Eine Panzerwende ohne Applaus
Die SPD steht offenbar Leopard-Lieferungen nicht mehr im Weg. Aber allen geht es zu langsam. Und dass Ruhe einkehrt, wenn die Lieferung der ersten Kampfpanzer erst beschlossen ist, darf die SPD nicht erwarten.
Die SPD steht offenbar Leopard-Lieferungen nicht mehr im Weg. Aber allen geht es zu langsam. Und dass Ruhe einkehrt, wenn die Lieferung der ersten Kampfpanzer erst beschlossen ist, darf die SPD nicht erwarten.
Neuer Verteidigungsminister +++ Streit um Bismarcks Erbe +++ Aktausstellung zu e.o.plauen +++ Leben auf dem Land
Kanzler Scholz hat die Parität im Kabinett gekippt. Das sendet das Signal aus: Jetzt wird mal ernsthaft regiert. Scholz’ Geschlechter-Versprechen war für die Sache der Frauen kontraproduktiv.
Der Streit über die Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine geht weiter, die Staatsbank KfW sieht den deutschen Wohlstand in Gefahr und im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften 14 Prozent mehr Lohn.
Der neue Verteidigungsminister darf mit Rücksicht auf den Kanzler nicht aussprechen, was alle im Studio zu wissen glauben: Die Entscheidung zur Lieferung von Kampfpanzern ist längst gefallen.
Verteidigungsminister Pistorius will prüfen lassen, wie viele Leopard-Panzer für eine Lieferung an die Ukraine infrage kämen. Dabei soll es eine entsprechende Liste schon seit letztem Jahr geben.
Der Wechsel im Verteidigungsministerium war holprig und unübersichtlich. Am liebsten hätte Christine Lambrecht schon früher aufgehört. Doch dann wurde es kompliziert. Eine Chronologie der Ereignisse.
Die ungelöste Frage der Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine löst innerhalb der Ampel-Koalition Kritik aus. SPD-Fraktionschef Mützenich antwortet FDP-Politikerin Strack-Zimmermann. Auch Finanzminister Lindner mischt sich ein.
Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius kommt aus einer Welt relativer Vernunft zur Bundeswehr. Er kann dort viel bewegen – oder scheitern wie so viele vor ihm.
Nach der aufgeschobenen Entscheidung über die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine äußern sich Politiker aus Ampel-Koalition und Opposition enttäuscht. Der ukrainische Präsident will sich nicht geschlagen geben.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lässt prüfen, über wie viele Leopard-Kampfpanzer Deutschland verfügt und in welchem Zustand sie sich befinden.
Stellt sich nur Berlin quer bei der Lieferung von Kampfpanzern an Kiew? In Ramstein tritt der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius diesem Eindruck entgegen.
Daniela Behrens übernimmt das Innenministerium in Hannover. Die Politikerin dürfte künftig auch als Nachfolgekandidatin von Ministerpräsident Weil genannt werden.
Der neue Verteidigungsminister lässt nach Leopard-Panzern suchen. Er will gewappnet sein für einen „Tag, der möglicherweise kommen mag“. In Ramstein gibt es noch keine Einigung.
Der Druck auf Deutschland beim Treffen der Ukraine-Unterstützer in Ramstein ist enorm. Im Zentrum steht die Frage, ob Kiew Leopard-Kampfpanzer erhalten soll.
Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein wird über Kampfpanzer-Lieferungen an die Ukraine debattiert. In Berlin startet die Grüne Woche. Und die Winterpause der Fußball-Bundesliga endet. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Wird es deutsche Kampfpanzer für die Ukraine geben? Präsident Selenskyj hofft weiter auf die Militär-Konferenz in Ramstein. Und die USA sagen weitere Waffen zu. Die Nacht im Überblick.
Nur wenn die Amerikaner schwere Kampfpanzer liefern, will die Bundesregierung Leopard 2 an die Ukraine übergeben. Doch Washington lehnt das ab.
Die Termine des neuen Verteidigungsministers sind an seinem ersten Tag so dicht getaktet wie bei keinem seiner Vorgänger. Er muss schnell zeigen, dass er der Richtige für das Amt ist.
Wenige Minuten nach seinem Amtsantritt empfängt der neue deutsche Verteidigungsminister seinen amerikanischen Gegenpart. An der Haltung zur Lieferung schwerer Kampfpanzer an die Ukraine hat sich nichts geändert.
Die Termine des neuen Verteidigungsministers sind an seinem ersten Tag so dicht getaktet wie bei keinem seiner Vorgänger. Er muss schnell zeigen, dass er der Richtige für das Amt ist.
Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte vor einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen, dass beide Staaten in diesen Zeiten zueinanderstehen. Deutsche Waffensysteme bewährten sich für ihn in der Ukraine.
Der neue Verteidigungsminister verspricht der Ukraine weitere militärische Hilfe. Nach seinem Amtsantritt telefoniert er mit seinem französischen Kollegen - und empfängt den amerikanischen.
Der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist vor dem Bundestag vereidigt worden. Er verzichtete dabei auf die religiöse Bekräftigungsformel „so wahr mir Gott helfe“.
Boris Pistorius ist im Bundestag als neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. Anschließend telefonierte der SPD-Politiker gleich mit seinem französischen Kollegen.
Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius wird sich auf der Ramstein-Konferenz Waffenforderungen der Ukraine gegenübersehen. Die Niederlande und Amerika wollen Kiew den Wunsch erfüllen.
Boris Pistorius tritt sein Amt als Verteidigungsminister an, Frankreich streikt gegen die Rentenreform und die deutschen Handballer starten in die WM-Hauptrunde. Der F.A.Z.-Newsletter
Bei der von Christine Lambrecht angestoßenen Anschaffung von 60 Chinook-Hubschraubern droht eine Kostenexplosion: Der US-Hersteller Boeing verlangt laut einem Bericht nun bis zu zwölf statt der eingeplanten sechs Milliarden Euro.
Das Europaparlament fordert vom Bundeskanzler, grünes Licht zu geben für Kampfpanzer-Lieferungen an die Ukraine. Der verweist auf das, was Deutschland schon tut.
Scholz und Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Schlechte Zeiten für Wohnungssuchende. Und: Was ist dran an den Vorwürfen gegen das Vorgehen der Polizei in Lützerath? Der F.A.Z.-Newsletter
Eine Weile hat es gedauert, nun hat der Bundeskanzler einen Nachfolger für Christine Lambrecht präsentiert. Eine Überraschung.
Boris Pistorius wird Verteidigungsminister. Dafür muss der Kanzler sein Paritätsversprechen aufgeben. Olaf Scholz hatte viel Zeit, über andere Lösungen nachzudenken, fand aber keine.
Die Regierungsparteien mitsamt der Union begrüßen Boris Pistorius als Nachfolger von Christine Lambrecht. Er betonte, sich immer vor die Truppe zu stellen, „wann immer es nötig sei“ und die Bundeswehr stark machen zu wollen.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Qualitäten des neu ernannten Verteidigungsminister Boris Pistorius gelobt. Dieser sei „ein Freund und ein sehr guter Politiker“ und könne mit der Truppe gut.
Der neue Verteidigungsminister will die Bundeswehr „stark machen für die Zeit, die vor uns liegt“. Kanzler Scholz begründet die Wahl von Boris Pistorius mit dessen „Kraft und Ruhe“. Von den Grünen kommt Kritik.