Fehlen Kiew bald die Abfangraketen?
Donald Trump droht der NATO, er werde die mangelnde Hilfe im Nahen Osten nicht vergessen. Im Pentagon wird nun erwogen, Waffen für die Ukraine an den Golf umzuleiten.
Die Bundeswehr will hunderte Jagdbomberdrohnen kaufen, die Kampfflugzeuge begleiten. Airbus entwickelt welche. Doch auch Deutschlands größter Rüstungskonzern mischt mit – an der Seite von US-Konkurrent Boeing.
Boris Pistorius ist ein deutscher Politiker für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und war von Januar 2023 bis Mai 2025 Bundesminister für Verteidigung im Kabinett Scholz. Er ist auch im Kabinett Merz Verteidigungsminister.
Familie, Ausbildung und Beruf
Boris Pistorius wurde am 14. März 1960 in Osnabrück geboren. Seine Mutter Ursula Pistorius saß für die SPD im Landtag von Niedersachsen. Nach seinem Abitur im Jahr 1978 absolvierte Pistorius eine kaufmännische Lehre, von 1980 bis 1981 leistete er Wehrdienst. Daraufhin begann er ein Studium der Rechtwissenschaften in Osnabrück, das er 1990 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Im gleichen Jahr arbeitete er als Rechtsanwalt. Pistorius ist in zweiter Ehe verheiratet mit der Politikwissenschaftlerin Julia Schwanholz und hat zwei Töchter.
Politische Karriere
Von 1991 bis 1996 arbeitete Pistorius im Büro des Niedersächsischen Innenministers Gerhard Glogowski. Zwischen 1997 und 2002 war er als Leiter verschiedener Dezernate bei der Bezirksregierung Weser-Ems angestellt. 1999 wurde Pistorius Zweiter Bürgermeister der Stadt Osnabrück, dieses Amt bekleidete er bis 2002. Nach einer Station als Leiter der Abteilung „Schulen und Sport” der Bezirksregierung Weser-Ems wurde er 2006 Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück. Dieses Amt bekleidete er bis zu seiner Ernennung zum Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport im Jahr 2013. In dieser Funktion war Pistorius bis zu seiner Ernennung zum Bundesminister für Verteidigung im Jahr 2023 tätig.
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Sönke Neitzel vermisst in Deutschland einen informierten strategischen Diskurs. Auch wegen der Universitäten. Denn da herrsche das „Prinzip Pippi Langstrumpf“.
Der Verteidigungsminister bekräftigt in Australien: Deutschland will nicht Teil des Irankriegs sein. Canberra positioniert sich etwas anders.
Auf seiner Reise nach Fernost hat Verteidigungsminister Pistorius die Chefs mehrerer deutscher Waffenschmieden dabei. In Japan sehen sie viel Potential für neue Kooperationen.
Mit einer Asienreise will Verteidigungsminister Boris Pistorius die Beziehungen zu Partnern jenseits der NATO stärken. In Japan ist er damit überaus willkommen.
Die Marine soll endlich neue Kampfschiffe bekommen, doch deren Bau verzögert sich. Jetzt ordert das Verteidigungsministerium vier weitere Fregatten bei einer deutschen Werft.
Vor den Augen von Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt Rheinland-Pfalz in Mainz-Finthen neue Drohnenabwehrtechnik. Bis 2027 sind dafür bis zu acht Millionen Euro für die Polizei vorgesehen.
Verteidigungsminister Pistorius und die SPD suchen Distanz zum Irankrieg. Aber wenn NATO und EU involviert werden, kann Deutschland nicht abseits stehen.
Florian Seibel will aus dem Drohnenhersteller Quantum Systems den führenden Neo-Rüstungskonzern machen. Im Milliardenrennen nimmt er es sogar mit Branchenführer Rheinmetall auf. Der nächste Coup steht schon bevor – und sorgt für einige Debatten.
Washington sieht eine „Neuausrichtung“ im Bündnis, in dem Europa eine führende Rolle einnimmt. Der Ukraine sagen die Verteidigungsminister 35 Milliarden Dollar zu.
Nicht nur die Reform der Wehrpflicht bekräftigte der Verteidigungsminister. Künftig will er auch auf Reservisten in den Unternehmen setzen. Doch kommt er an diese angesichts der Datenschutzhürden überhaupt heran?
US-Verbündete sind nach Trumps Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz empört. Verteidigungsminister Pistorius hebt hervor, dass auch die Bundeswehr auf Bitten Washingtons bereitgestanden habe.
Wer ist wer? Boris Pistorius und Armin Laschet lassen sich optisch manchmal nur schwer auseinanderhalten – das hat jetzt auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas lernen müssen.
Nach dem Skandal bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken informiert die militärische Führung den Verteidigungsausschuss. Minister Pistorius fehlt.
Seit Monaten wird bei den Fallschirmjägern ermittelt. Es tun sich Abgründe aus Nazitum, Frauenhass und harten Drogen auf. Doch der Verteidigungsminister findet dazu nur allmählich Worte.
Rechtsextremismus, sexuelles Fehlverhalten und Drogenmissbrauch: Pistorius zeigt sich über die Vorfälle bei einem Fallschirmjägerregiment betroffen – und verspricht Aufklärung.
Die Bundeswehr bekommt Geld in großen Mengen, aber viele Dinge liegen trotzdem im Argen. Was kann, was soll Boris Pistorius daran ändern?
Der Verteidigungsminister kündigt einen baldigen Rüstungsgipfel an. Er will die Produktion für die Verteidigung schneller hochfahren. „Wir müssen alle eine Schippe drauflegen“, sagt er.
Alle Achtzehnjährigen sollen vom kommenden Jahr an von der Bundeswehr kontaktiert werden. Schon jetzt verweigern immer mehr den Dienst an der Waffe.
Die Verteidigungsminister beider Länder sprechen sich für mehr Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten und Ausbildung aus. Schweden gehöre zu den engsten Partnern Deutschlands, sagt Pistorius.
Gerade ist die Bundeswehr 70 Jahre alt geworden. Im Interview spricht Verteidigungsminister Boris Pistorius über die Streitkräfte der Zukunft, das Wachrütteln der zivilen Welt – und die Frage, ob Drohnen einen Krieg entscheiden können.
Siemtje Möller hat mit der Union den Kompromiss zum Wehrdienstgesetz ausgehandelt. Sie gilt als Pragmatikerin und bringt aus ihrem früheren Amt verteidigungspolitische Expertise mit.
Gerade noch hat Verteidigungsminister Pistorius seine Parteifreundin Möller vor den Fraktionskollegen vorgeführt wegen ihrer Vorschläge zu seinem Wehrdienstgesetz. Jetzt sprechen beide im Bundestag dazu – mit einer erstaunlichen Wendung.
Kurz vor seiner Regierungserklärung spricht Merz mit einer SPD-Politikerin. Er dürfte das Bild bewusst erzeugt haben – Siemtje Möller hat gerade die Pläne ihres Parteifreunds Pistorius zum Wehrdienst zerlegt.
Die Koalition ringt um den Wehrdienst. Die Union ist fassungslos über Verteidigungsminister Pistorius. Schon wieder droht eine Krise. Was ist dieses Mal schiefgelaufen?
Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigt Investitionen in Drohnen an. Amerika fordert die NATO-Partner auf, mehr Waffen für Kiew in den Vereinigten Staaten zu kaufen.
Es sollte eigentlich einen Kompromiss zum Wehrdienst geben, aber vor allem Verteidigungsminister Pistorius (SPD) hatte Einwände. Droht jetzt eine Koalitionskrise?
Boris Pistorius fühlt sich durch den Wehrdienst-Kompromiss der Unterhändler düpiert – und stellt im Gegenzug die Vierergruppe bloß. Die Koalition hat sich in eine Sackgasse manövriert.
Union und SPD sind uneins über ein mögliches Losverfahren beim künftigen Wehrdienst. Für Streit sorgt die Rolle von Verteidigungsminister Pistorius. Dieser verteidigt das Vorgehen der Sozialdemokraten.
In Brüssel beraten die Verteidigungsminister von EU und NATO, die SPD lässt eine Einigung beim Wehrdienst in letzter Minute platzen und das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit dem Rundfunkbeitrag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
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