„Die AfD ist und wird keine Björn-Höcke-Partei“
In mehreren AfD-Landesverbänden ist es zuletzt zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Jetzt wenden sich zahlreiche Parteimitglieder mit einem Appell gegen den umstrittenen Thüringer Fraktionschef.
In mehreren AfD-Landesverbänden ist es zuletzt zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Jetzt wenden sich zahlreiche Parteimitglieder mit einem Appell gegen den umstrittenen Thüringer Fraktionschef.
Gegenwehr ist das Gebot der Stunde: Während in der AfD die Richtungskämpfe an Schärfe zunehmen, erzählt Franziska Schreiber in Berlin aus der Innenwelt der Partei, der sie einst angehörte.
In einem der F.A.Z. vorliegenden Beschluss schreiben die Parteirichter, es sei „nicht mehr zu verneinen“, dass der rechtsnationalistische „Flügel“ in einem „Konkurrenzverhältnis“ zur AfD stehe.
Die NRW-AfD hat nur noch eine Rumpfführung. Von zwölf Vorstandsmitgliedern treten bei einem Parteitag im Minutentakt neun zurück. Übrig bleiben im Vorstand nur noch drei Hardliner, die Björn Höcke nahe stehen.
In der Szene der Neonazis haben sich die Leute daran gewöhnt, im Visier der Sicherheitsbehörden zu sein. Von Terror halten sie nichts – sagen sie zumindest. Aber im Umfeld von NSU und Stephan E. kennen sie sich bestens aus.
Der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ schießt scharf gegen AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Seine publizistischen Wasserträger keilen zurück – in den rechten Medien brodelt der Richtungsstreit: Es geht um den Einfluss auf die AfD.
Helmut Seifen, Landesvorsitzender der AfD in Nordrhein-Westfalen, kritisiert die Radikalen in seiner Partei heftig. Im F.A.Z.-Interview bezeichnet er den Flügel um Björn Höcke als „gefährlich“.
In einem Buch gibt Björn Höcke Aufschluss über seine Weltsicht. Er nimmt die Worte nicht in den Mund, aber seine Phantasien über „frische Völker“ erinnern an die Abgründe „ethnischer Säuberungen“.
Die AfD-Parteijugend zieht Konsequenzen aus der Einstufung als „Verdachtsfall“ durch den Verfassungsschutz und ändert ihre Satzung. Und AfD-Chef Gauland spricht sich für die Abschaffung der Behörde aus – wegen ihres Gutachtens über seine Partei.
Im größten Landesverband der AfD tobt ein Richtungsstreit zwischen Gemäßigten und Radikalen – er droht für die Partei zunehmend zur Zerreißprobe zu werden. Der NRW-Vorsitzende beschreibt die heimlichen Machtstrukturen.
Gauland und Meuthen mögen noch die Vorsitzenden der AfD sein. Doch Björn Höcke macht ihnen schon Konkurrenz – und lässt dabei selbst ethnische Säuberung noch so aussehen, als handele es sich um ein harmloses politisches Schützenfest.
Die Landesbehörden in Bremen folgen damit der Linie des Bundesverfassungsschutzes. Sie sehen sich zudem in der Entscheidung vom September, die Junge Alternative zu beobachten, bestätigt.
Die Thüringer AfD-Fraktion wird von einer für Freitag geplanten Gedenkfeier in dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ausgeschlossen. Die AfD beschuldigt daraufhin den Gedenkstättendirektor der Ausgrenzung.
Die Rechtspopulisten sind in den vergangenen Jahren immer weiter nach rechts gerückt. Haben sie inzwischen den Boden des Grundgesetzes verlassen?
Einst waren die Leute vom rechtsnationalistischen „Flügel“ um den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke die Opposition in der AfD. Heute sind sie viele – und einflussreich.
Der Verfassungsschutz prüft jetzt die AfD auf ihre verfassungsfeindlichen Bestrebungen. Das ändert leider nichts an der Hilflosigkeit im Umgang mit dieser Partei, wie bei Sandra Maischberger deutlich wurde.
