Neues aus der Bundessparhalle
Kein Geld mehr fürs Kerngeschäft? Die Bundeskunsthalle in Bonn sagt überraschend eine für 2026 geplante Ausstellung ab. Soll so Kulturstaatsminister Weimer zu mehr Zuwendungen aufgefordert werden?
Kein Geld mehr fürs Kerngeschäft? Die Bundeskunsthalle in Bonn sagt überraschend eine für 2026 geplante Ausstellung ab. Soll so Kulturstaatsminister Weimer zu mehr Zuwendungen aufgefordert werden?
Ist das Regietheater die Krankheit, für deren Heilung es sich hält? Peter Konwitschny inszeniert in Bonn „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Er will das Patriarchat entlarven und verrät sich selbst.
Yannick de Silva will unbedingt Arzt werden. Er hatte sich einen Studienplatz an der Uni Marburg erklagt – und ihn wieder verloren. Jetzt geht sein größter Wunsch doch noch in Erfüllung.
Günter G. war als Manager des Luxemburger Fondshauses Sheridan an zahlreichen illegalen Aktiengeschäften beteiligt. Der Schaden soll mehr als 400 Millionen Euro betragen haben. Nun soll er für mehr als drei Jahre ins Gefängnis.
Wasserstofftechnik für Algerien, ein modernes Verkehrssystem für Marokko: Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Eschborn leistet mehr als klassische Entwicklungshilfe.
Äthiopien unterbindet die Arbeit der Korrespondenten der Deutschen Welle (DW) im Land. Trotz der Einschränkungen sendet das amharischsprachige Programm aus Bonn weiter. DW-Intendantin Barbara Massing legt ihren Protest ein.
Wäre Angela Merkel in der Bundesrepublik aufgewachsen, wäre sie womöglich Lehrerin geworden. Bei der Lesung aus ihren Memoiren in der Bonner Oper erteilt sie Frontalunterricht, der das Publikum begeistert.
Vor 70 Jahren wurde an der Saar über ein Autonomiestatut abgestimmt. Vor dem Votum stritten die Saarländer erbittert darüber, ob sie zu Deutschland gehören wollen.
Elektrobusse im Stadtverkehr, das klingt nach Gewinn für alle. Die lokale Emissionsfreiheit wird aber teuer erkauft. Lohnt das? Bonn startet die Probe aufs Exempel.
Zum hundertsten Geburtstag von Dieter Wellershoff sind seine Ansichten von Köln in erweiterter Form erschienen. Peter Henning hat Erinnerungen aufgeschrieben, Markus Schwering das Gesamtwerk von Einzelszenen her erschlossen.
Im Geiste Herfried Münklers segelt man an der augusteischen Schwelle: Sektionen zur Alten Geschichte auf dem Bonner Historikertag gingen begrifflich in die Tiefe und griffen transepochal aus.
Die Grünen scheitern im bevölkerungsreichsten Bundesland an bürgerlichen Sperrriegeln. Es ist ihnen nicht gelungen, jenseits ihrer Milieus Vertrauen zu festigen.
Der Universität Bonn war es nicht zuzumuten, eine Plagiatorin weiter zu beschäftigen: Das Landesarbeitsgericht bestätigt die Kündigung von Ulrike Guérot. Ein Urteil, das in Zeiten erkenntnistheoretischer Verwirrung wohltuende Klarheit schafft.
Der Historikertag in Bonn steht im Zeichen der Politikgeschichte. Emily Haber, deutsche Botschafterin in Washington in der ersten Amtszeit Donald Trumps, analysiert Amerikas Abkehr von der globalen Ordnung.
Die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hätte für die Grünen schlechter laufen können. Dieser Meinung sind vor allem die Grünen selbst.
Nordrhein-Westfalen wählt heute neue Bürgermeister, Landräte sowie Stadt- und Gemeinderäte. Welches politische Gewicht hat die Wahl – und was bedeutet sie für den Bund? Die wichtigsten Antworten.
Bei der letzten Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen galten die Grünen als Gewinner. In Bonn versucht die CDU nun, sie mit ihrer eigenen Verkehrspolitik zu schlagen.
Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen im September könnten für die schwarz-rote Koalition im Bund ein erstes Stimmungsbild sein. Bei dem Landesparteitag der Union in Bonn bewerten Delegierte die bisherige Politik.
Auf ins Ruhrgebiet – und das weder mit Auto oder Bahn? Das geht, wenn auch unkonventionell und eher gemächlich. Denn nun gibt es die ungewöhnliche Gelegenheit, von Bad Homburg aus im Zeppelin bis Mülheim an der Ruhr zu reisen.
Das Verteidigungsministerium soll effizienter werden, Streitkräfte und Aufwuchs bekommen mehr Gewicht – aber auch die führenden SPD-Leute im Haus. Eine Verschlankung soll erst „mittelfristig“ erfolgen.
Wim Wenders wird demnächst achtzig, und die Bundeskunsthalle in Bonn feiert ihn mit einer Ausstellung. Zu den Fundstücken gehören ein Brief an Willy Brandt und Alternativtitel für „Der Himmel über Berlin“.
Durch die Schleuse des Schreckens zu den Häusern der Hoffnung: Die Bundeskunsthalle beschäftigt sich mit der Zukunft des Bauens und folgt dabei wohlbekannten Pfaden.
Das Bundesbüdchen in Bonn war einst der legendärste Politiker-Treff der früheren Schaltzentrale deutscher Politik. Nun feiert es sein Revival – in Berlin. Und es schmeckt mehr nach Habsburg als nach bräsigem Bundesdorf.
Die Behörde in Bonn zeigt auf, wo der deutsche Staat zu teuer ist. Doch die Bürokratie abbauen darf sie nicht. In einer Demokratie müssen die Bürger verschwenderische Politiker selbst abwählen.
Seit fast 10 Tagen gibt es auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt massive Probleme. Die Spurensuche führt tief in die komplexe und veraltete Technik der deutschen Schieneninfrastruktur.
Das Paket kommt verspätet, der Brief landet im falschen Briefkasten oder er bleibt verschwunden: Manchmal ist der Ärger so groß, dass sich Verbraucher an eine Behörde wenden. Das passierte zuletzt so oft wie nie zuvor.
Michael Brück ging im Januar 2023 in Pension. Trotzdem befasst er sich seitdem weiter mit Cold Cases. In Nordrhein-Westfalen werden Senior Cops gezielt für solche Fälle eingesetzt.
Seit mehr als zwei Wochen läuft auf der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt kaum etwas nach Plan: Ein Stellwerk macht immer wieder Probleme. Was steckt dahinter?
Ein Zug fällt aus, und aus Fremden werden Gefährten. Wie entsteht in kleinen Krisen so selbstverständlich Gemeinschaft? Und warum klappt das bei großen Problemen nicht?
In Bonn haben tausende Verhandler zehn zähe Tage hinter sich. Der deutsche Umweltminister Schneider sagt: „Das wird der Lage nicht gerecht.“
Als Außenseiter kam er zum Zirkus. Mit Roncalli hat Bernhard Paul ein Gesamtkunstwerk erschaffen. Eine Traumwelt, wie sie Federico Fellini in seinen Filmen herbeizauberte.
Großer Rückstand schon zu Beginn der Bonner Klimakonferenz: Ist das globale 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar? Die neue Analyse der klimapolitischen Maßnahmen lässt zweifeln, doch einer der führenden Experten hält dagegen.
In puncto Schwarzarbeit wird der Bau immer wieder auffällig, wie sich nun auch an einer bundesweit angelegten Razzia auf diversen Baustellen zeigt.
Die Bewährungsstrafe für den Cum-ex-Kronzeugen sorgt für erhebliche Unruhe unter Anwälten. Von „Nicht-Aufklärung“ und einem „legeren Umgang“ ist die Rede. Schon jetzt ist klar: Der Bundesgerichtshof hat das letzte Wort.
Im Cum-Ex-Prozess kommt Kai-Uwe Steck mit einer milden Strafe davon. Wann er die Beute zurückzahlt, bleibt weiter offen.
Der „Gnomon“ ist seit 1925 das wichtigste Rezensionsmedium der Altertumswissenschaften in Deutschland. Doch die Wertschätzung für Besprechungen nimmt ab. Eine Jubiläumsfeier in Bonn setzt dem etwas entgegen.