Barley befürchtet Arbeitnehmerdumping in Großbritannien
Wenn der Brexit durch ist, dürften sich bei den Briten die Sozialstandards verschlechtern. Davor warnt die frühere Bundesjustizministerin, die inzwischen im EU-Parlament sitzt.
Wenn der Brexit durch ist, dürften sich bei den Briten die Sozialstandards verschlechtern. Davor warnt die frühere Bundesjustizministerin, die inzwischen im EU-Parlament sitzt.
Das neu gewählte britische Unterhaus debattiert über das von Boris Johnson ausgehandelte Austrittsabkommen. Es ist ein erster Fingerzeig darauf, ob Johnson seine Mehrheit nutzen kann. Seien Sie ab 15:30 Uhr hier live dabei.
Die CDU in Sachsen-Anhalt wendet sich gegen Robert Möritz, in Moskau fallen Schüsse und Lufthansa-Chef Spohr will die Wartezeiten am Frankfurter Flughafen verbessern. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Boris Johnson drückt auf die Tube: Schon am Freitag soll das Parlament in London den Brexit-Deal abnicken. Nach seinem haushohen Wahlsieg dürfte der Premierminister sein Ziel problemlos erreichen. Gegenwind bläst ihm nur aus Schottland entgegen.
Die Queen trägt Hut statt Krone und auch sonst verzichtet man bei der Eröffnung des britischen Parlaments auf Traditionen. Das zurückhaltende Zeremoniell ändert aber nichts an der Entschlossenheit der neuen Regierung.
Das erste Regierungsprogramm der neuen britischen Regierung will erst das Naheliegende lösen. Und zumindest in einem Punkt würde Boris Johnson gerne eine Rolle rückwärts machen.
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten hat die 93 Jahre alte britische Monarchin die Pläne des Premierministers im Parlament vorgestellt – mit weniger Pomp als sonst.
„Die Demokratie muss und wird siegen": Schottland wehrt sich weiter gegen den Austritt aus der EU. Jetzt hat die schottische Regierungschefin in London formell ein zweites Unabhängigkeitsreferendum beantragt.
Das könnte man zumindest meinen, wenn man sich den Wahlsieg von Boris Johnson in der vergangenen Woche ansieht. Doch in diesem Jahresrückblick wurde auch deutlich, warum die Deutschen die Komplexität nicht scheuen.
Der frühere britische Premierminister Tony Blair lässt kein gutes Haar an Labour-Chef Jeremy Corby und warnt: Wenn die Partei ihren Kurs nicht ändere, drohe sie unterzugehen. Derweil meldet sich die erste Interessentin, die Corbyn an der Parteisitze beerben möchte.
Am Dienstag ist das Unterhaus zur konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Als Speaker wurde Lindsay Hoyle von der Labourpartei wiedergewählt.
Die langen Brexit-Verhandlungen haben in London den Eindruck hinterlassen, dass nur Druck zu einem Ergebnis führt. Wie Johnson seine Wahlversprechen schnell einlösen will.
Warum Boris Johnsons Plan, beim Brexit eine Verlängerung der Übergangszeit über 2020 hinaus auszuschließen, ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Brüssel ist.
Boris Johnson wirft der BBC Voreingenommenheit vor. Schlecht behandelt fühlt sich aber auch Labour. Die neue Regierung will den Sender auf den Prüfstand stellen und – Gebührenverweigerung entkriminalisieren.
Nach dem Sieg in der Unterhauswahl will Boris Johnson die Bürokratie stärker auf seine Politik ausrichten, munkelt man – in Westminster löst das Unruhe aus. Wer zum Erfolg des Premiers entscheidend beigetragen hat, ist hingegen glasklar.
Boris Johnson und Donald Trump fischen im gleichen Wählerteich. Der Erfolg der beiden Populisten hat mit der Arbeiterklasse zu tun. Eine Analyse.
Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn hat erstmals anerkannt, dass er ein Teil des Problems seiner Partei bei der Unterhauswahl gewesen ist. Er besteht allerdings darauf, dass seine generelle Richtung richtig sei.
Fakten spielten für Boris Johnson nie eine wesentliche Rolle. Auch nicht in seiner Zeit als Buchautor und Journalist.
Premierminister Boris Johnson erteilt schottischen Forderungen nach einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum in einem Telefonat eine Absage. Nigel Farage warnt derweil vor einem „soft Brexit“.
Der Goldman-Sachs-Banker Jens Hofmann ist wegen des Brexits von der Themse an den Main gezogen. Seiner Rückkehr in die Heimat kann er einiges abgewinnen – wie auch dem Wahlerfolg von Boris Johnson.
Ja, es geht auch alleine. Warum Großbritannien nach einem Brexit im kommenden Jahr auch ohne die Europäische Union erfolgreich sein wird – und dabei nicht einmal ans Sparen denken muss.
Am Freitagabend marschierten viele unglückliche Wähler lautstark durch die Straßen der Stadt. Vereinzelt kam es zu Rangeleien mit der Polizei.
Präsident Donald Trump betrachtet den Wahlsieg des britischen Premierministers Boris Johnson als Omen für die Präsidentschaftswahl der Vereinigten Staaten im kommenden Jahr.
Die EU-Regierungschefs äußern sich erleichtert über das britische Wahlergebnis. Auch Angela Merkel findet lobende Worte für Johnson. Nun wollen sie rasch über die Zukunft verhandeln – im eigenen Interesse.
Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?
Der deutliche Ausgang der Wahl in Großbritannien hat den Aktien in London neuen Auftrieb gegeben. Eine Branche treiben angesichts des wahrscheinlicher gewordenen Brexits aber Sorgen um.
Bei der Unterhauswahl erringen„Nationalisten“ erstmals mehr Mandate als „Unionisten“. Das könnte für Nordirland weitreichende Folgen haben. Rückt die Einheit Irlands näher?
Der Brexit bleibt ein historischer Fehler, aber die Zeit für Trauerarbeit ist begrenzt. Der EU-Austritt Großbritanniens ist auch eine große Gelegenheit für Europa zum Handeln. Ein Gastbeitrag.
Die Konservativen haben die Unterhauswahl klar gewonnen, auch wenn das Bürgervertrauen in Johnson nicht besonders groß ist. Der Brexit wird jetzt kommen. Und wohin wird Johnson Großbritannien nach dem Brexit führen?
Der neue Premierminister fordert in seiner Rede dazu auf, mit dem Thema Brexit abzuschließen, damit „Heilung beginnen“ kann.
Kaum ein Unternehmen möchte den Brexit. Trotzdem sind nach dem Wahlsieg der Konservativen viele erleichtert: Börsianer, Ökonomen – und Donald Trump.
Die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson kommt nach jüngsten Ergebnissen vom Freitag auf 364 Mandate im 650 Sitze umfassenden Londoner Unterhaus - der höchste Sieg der Tories seit der triumphalen Wiederwahl von Margaret Thatcher 1987.
Der deutliche Wahlsieg der britischen Konservativen sorgt für Überraschung und Bewunderung. Viel Zeit für Glückwünsche nehmen sich die meisten Spitzenpolitiker aber nicht: Sie wollen Taten sehen.
Mit seinem Versprechen eines zügigen EU-Austritts brachte Premierminister Johnson die „rote Mauer“ von Labour zum Einsturz. Was verraten die weiteren Daten vom Wahltag?
Bei der Parlamentswahl in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson die Mehrheit im Unterhaus errungen. Merkel beglückwünschte Johnson und sprach von dem Erhalt einer „besonderen Beziehung“.
Großbritannien hat sich entschieden: Boris Johnson bleibt Premierminister – und soll das endlose Brexit-Thema schnell beenden. F.A.Z.-Außenpolitikchef Klaus-Dieter Frankenberger ordnet im Video das Labour-Desaster und den großen Sieg der Konservativen ein.