Gabriel fordert gemeinsame europäische Syrien-Strategie
Europa habe in der Syrien-Frage ohne eine gemeinsame Linie agiert, kritisiert der frühere Außenminister Sigmar Gabriel. Das könnten andere Mächte als Einladung verstehen.
Europa habe in der Syrien-Frage ohne eine gemeinsame Linie agiert, kritisiert der frühere Außenminister Sigmar Gabriel. Das könnten andere Mächte als Einladung verstehen.
Das Brüderpaar war 2012 nach Syrien ausgereist und im Januar 2017 nahe Bonn von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden. Die Brüder Rachid und Khalid B. müssen sich nun wegen Mitgliedschaft in syrischen Dschihadistenmilizen verantworten.
Am Flughafen Köln/Bonn hat eine private Drohne den Flugverkehr behindert, die Haupt-Landebahn musste zeitweise gesperrt werden. Vergleichbare Fälle machen der Flugsicherung zunehmend Sorgen.
In Amerika schießt Donald Trump gegen Amazon: Der Online-Händler mache der Post das Geschäft kaputt. Wie sieht eigentlich die Deutsche Post die Beziehung zu Amazon?
In Berlin begegnen Politiker und Journalisten einander ständig, manche werden im Laufe der Zeit zu Weggefährten. Doch die Nähe der beiden Berufsgruppen ist von begrenzter Natur.
Mit ganz unterschiedlichen Ideen versuchen fünf Modellstädte, den Verkehr intelligenter zu regeln. Ein populärer Ansatz ist aber verschwunden.
Fared S. aus Bonn soll sowohl im syrischen Homs als auch in alewitischen Dörfern an Massentötungen teilgenommen haben. Momentan sitzt er in kurdischem Gewahrsam, seine Auslieferung ist unsicher.
Über Sachsen wird gerne hergezogen. Dort hegen viele Groll gegen Berlin und den Westen. Doch wie kam es zu dem vorläufigen Zerwürfnis? Die deutsche Geschichte bietet Antworten.
Die Fusion von Deutscher Bank und Postbank könnte in den kommenden Jahren tausende Jobs kosten. Vor allem in den beiden Zentralen in Bonn und Frankfurt werden viele Stellen wegfallen.
Die Deutschen bestellen zunehmend im Internet. Das ist nicht der einzige Grund, aus dem die Post einen höheren Gewinn meldet.
Hacker einer Gruppe namens Snake sind in das Netz der Bundesregierung eingedrungen und wurden dabei von den Behörden beobachtet – bis jemand die ganze Sache ausplauderte. Eine Rekonstruktion.
Russische Hacker haben das Datennetz der Bundesverwaltung attackiert. Zwar sei der Angriff mittlerweile unter Kontrolle, wie groß der Schaden ist, bleibt jedoch offen. Die Opposition fordert eine rasche Aufklärung.
Fünf Städte sollten nach dem Willen der Bundesregierung den kostenlosen Nahverkehr testen. Doch jetzt stellt sich raus: Die wollen gar nicht. Und sie sagen auch, warum.
Dem Bonner Konzern geht es gut – obwohl weniger Briefe verschickt werden. Jetzt fordert die Gewerkschaft Verdi 6 Prozent mehr Lohn.
Mit Diktatoren möchte man nicht gerne etwas zu tun haben. Aber in der Politik ist es wie im wirklichen Leben: Keine Regel ohne Ausnahme.
Die Winterruhe fällt in diesem Jahr aus. Beim Spaziergang im Arboretum Härle zeigt sich: Viele Pflanzen wachsen einfach weiter.
Die Nato will ihre Kommando- und Streitkräftestruktur stärken. Dafür benötigt das Bündnis auch neue Standorte. Einer davon soll in Deutschland entstehen.
Burak Yilmaz fährt jedes Jahr mit jungen Muslimen nach Auschwitz. Was treibt ihn dazu an, und was passiert dort?
Martin Schulz führt längst nicht mehr die SPD an. Das strategische Zentrum der Sozialdemokraten leitet die Fraktionschefin Andrea Nahles. Will sie die nächste Kanzlerin werden?
Bisher fliegt die Lufthansa-Tochter Eurowings von Köln aus nach Kapstadt und Havanna. Das soll sich ändern. Bald müssen die Passagiere zu einem anderen Flughafen fahren.
Reformer unter Revolutionären: Hans-Jürgen Birkholz erzählt von Strafanzeigen, die er als Studentenvertreter kassierte, unverständlichen Adorno-Vorlesungen – und einem missglückten Besuch in Bonn.
Schon im Vorfeld warnten Wissenschaftler vor dem teilweisen Erlass der Kitakosten. Eine Studie bestätigt diese Zweifel jetzt – und macht Vorschläge für ein effizienteres System.
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Populär, doch nicht einfach. In den Hallen der Bonner Bundeskunsthalle lässt man sich zur Beethoven-Woche etwas Besonderes einfallen. Entdeckern des großen Musikers wird ein buntes Programm geboten.
Nach der knappen Zustimmung der Sozialdemokraten wollen SPD und Union rasch Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Eine Übersicht von Pressereaktionen aus dem In- und Ausland.
Sichtlich erschöpft zeigte sich Martin Schulz nach der Groko-Entscheidung auf dem SPD-Parteitag bei „Anne Will“. In der Diskussion wirkten die politischen Kalendersprüche von Peter Altmaier bisweilen wie ein Fels in der Brandung.
Die SPD hat sich selbst niedergerungen. Die Sozialdemokraten haben auf dem Parteitag für die Groko-Verhandlungen gestimmt – noch kleiner als in Bonn sollten sie sich aber nicht mehr machen.
Die SPD wird mit der Union über eine große Koalition verhandeln – doch nach dem Auftritt des Parteichefs klatschen die Delegierten nur 60 Sekunden. Von Andrea Nahles dagegen sind sie begeistert. Sie hält die Rede, die Schulz hätte halten müssen.
Nach kontroversen Debatten am Ende die Entscheidung: Die SPD hat sich auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für Koalitionsverhandlungen mit der Union ausgesprochen. CSU-Chef Seehofer reagiert erleichtert, erwartet nun aber schwierige Gespräche.
Mit der Entscheidung des SPD-Sonderparteitages in Bonn können nun die Verhandlungen für die Fortsetzung der Groko beginnen. Merkel zeigt sich erfreut darüber, betont aber auch, dass noch viel Arbeit vor den Koalitionsparteien liege.
362 haben „Ja“ gesagt. Auf dem Sonderparteitag in Bonn haben die Delegierten für eine Aufnahme der Koalitionsverhandlung mit der Union gestimmt. 279 der Delegierten waren dagegen.
Der SPD-Chef hat nur noch diese eine, letzte Chance. Und die versucht Martin Schulz auf dem Sonderparteitag in Bonn zu nutzen. Doch Begeisterung erzeugt er damit nicht.
„Regieren und Erneuern sind kein Gegensatz“, sagt der Parteivorsitzende beim Sonderparteitag in Bonn. Das Regierungshandeln werde sich an der Parteiprogrammatik orientieren müssen.
Der SPD-Chef unterstrich am Vortag des Sonderparteitages in Bonn, dass der Parteivorstand der SPD bereits mit breiter Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gestimmt habe.
Martin Schulz kämpfte um seine Autorität, Sozialdemokraten im ganzen Land stritten um ihren Kurs: Sollen sie sich wieder in die Pflicht nehmen lassen? Oder ist Opposition doch cooler?
Die Stimmung in der SPD ist dramatisch schlecht. Setzen sich die Gegner der großen Koalition durch? Und was könnte das bedeuten? Vier Szenarien.