milorad Dodik. Die politische Zukunft von Putins Getreuem steht auf dem Spiel.
Am 25. Oktober ruft die bosnische Serbenrepublik ihre Einwohner an die Urnen. Der britische Botschafter bezeichnet den Schritt als rechtswidriges Hintertreiben eines Urteils.
In Bosnien liegt ein Haftbefehl gegen den mächtigsten serbischen Politiker des Landes vor. Doch kann er überhaupt wirklich verhaftet werden?
Nach den Sanktionen gegen den Präsidenten Milorad Dodik, reagiert die serbische Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina mit einem Einreiseverbot. Die Vertreterin der Bundesregierung ist in der „Republika Srpska“ nicht mehr willkommen.
Gegen den Serbenführer wurde in Bosnien ein internationaler Haftbefehl beantragt. Der meldet sich nun überraschend vom Roten Platz. Wie er dort hinkam und ob er zurückkehren kann, ist ungewiss.
Der Präsident der Republika Srpska hatte Entscheidungen des von den UN entsandten Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina missachtet. Er darf nun sechs Jahre lang kein politisches Amt ausüben.
Ein Gerichtsurteil könnte Bosnien-Hercegovina erschüttern – und den wunden Punkt des Hohen Repräsentanten Schmidt bloßlegen. Das hat auch mit Trumps Einzug ins Weiße Haus zu tun.
Autoritäre Politiker im Südosten Europas fühlen sich durch Donald Trumps Wahlsieg ermutigt. Es geht um Geschäfte – und um mögliche neue Grenzen.
Der serbische Präsident Vucic empört sich über die von Berlin inspirierte UN-Resolution zum Völkermord von Srebrenica. Doch innenpolitisch kommt ihm die Wut auf Deutschland gerade recht.
Ein positives Signal für Bosnien, mehr Geld für den Westbalkan – das soll es nur geben, wenn Orbán sein Veto gegen Beitrittsverhandlungen mit Kiew aufgibt. Damit wollen die EU-Staaten den Druck auf Ungarn erhöhen.
Im Westen und in Sarajevo hoffen manche, man könne den russlandnahen Serbenführer Dodik finanziell in die Knie zwingen. Doch für Bosnien wäre das nicht gut.
Der Präsident der bosnischen Serbenrepublik, Milorad Dodik, droht dem Hohen Repräsentanten Christian Schmidt mit der Verhaftung. Der CSU-Politiker denkt aber nicht daran, Termine in Banja Luka und anderen Städten abzusagen.
Der Konflikt zwischen Milorad Dodik und Christian Schmidt eskaliert weiter: Der bosnische Serbenführer will dem Hohen Repräsentanten per Erlass die Einreise in die Republika Srpska verbieten.
Nach Russlands Überfall auf die Ukraine emigrierten Zehntausende Russen nach Serbien. Doch für manche wird es auch dort mittlerweile unbequem. Denn dort wird Putin verehrt und hofiert.
Die EU droht dem Kosovo mit Sanktionen und lässt die Serbenpräsidenten Dodik und Vučić unbehelligt. Das hat etwas mit der Ukraine zu tun, zeugt aber von zweierlei Maßstäben.
Der Konflikt schwelt schon lang, nun erreicht er eine neue Stufe. Der CSU-Politiker Schmidt will bosnische Beamte, die seine Dekrete ignorieren, verhaften lassen.
Milorad Dodiks serbische Republik erkennt das bosnische Verfassungsgericht nicht mehr an. In Sarajevo wird der Hohe Repräsentant Christian Schmidt deshalb aufgefordert, seine Vollmachten zu nutzen.
Das Gericht will künftig ohne serbische Richter tagen können. Abgeordnete der serbischen Minderheit reagieren darauf mit einem Boykott. Die US-Botschaft kritisiert dies als „dumm und unverantwortlich“.
Bosniens Serbenpräsident Dodik pflegt besonders enge Beziehungen zum Kreml. Doch wirkliche Macht hat Moskau in Bosniens Serbenrepublik nur in einem Bereich.
Die NATO hat kaum noch Truppen am Balkan. Dafür forciert sie den Aufbau kosovarischer Streitkräfte. Auch die Bundeswehr hilft dabei. In Bosnien herrscht hingegen die Sorge, dass die Armee zerfällt.
Sowohl Wladimir Putin als auch Recep Tayip Erdogan hatten sich in die Wahlen in Bosnien-Hercegovina eingemischt. Kritik gibt es einmal mehr auch am Verhalten des „Hohen Repräsentanten“ Christian Schmidt.
Am Sonntag wird in Bosnien-Hercegovina gewählt. Dabei geht es um die Rolle des Hohen Repräsentanten, der das Land reformieren will: den früheren deutschen Minister Christian Schmidt. Und um den Einfluss Putins auf dem Balkan.
Allen Sanktionen zum Trotz plant Russland eine Testpartie. Wieso macht ausgerechnet Bosniens Fußballverband gemeinsame Sache mit dem Kreml? Die Antwort findet sich im Familienkreis des mächtigsten Politikers der bosnischen Serben.
Seit mehr als zehn Jahren warten Länder des Westbalkans teilweise auf den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen. Die Union müsse handeln, sonst fülle jemand anderes das Vakuum, warnt Wien.
Eigentlich hätte Putins Außenminister Gespräche in Belgrad führen sollen. Aber Serbiens Nachbarländer verschließen dem Russen ihren Luftraum. Und auch der Ton im Land hat sich geändert.
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst starke Unterstützung für den Kreml.
Deutschlands Außenministerin sieht die Stabilität in der Region durch den Krieg in der Ukraine zusätzlich gefährdet. An die serbischen Gebiete in Bosnien-Hercegovina richtet Baerbock eine Warnung.
Serbien will die EU-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen. Der serbische Präsident werde bald merken, dass die russische Option nicht attraktiv sei, sagt Manuel Sarrazin, der Westbalkanbeauftragte der Bundesregierung, im Interview.