Das ZDF-Interview mit Björn Höcke
Der AfD-Politiker Björn Höcke antwortet zunächst auf die kritischen Fragen des ZDF-Reporters. Dann brechen er und sein Sprecher das Interview ab. Sehen Sie hier das ganze Interview.
Der AfD-Politiker Björn Höcke antwortet zunächst auf die kritischen Fragen des ZDF-Reporters. Dann brechen er und sein Sprecher das Interview ab. Sehen Sie hier das ganze Interview.
Bei einem ZDF-Interview wird der thüringische AfD-Chef Höcke zu seinem Sprachgebrauch befragt. Der ist mit dem Verlauf nicht einverstanden und will das Gespräch neu beginnen – und spricht eine Drohung aus.
Es sei nicht Aufgabe des Bundespräsidenten, Wahlkampf zu machen, kritisiert der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der hatte der Partei die Bürgerlichkeit abgesprochen.
Die Wahl von Corinna Miazga zur AfD-Landesvorsitzenden in Bayern ist auch eine Niederlage des rechtsnationalen „Flügels“. Vor der Wahl hatte ihr Vorgänger Martin Sichert mit Äußerungen für Aufsehen gesorgt.
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält sich und seine Partei für bürgerlich. Daran ändern seiner Meinung nach auch NPD-Parolen, Revolutionsträume und die Überzeugungen von Björn Höcke nichts. Ein Interview.
Die Erfolge der AfD werden häufig überwiegend im Osten Deutschlands angesiedelt – das ist jedoch ein verzerrtes Bild. Im Osten hat die AfD zwar ihre Wählerhochburgen, im Westen hat sie jedoch ihre Mitglieder.
Auf ihrer Wahlparty ist die AfD in Brandenburg im „Siegestaumel“. Dass sie doch nicht vor der SPD gelandet ist, kann den Jubel nicht schmälern. Und Björn Höcke zieht Vergleiche zur Revolution von 1989.
Was bedeuten die Erfolge in Sachsen und Brandenburg für die AfD? Zuallererst eine Stärkung des rechtsradikalen „Flügels“ – die könnte sich jedoch als Bumerang erweisen.
Die schleswig-holsteinische AfD-Vorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein ist am Mittwoch vom Bundesschiedsgericht aus ihrer Partei ausgeschlossen worden. Das erfuhr die F.A.Z. aus Parteikreisen.
Andreas Kalbitz verlangt Gehorsam und Loyalität. Nach seinem wahrscheinlichen Wahlerfolg in Brandenburg wird der inoffizielle Chef des „Flügels“ der AfD noch mächtiger werden.
In Brandenburg diskutieren Schüler mit Spitzenkandidaten der Parteien: AfD-Politiker Andreas Kalbitz äußert sich dabei abfällig gegenüber Schülern und Greta Thunberg – aber auch andere Politiker geraten in Erklärungsnot.
Ende Oktober wählt Thüringen einen neuen Landtag. Nun hat der dortige AfD-Landesverband von Björn Höcke sein Wahlprogramm beschlossen – und wirbt für sich mit einer „Verabschiedungskultur“.
Vor der geplanten Verabschiedung des AfD-Wahlprogramms für Thüringen hat Landeschef Björn Höcke eine "Abschiebeinitiative 2020" angekündigt, sollte seine Partei in die Regierungsverantwortung gelangen.
In Sachsen steht am 1. September Landtagswahl an. Der thüringische AfD-Politiker Björn Höcke wollte zwei Kandidaten unterstützen – und sah sich dem Protest Hunderter Menschen entgegen.
Prominente Wortführer der AfD und ihrer Anhängerschaft im Osten sind Westdeutsche – unter ihnen auch Björn Höcke und Andreas Kalbitz. Das schadet nicht nur nicht, es nützt sogar.
Die Leute um Björn Höcke sind nationalistisch. Hilft es aber, sie deshalb „Nazis“ zu nennen? Und kann ein Vortrag, den Adorno vor 52 Jahren hielt, uns heute dabei helfen, den neuen Rechtsradikalismus zu verstehen?
Die Auseinandersetzung mit dem „Flügel“ sei vorbei, sagt der AfD-Vorsitzende Meuthen. Deshalb brauche es kein Schlichtungstreffen. Insgesamt fühle sich jedes fünfte Parteimitglied den Rechtsnationalen zugehörig, sagt er.