Die Diskussion um die Kandidatur von fünf Polizisten für die AfD-Thüringen nimmt Fahrt auf. Und eine neue Allensbach-Studie zeigt: Der Höhenflug der Grünen beschränkt sich auf Westdeutschland. Was außerdem wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Fünf Polizisten treten für die AfD bei der Landtagswahl in Thüringen an. Extremismusforscher Benno Hafeneger erklärt, warum die Partei bestimmte Polizisten anzieht – und warum das für den Rechtsstaat problematisch ist.
Mehrere Polizisten treten bei der Landtagswahl in Thüringen an – für die AfD. Die Gewerkschaft der Polizei erwartet, dass sie sich gegen den rechtsnationalen Flügel um Landeschef Björn Höcke positionieren.
Die Jugendorganisation der Partei und der Flügel um Björn Höcke können überwacht werden – für den Rest ändert sich eigentlich nichts. Das und mehr im aktuellen Einspruch-Podcast.
Die Jugendorganisation der Partei und der Flügel um Björn Höcke können überwacht werden – für den Rest ändert sich eigentlich nichts. Das und mehr im aktuellen Einspruch-Podcast.
AfD-Landessprecher Robert Lambrou distanziert sich nur halbherzig von Grenzübertretungen seiner Kollegen. Geschieht das aus Kalkül? Ein Kommentar.
Angriff auf Europa - Wie stark werden die Nationalisten?
Nachdem die Immunität des AfD-Politikers Björn Höcke aufgehoben wurde, ist der Weg für Ermittlungen frei: Anlass ist ein Foto des Mordopfers Sophia L., das Höcke ohne Einverständnis der Eltern auf Facebook veröffentlichte.
Der Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke genießt keine parlamentarische Immunität mehr. Damit ist der Weg für Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Höcke frei.
Mit dem Schlachtruf „Merkel muss weg“ mobilisierte die AfD über viele Jahre hinweg Wähler. Jetzt hat die Kanzlerin ihren langsamen Abschied eingeläutet. Ist das das Ende für die rechtspopulistische Bewegung?
Mit „Soko Chemnitz“ hat das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) einen Online-Pranger eingerichtet, auf dem Teilnehmer rechter Demonstrationen in Chemnitz gemeldet werden sollen. Die Reaktion darauf entlud sich bereits nach wenigen Stunden vor einem Büro des ZPS.
Die Aktivisten des „Zentrums für politische Schönheit“ stellen auf einer Website angebliche Angehörige der rechtsextremen Szene vor, die an den Demonstrationen in Chemnitz teilgenommen haben sollen. Ist das noch Satire?
AfD-Vorstandsmitglied Steffen Königer hat die Partei verlassen, weil sie ihm zu radikal geworden ist. Er tut damit das, was vor ihm schon eine Reihe prominenter (Ex-) AfDler getan hat. Ein Überblick.
„Sektenartig organisierte Netzwerke“, ein Personenkult um Björn Höcke, „destruktive Kräfte“: Die AfD ist Steffen Königer zu radikal geworden. Dabei hat er sie einst in Brandenburg mit aufgebaut.
Auf dem Landesparteitag wählt die Thüringer AfD Höcke wieder zu ihrem Vorsitzenden. Der äußert sich in seiner Rede zu einer drohenden Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz.
Tun AfD-Politiker nichts, droht die Partei an ihrer Nähe zum Extremismus zu scheitern. Für eine Mäßigung hingegen müssen sie das Versprechen brechen, die Wähler von politischer Korrektheit zu befreien. Einen Mittelweg gibt es nicht.
Wenn nicht alles täuscht, wird bald ein bürgerlicher Zahnarzt aus Frankfurt die erste AfD-Fraktion im hessischen Landtag führen. Wer den Mann kennt, tut sich schwer, das zu verstehen.
Ein ehemaliger AfD-Schiedsrichter soll Fotos mit Nazisymbolik von sich gemacht haben. Das pikante: Der Mann hatte im Mai den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke von rechten Tendenzen freigesprochen.
Auf der Frankfurter Buchmesse zeigt die Polizei in der Nähe der rechten Verlage hohe Präsenz. Bei Björn Höckes Auftritt blieben befürchtete Tumulte aus.
In der bayerischen AfD rumort es – doch die Entscheidung im Machtkampf wurde auf die Zeit nach der Wahl verschoben.