Werden es weniger?
Vor ein paar Wochen hieß es, die Zahl der Migranten aus den Westbalkanstaaten ginge wieder zurück. Doch der Schein trügt. Einzig im Fall des Kosovos zeigen sich nachhaltige Erfolge.
Vor ein paar Wochen hieß es, die Zahl der Migranten aus den Westbalkanstaaten ginge wieder zurück. Doch der Schein trügt. Einzig im Fall des Kosovos zeigen sich nachhaltige Erfolge.
Weniger Asylanträge, mehr Rückführungen: Die Diskussion um Balkanstaaten als sichere Herkunftsländer scheint Wirkung zu zeigen. Doch viele finden andere Wege in die EU. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Eine Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel kommt zu dem eindeutigen Ergebnis: Wenn Länder als sogenannte sichere Herkunftsländer eingestuft werden, verringert das die Zahl der Asylanträge von Personen aus diesen Staaten erheblich.
Aushöhlung des Asylrechts oder pragmatische Politik? Was die Einstufung eines Landes als sicherer Herkunftsstaat wirklich bringt.
Hunderttausende junge Menschen in Südosteuropa wollen auswandern. Egal wie – Hauptsache, weg. Warum ist das so? Eine Studie liefert wichtige Erklärungen.
Der nächste Asylgipfel wird auf Anfang September vorgezogen. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Dann soll es auch um Kosovo, Albanien und Montenegro gehen.
Im Juli sind die Flüchtlingszahlen in Deutschland auf ein Rekordhoch geklettert. Die Hälfte der Asylbewerber kommt vom Balkan - und hat keine Chance. Was kann sie von der Reise abhalten?
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schafft Fakten: Asylanträge aus Ländern wie Serbien, Kosovo oder Albanien sollen schneller bearbeitet werden. Aber auch Staaten wie Syrien fallen unter die neue Regelung.
Das ehemalige Jugoslawien ist die Durchgangsroute aus Afrika. Und auch selbst ein Herkunftsort von armen desillusionierten Asylbewerbern. Was die Leute dort fort treibt.
Serbiens Regierungschef Vučić wollte in Srebrenica ein Zeichen für Versöhnung setzen. In Erinnerung bleiben die Bilder seiner Demütigung.
Ein Völkermord, was sonst – für das amerikanische Repräsentantenhaus ist die Bewertung des Massakers an rund 8000 Jungen und Männern vor 20 Jahren in Srebrenica klar. Andere sehen das nach wie vor nicht so.
Eine zweitägige Balkanreise wird die Bundeskanzlerin nach Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina führen. Derweil gibt es Forderungen, Asylbewerbern von dort das Taschengeld zu streichen.
Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge begründet seinen Vorschlag, das Asylbewerberleistungsgesetz zu ändern. Ein F.A.Z.-Interview mit Manfred Schmidt.
Schulden haben und trotzdem prassen. So sehen die EU-Ostländer Griechenland. So arm, wie sie sich selbst darstellen sind Slowenien, Ungarn und Co aber gar nicht. Doch was würde passieren, wenn das griechische Vorbild Schule machte?
In Den Haag endet bald einer der wichtigsten Prozesse des UN-Kriegsverbrechertribunals. Ist Radovan Karadžić mitschuldig an einem der größten Verbrechen Europas nach 1945? Und was sagt der Fall über den Balkan heute?
Bei seinem Besuch in Sarajevo hat Papst Franziskus zum 20. Jahrestag des Dayton-Abkommens zur Versöhnung aufgerufen. Zugleich beklagte er ein „Klima des Krieges“, das weltweit geschürt werde.
Das Regelwerk für den ESC verbietet „Texte, Ansprachen und Gesten politischer Natur“ während des Wettbewerbs. Natürlich lässt das Politische sich aber nicht heraushalten. Es äußert sich offensichtlich, im Verborgenen oder erst viele Jahre später.
Kakao und Brötchen sind ein guter Anfang: Im Debüt der norwegischen Autorin Ingeborg Hald flieht ein Junge von Bosnien nach Norwegen. Dann droht die Abschiebung.
Die aktuellen Masernfälle sorgen für Aufregung. Fachleute sind allerdings nicht überrascht, denn das Virus steckt überall. Wenn Deutschland die Krankheit loswerden will, hilft nur eines: konsequent impfen.
Amerikanische Behörden haben hunderte Verdächtige identifiziert, die an Verbrechen im Bosnienkrieg verwickelt gewesen sein sollen. Rund 150 von ihnen sollen nun abgeschoben werden. Die Zahl könnte noch steigen.
Zwei Brüder führen in vierter Generation ein Familienunternehmen, das Möbel mit Hilfe einer einfachen Schnitztechnik herstellt. Nur noch wenige Künstler beherrschen dieses Handwerk.
Österreich-Ungarn feiert die Einnahme von Belgrad. Die Frankfurter Zeitung verkündet die amtliche Meldung über die Eroberung der serbischen Hauptstadt am 3. Dezember 1914.
Nach einjährigen Ermittlungen im Umfeld von Rockern ist der Staatsanwaltschaft Stuttgart und dem LKA Baden-Württemberg ein Schlag gegen die Organisierte Kriminalität gelungen. Es geht um Menschenhandel und Zuhälterei.
In Bosnien funktioniert 19 Jahre nach dem Bürgerkrieg noch immer vieles nicht. Doch eines zeigen die anstehenden Wahlen deutlich: Islam und Demokratie passen zweifellos zusammen.
Der Bundesrat hat am Freitag der Reform des Asylrechts zugestimmt. Damit können Asylbewerber aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina leichter in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden.
Lange sah es so aus, als habe Angela Merkel die Politik restlos entideologisiert. Bis der Streit über die Asylpolitik losbrach. Davon profitieren vor allem die Grünen. Nun wird der Bundesrat zur Kampfarena.
Politisch verfolgt werden die Roma in Südosteuropa nicht - aber das ist auch fast die einzige gute Nachricht. Viele von ihnen leiden große Not und schaffen es nicht, wenigstens die bescheidenen Chancen zu nutzen, die das Leben bietet.
In einer bosnischen Kohlemine sind nach einem Erdbeben 29 eingeschlossene Bergleute aus einer Kohlemine gerettet worden. Fünf Arbeiter konnten nur tot geborgen werden.
Die Bundesregierung will Serbien, Bosnien-Hercegovina und Mazedonien als sichere Herkunftsstaaten einstufen, um die Zahl der Asylbewerber zu senken. Dazu braucht sie die Zustimmung der rot-grün regierten Länder, die nun fraglich ist.
In diesem Jahr drängen so viele Flüchtlinge nach Deutschland wie seit langem nicht mehr. Die Länder ringen mit der Unterbringung der Asylbewerber. Mancher Kreis fühlt sich „überrannt“. Die Kommunen schlagen Alarm.
Man hetzt zur U-Bahn, dann ist da dieser Anblick von Armut, die Bitte um einen Euro. Aber was die Bedürftigen mit dem Geld machen, ob sie es überhaupt behalten dürfen, ist oft nicht zu durchschauen. Wie geht man mit Bettlern um? Eine Annäherung.
Die Niederlande sind für den Mord an 300 Muslimen im Bosnien-Krieg mitverantwortlich. Das befand ein niederländisches Gericht. Das Urteil ist richtig, auch wenn das eigentliche Desaster woanders liegt.
Vor 19 Jahren ermordeten serbische Soldaten 300 Muslime in Srebrenica. Niederländische Blauhelm-Soldaten sahen untätig zu. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Niederlande eine Mitschuld an dem Verbrechen tragen.
Frankfurter Zeitung vom 10.07.1914 Zweites Morgenblatt, Seite 1. So berichtete die Zeitung vor 100 Jahren.
Bernard-Henri Lévy hat sich um Bosnien und seine Hauptstadt verdient gemacht, als sie von Europa verlassen waren. Zum Jahrestag des Attentats kehrte er zurück – mit einem Theaterstück.
Frankfurter Zeitung vom 30.06.1914 Abendblatt, Seite 1-2. So berichtete die Zeitung vor 100 Jahren.