Den umstrittenen Thüringer AfD-Chef Höcke nimmt Meuthen aber in Schutz: „Er ist mit seinen Äußerungen zuweilen an der Grenze, aber nicht drüber“. AfD-Vize Gottschalk dagegen beklagt eine „Schneise der Verwüstung“ durch Höckes „Flügel“.
Auf dem AfD-Bundesparteitag Ende November darf Meuthen den neuen Vorstand nicht mitwählen – weil ihn sein Kreisverband nicht zum Delegierten gewählt hat. Der Bundesvorsitzende will das so nicht hinnehmen.
Der Rechtsausleger der AfD hat sich viele Formulierungen offenbar von führenden Nationalsozialisten abgeschaut. Gilt das auch für sein Weltbild? Ein Gespräch über Björn Höcke, das Grundgesetz und Adolf Hitler.
Robert Lambrou hat sich von Björn Höcke distanziert. Doch allzu ernst kann man die Abgrenzung nicht nehmen. Höckes menschenverachtenden Parolen setzt er nichts entgegen.
Die hessische AfD will trotz extremistischer Einflüsse gern als bürgerlich-konservativ erscheinen. Das aber ist nur ein Teil der Realität der Partei.
Auf dem AfD-Bundesparteitag Ende November darf Parteichef Meuthen den neuen Bundesvorstand nicht wählen. Sein Kreisverband strafte ihn ab – wegen dessen Kritik an Björn Höcke.
Zum Auftakt ihres Wahlkampfs in Brandenburg und Sachsen sieht sich die AfD in der Pole Position. Als „Höhepunkt“ erscheint auf beiden Veranstaltungen der derzeit umstrittenste Politiker der Partei: Björn Höcke.
Aus Baden-Württemberg kommt Unterstützung für die Forderung, der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke solle für den Parteivorstand kandidieren. Ein Bundestagsabgeordneter sieht das jedoch ganz anders.
Auf dem „Kyffhäuser-Treffen“ des nationalistischen „Flügels“ hat der Chef der Thüringer AfD die Führung der Bundespartei attackiert. In Westdeutschland stürzen seine Freunde ganze Landesverbände ins Chaos. Der Widerstand organisiert sich.
Kandidaturen auf Bundesparteitagen ist er bisher immer ausgewichen. Nun rufen mehrere Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende den Führer des „Flügels“ auf, sich zu stellen.
Inmitten innerparteilicher Richtungskämpfe hat die AfD zu ihrem Wahlkampfauftakt in Cottbus Einigkeit demonstriert. Besonders in der Kritik ist Björn Höcke, dem einige Mitglieder vorwerfen, die Partei zu spalten.
Beim Wahlkampfauftakt in Brandenburg betont Parteichef Meuthen die Geschlossenheit der AfD – und fehlt wenig später auf der Bühne. Björn Höcke provoziert derweil mit einem „Geschenk“.
Der Konflikt in der AfD sei existenzgefährdend für die Partei, sagt der Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder im Interview mit der F.A.Z. Besonders weil der „Flügel“ auch nach Westdeutschland vordringen will.
Die AfD hat im Osten kaum Mitglieder. Trotzdem sind die Radikalen um Höcke stärker denn je.
Wer braucht denn noch eine Partei, in der man nicht alles sagen darf?
Alice Weidel und Björn Höcke haben offenbar vereinbart, sich nicht mehr öffentlich anzugreifen. Und das, obwohl die Fraktionsvorsitzende die treibende Kraft hinter dem Parteiausschlussverfahren gegen ihn war.
Björn Höcke spricht mit Pathos über deutsche Geschichte und Zukunft. Dieser Stil stört den Parteivorstand der AfD – mit den Inhalten seiner Reden hat er aber kaum ein Problem.
Eine Distanzierung von Björn Höckes Gedankengut im Sinne der vorgeblichen Ideale der AfD hätte längst durchgesetzt werden müssen – wenn es diese Ideale in der AfD denn tatsächlich gäbe.
Eine Mehrheit in der AfD begehrt gegen den autoritären „Flügel“ der Partei auf. In einem Appell lehnen hundert Funktionäre und Mitglieder „den exzessiv zur Schau gestellten Personenkult“ um Björn Höcke ab.