Die lauen Patrioten von der AfD
Die AfD versteht sich als patriotische Partei. Aber in der Wehrpflichtdebatte merkt man: Viele ihrer Mitglieder kämpfen lieber für sich als für Deutschland.
Die AfD versteht sich als patriotische Partei. Aber in der Wehrpflichtdebatte merkt man: Viele ihrer Mitglieder kämpfen lieber für sich als für Deutschland.
Björn Höcke und die Thüringer AfD greifen die Landtagsverwaltung an. Doch Landtagsdirektor Jörg Hopfe will sich nicht einschüchtern lassen.
Björn Höcke meint, die Landesverfassungen von Sachsen und Thüringen verböten pauschal die Beobachtung von Abgeordneten durch den Verfassungsschutz. Diese Argumentation überzeugt nicht – sie ignoriert wichtige Urteile.
Die AfD-Chefs von Thüringen und Sachsen wehren sich gegen die Einstufung ihrer Landesverbände – und wollen Einfluss auf den Rechtsstreit zwischen dem Verfassungsschutz und der Bundespartei nehmen.
Die Leute von der AfD stehen in Ostdeutschland das ganze Jahr über auf den Marktplätzen. Politiker anderer Parteien sieht man fast nur im Wahlkampf. Sie alle sagen: Das ist hier die neue Normalität.
Gleich mehrere enge Vertraute von Björn Höcke sitzen nun in der AfD-Fraktion im Bundestag. Sie sollen den Einfluss des Thüringer AfD-Vorsitzenden auf die Bundespolitik stärken. Er selbst bleibt in der Landespolitik – mit einem Ziel.
Stephan Lamby spürt der Anziehungskraft demagogischer Politik nach. Noch nie, so sein Fazit, habe er die Wut auf das herrschende System und die Sehnsucht nach einem Umsturz als so tiefgreifend empfunden wie jetzt.
Früher wollte Alice Weidel Björn Höcke aus der AfD werfen. Jetzt sagt sie: Er könnte Minister werden.
In einem Thüringer Wahlkreis, den zuletzt die AfD gewonnen hat, macht sich der CDU-Kandidat wieder Hoffnung. Denn neben Höckes Ko-Vorsitzendem tritt hier noch ein zweiter AfD-Mann an.
Björn Höcke kandidiert nicht für den Bundestag, doch mehrere enge Vertraute des Thüringer AfD-Chefs wollen antreten. Kampfkandidaturen scheuen sie nicht.
Auch in der bayerischen AfD haben „Gemäßigte“ keine Chance mehr. Den Ton geben die Höcke-Sympathisanten an, die die „Remigration“ zahlreicher Ausländer fordern.
Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Klaus Stöber hatte den Landesvorsitzenden Björn Höcke scharf kritisiert. Nun soll er wegen „parteischädigendem Verhalten“ aus der AfD ausgeschlossen werden.
Obwohl die Landtagswahlen gelaufen sind, holte Welt-TV Alice Weidel und Sahra Wagenknecht zum „Duell“ ins Studio: Populistinnen unter sich.
Der durch das Potsdamer Treffen ins Gerede geratene Jurist Ulrich Vosgerau, der die AfD und Björn Höcke vertreten hat, legt seine Lehrbefugnis an der Universität zu Köln nieder. In der Vereinigung der Staatsrechtslehrer will er bleiben.
Der CDU-Politiker Thadäus König will als Landtagspräsident einschreiten, wenn Regeln, Anstand und Respekt im Parlament verletzt werden. Björn Höcke hat er schon einmal besiegt.
Der thüringische AfD-Chef will vielleicht in den Bundestag wechseln, um sich auszuruhen. Dort hat er kaum Aussichten auf hohe Ämter – es wäre eine Art politischer Vorruhestand.
Die erste Sitzung endete im Eklat – wegen des Alterspräsidenten der AfD. Im zweiten Anlauf will der Landtag in Erfurt doch noch ein Präsidium wählen. Doch zunächst hat das Verfassungsgericht des Landes das Wort.
Jürgen Treutler ist der Alterspräsident im Thüringer Landtag – eigentlich ein überparteiliches Amt. Doch der AfD-Politiker nutzt es im Sinne der Parteiführung um Björn Höcke.
Weiße Friedenstaube auf blauer Muskelbrust: Beim Potsdamer Wahlabend offenbart sich eine fundamentale Verschiebung der politischen Tektonik der Bundesrepublik. Mit dabei ist Björn Höcke – warum wohl?
Der Erfolg der AfD in Brandenburg hat mit Platz zwei zwar einen Schönheitsfehler. Allerdings gelang ihr das mit einem recht unbekannten Kandidaten – eine Bestätigung ihres bundesweiten Kurses.
Wie umgehen mit der außenpolitischen Destruktivität, die für die BSW-Chefin nicht verhandelbar ist? Bei Maybrit Illner ging es auch um die Risiken der sich jetzt notdürftig zusammenzwingenden AfD-Vermeidungsbündnisse.
In Thüringen habe die AfD „ein Stück Geschichte geschrieben“, sagt der Ko-Vorsitzende Chrupalla. In Sachsen hätte er sich „zwei, drei“ Prozentpunkte mehr gewünscht. Höcke ließ sich am Montag in Berlin entschuldigen.
Die thüringischen Spitzenkandidaten der CDU und AfD, Mario Voigt und Björn Höcke, scheitern in ihren Wahlkreisen. Wer sind die erfolgreichen Herausforderer?
Doppeltes Spiel im Pulverdampf des Wahlausgangs: Nach außen strebt Björn Höcke Regierungsverantwortung in Thüringen an. Aber in Wirklichkeit geht es ihm um etwas anderes.
Die thüringischen Spitzenkandidaten der CDU und AfD, Mario Voigt und Björn Höcke, mussten sich in ihren Wahlkreisen geschlagen geben. Wer sind die erfolgreichen Herausforderer?
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen verlieren Linkspartei, FDP und Grüne. Die AfD profitiert.
Im Eichsfeld gibt es viele Katholiken – und die AfD kommt hier an der CDU nicht vorbei. Könnte das eine etwas mit dem anderen zu tun haben?
In Thüringen und Sachsen wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die Ampel zieht Konsequenzen aus Solingen. Und im deutschen Fußball schließt das Transferfenster. Der F.A.Z. Newsletter
In Thüringen kommen die AfD von Höcke und das BSW von Wagenknecht in Umfragen auf die Hälfte der Stimmen. Beide Politiker sehen die Abstimmung dort als eine, die weit über das kleine Bundesland hinausreicht.
Der Thüringer AfD-Spitzenkandidat sei angeschlagen, heißt es aus der Partei. