Wie es zum Aus des FCAS kam
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
Der Flugzeug-Plan ist beerdigt, am Kampfpanzer halten Berlin und Paris fest. Aber es kommt nicht voran – weil die deutsche Industrie auch das nicht will?
Boris Pistorius ist ein deutscher Politiker für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und war von Januar 2023 bis Mai 2025 Bundesminister für Verteidigung im Kabinett Scholz. Er ist auch im Kabinett Merz Verteidigungsminister.
Familie, Ausbildung und Beruf
Boris Pistorius wurde am 14. März 1960 in Osnabrück geboren. Seine Mutter Ursula Pistorius saß für die SPD im Landtag von Niedersachsen. Nach seinem Abitur im Jahr 1978 absolvierte Pistorius eine kaufmännische Lehre, von 1980 bis 1981 leistete er Wehrdienst. Daraufhin begann er ein Studium der Rechtwissenschaften in Osnabrück, das er 1990 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Im gleichen Jahr arbeitete er als Rechtsanwalt. Pistorius ist in zweiter Ehe verheiratet mit der Politikwissenschaftlerin Julia Schwanholz und hat zwei Töchter.
Politische Karriere
Von 1991 bis 1996 arbeitete Pistorius im Büro des Niedersächsischen Innenministers Gerhard Glogowski. Zwischen 1997 und 2002 war er als Leiter verschiedener Dezernate bei der Bezirksregierung Weser-Ems angestellt. 1999 wurde Pistorius Zweiter Bürgermeister der Stadt Osnabrück, dieses Amt bekleidete er bis 2002. Nach einer Station als Leiter der Abteilung „Schulen und Sport” der Bezirksregierung Weser-Ems wurde er 2006 Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück. Dieses Amt bekleidete er bis zu seiner Ernennung zum Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport im Jahr 2013. In dieser Funktion war Pistorius bis zu seiner Ernennung zum Bundesminister für Verteidigung im Jahr 2023 tätig.
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
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Reservedienst soll für frühere Soldaten zur Pflicht werden. Ein Mitspracherecht ihrer Betriebe ist nicht vorgesehen – doch auch dort ist das Personal knapp. Jetzt regt sich Widerstand.
Wer bei der Bundeswehr war, soll künftig per Gesetz zu regelmäßigen Übungen verpflichtet werden. Arbeitgeber würden ihr Vetorecht verlieren.
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Die deutschen Soldaten sollen die Südostflanke der NATO schützen. Dabei geht es vor allem um die Abwehr iranischer Raketenangriffe.
Es geht nur um eine Beförderungspause in einer Laufbahngruppe. Aber die Unruhe reicht tief in die Bundeswehr hinein ‒ auch wegen einer seltsamen Kommunikation.
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Nach dem absehbaren Aus für die Entlastungsprämie sucht die Koalition nach einem Plan B, Gesundheitsministerin Warken muss ihre Reformpläne auf dem Ärztetag verteidigen, in Wien startet der ESC und in Cannes geht es wieder um Palmen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Boris Pistorius will von den Erfahrungen der Ukraine auf dem Gefechtsfeld profitieren. Und ein Reichweitenproblem der Bundeswehr lösen.
Der VfL Osnabrück steigt auf. Mal wieder. Das freut auch den Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius – und zwar auf erfrischend ehrliche Art und Weise.
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Deutschland debattiert die Folgen eines Teilabzugs der US-Streitkräfte, für die Commerzbank wird es spannend und in New York werden die Pulitzerpreise vergeben. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Nachdem der Kanzler Trump verärgert hat, zieht dieser Truppen aus Deutschland ab. Verteidigungsminister Pistorius redet die Sache klein.
Das Verteidigungsministerium hält es nicht für nötig, den Reservistenverband für seine Strategie anzuhören. Das ist ein Muster. Und kein gutes.
Selbst nach einem Friedensabkommen könnte es laut amerikanischen Informationen noch Monate dauern, bis die Meerenge wieder frei befahrbar ist. Auch die Deutsche Marine bereitet sich auf einen Einsatz vor.
Entbürokratisierung, Aufwuchs und moderne Waffen: Pistorius stellt erstmals eine Militärstrategie vor. Offensichtliche Probleme kann sie nicht überdecken.
Verteidigungsminister Pistorius will die Bundeswehr bis 2039 zur stärksten konventionellen Armee Europas machen. Was plant er noch?
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat erstmals in der Geschichte der Bundeswehr eine Militärstrategie vorgestellt. Ziel sei es, die stärkste konventionelle Armee in Europa zu werden, sagte Pistorius.
Trump gibt Iran mehr Zeit für Verhandlungen. Verteidigungsminister Pistorius stellt eine umfassende Militärstrategie für Deutschland vor. Und das Bundeskabinett berät über die 1000-Euro-Entlastungsprämie für Beschäftigte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Wie würde die Bundeswehr in einem Krieg Lücken schließen und Verluste ersetzen? Eine „Strategie der Reserve“ soll endlich Antwort geben. Doch die Betroffenen sind irritiert.
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Deutschlands größte Industrie- und Technikschau beginnt. Der Gastgeber sagt, worum es geht – und wie die Stimmung in der Wirtschaft ist.
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Der Testflug der Spectrum-Rakete muss wegen technischer Probleme abermals verschoben werden. Das Unternehmen ist trotzdem zuversichtlich, bald ein wichtiges Signal für Europas Ambitionen im Weltraum setzen zu können.
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