Goebbels’ Lehrlinge als Werber der Demokratie
Auch die Bonner Republik brauchte staatliche Öffentlichkeitsarbeit. Das Presseamt der Bundesregierung griff dafür auf Propagandafachleute der NS-Zeit zurück.
Auch die Bonner Republik brauchte staatliche Öffentlichkeitsarbeit. Das Presseamt der Bundesregierung griff dafür auf Propagandafachleute der NS-Zeit zurück.
Wolfgang Schäuble saß mehr als 50 Jahre im Bundestag. Im Oktober 2022 sprach er über die Härte, die Politiker gegen sich selbst pflegen müssen, über den Wert der Loyalität und eigene Fehler.
John Kornblum ist tot. Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland ist im Alter von 80 Jahren in Nashville gestorben. Der „überzeugte Freund Deutschlands“ arbeitete von 1997 bis 2001 zunächst in Bonn und dann in Berlin.
Auf dem Papier klingt der Internetvertrag großartig, in der Praxis hingegen hakt es gewaltig? In diesem Fall haben die Bundesbürger seit 2021 einen Anspruch auf geringere Zahlungen an ihren Internetanbieter. Was ist daraus geworden?
Der Privatbankier Christian Olearius galt als zupackender Problemlöser. Jetzt steht der Miteigentümer der Warburg-Bank wegen Cum-ex-Vorwürfen vor Gericht – und bringt sogar Bundeskanzler Olaf Scholz in Bedrängnis.
Mit 38 Jahren zählt Nathanael Liminski zu den erfahrensten CDU-Politikern. Mit Laschet wäre er von Düsseldorf nach Berlin gegangen. Das klappte nicht. Von seinem weiteren Aufstieg wird ihn das wohl nicht abhalten.
Als Universaldienstleister hat die Post Pflichten zu erfüllen, die reichlich angestaubt sind. Das will die Bundespolitik ändern. Für den Verbraucher bedeutet das: Die Wartezeit auf Briefe wird sich wohl verlängern.
Mit einer Schau läutet die Bundeskunsthalle das Kant-Gedenken zum 300. Geburtstag 2024 ein. Die ansprechende Einladung in seine Lebens- und Gedankenwelt wird von pflichtschuldigen Kontextualisierungen getrübt.
Seit kurzem gibt es vier Handynetze in Deutschland, Nummer vier betreibt 1&1. Das Unternehmen hat große Pläne und will bald nachkaufen. Doch eine Mobilfunkauktion soll ausfallen. Das findet ein Beratungsorgan der Bundesregierung.
Erstmals betreffen Schuldsprüche im Cum-ex-Skandal normale Angestellte einer Bank. Doch das Urteil rückt in den Hintergrund: Das Gericht fordert von den Anklägern Ergebnisse in den Ermittlungen gegen die WestLB oder Deutsche Bank.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Pelikan ist vor allem für seine Füllfederhalter bekannt, mit denen ungezählte Grundschüler das Schreiben gelernt haben. Bald soll der Schreibwarenhersteller unter das Dach des französischen Unternehmens Hamelin kommen.
Die Sicherheit Israels sei Teil der deutschen Staatsräson, sagt Angela Merkel. Spiegelt sich das auch in den deutschen Rüstungsexporten wider?
Nostalgie auf zwei Rädern? Die Mopeds der Marke Simson, in der DDR einst heißbegehrt, sind tief im Westen angekommen. Wer ihre Faszination verstehen will, muss sich zwischen Qualm und röhrende Motoren begeben.
Die wahren Schätze wandern ins Depot: Kasper König schenkt dem Kölner Museum Ludwig zu seinem 80. Geburtstag 35 Werke – und die Geschichten dazu.
Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit soll umstrukturiert werden und einen neuen Chef bekommen. Der bisherige Leiter bekommt nun auch Unterstützung aus der Politik.
Der Verhaltensökonom Armin Falk soll das Institut zur Zukunft der Arbeit in Bonn führen, während sein Vorgänger Simon Jäger das Institut verlässt. Dagegen regt sich erheblicher Protest unter Wirtschaftswissenschaftlern.
Der Verhaltensökonom Armin Falk soll das Institut zur Zukunft der Arbeit in Bonn führen, während sein Vorgänger Simon Jäger das Institut verlässt. Dagegen regt sich erheblicher Protest unter Wirtschaftswissenschaftlern.
Cola, Fanta, Sprite, Mezzo Mix: Der Getränkeriese Coca-Cola ist omnipräsent. Jetzt haben die Wettbewerbshüter ein Missbrauchsverfahren gegen den Hersteller eingeleitet.
Der Dax-Konzern hebt seine Jahresziele nochmals leicht an. Auch der Gewinn fiel im dritten Quartal höher aus als im Jahr zuvor.
Die Zeit der Rekorde ist vorbei. DHL muss sich anpassen. Im deutschen Briefgeschäft kürzt der Konzern die Investitionen um mehr als 100 Milliarden Euro.
Digitale Verfahren, kurze Fristen und standardisierte Prüfungen: So wollen Bund und Länder künftig schneller neue Wohnungen, Brücken, Windkraftanlagen und Mobilfunkmasten bauen.
Deutschland soll widerstandsfähiger gegen Extremwetter werden. Viele Kommunen stellen dafür Klimaanpassungsmanager ein. Deren Pläne stoßen aber nicht immer auf Begeisterung.
Die Finanzaufsicht Bafin erhöht wegen des teilweise verspäteten Versands von Steuerbescheinigungen an Commerzbank-Kunden den Druck auf das Geldhaus.
Einflussreicher Publizist und Freund der konstitutionellen britischen Monarchie: Die Memoiren des Ökonomen Moritz Julius Bonn liegen in einer neuen Ausgabe vor.
Die Bundeskunsthalle Bonn feiert die internationale Postmoderne in einer verführerisch bunten Ausstellung. Ein paar Lehren für heute hat sie auch parat.
Der Fall der vor 36 Jahren ermordeten Claudia Otto wird wohl nicht mehr geklärt. Das Landgericht Bonn sprach Detlef M. frei.
Der aktuelle Report „Interconnected Disaster Risks“ zeigt: Derzeit steht die Verzögerung der Kipppunkte im Fokus, nicht deren Ursachen.
Der Anspruch der Öffentlichkeit an Politiker, alles transparent zu machen, mag sich selbstverständlich anfühlen. Er ist aber letztlich ein Phänomen des Zeitgeists.
Im Cum-ex-Prozess weist Christian Olearius alle Schuld von sich und übt massive Kritik an der Staatsanwaltschaft.
Christian Olearius ist der ehemalige Chef der Warburg-Bank – und der bislang wohl prominenteste Angeklagte in einem Cum-ex-Prozess. Die Anschuldigungen bezeichnet er vor Gericht als „abenteuerlich“.
Da staunte die Kuratorin nicht schlecht: Nach dem Ende der Ausstellung „Wer wir sind“ war plötzlich ein Bild mehr da. Über die sozialen Medien startete die Bundeskunsthalle einen Aufruf. Mit Erfolg.
Frankfurt wird jeden Tag durch die Berufstätigen zur Millionenstadt. Die Wege der Pendler sind länger geworden.
Vor einem Jahr ist der einstige Staranwalt als Strippenzieher der Cum-ex-Deals verurteilt worden. Nun hat der Bundesgerichtshof seinen Antrag auf Revision abgelehnt.
Immer mehr Menschen in Deutschland pendeln zur Arbeit und legen dabei größere Strecken zurück. Homeoffice könnte das in Zukunft weiter vorantreiben. In Hessen sticht dabei die größte Stadt heraus.
Die Geberländer heben ihre Zusagen zum Grünen Klimafonds um fast 10 Milliarden Dollar an. Entwicklungsministerin Schulze appelliert an China und die Golfstaaten, sich auch zu beteiligen.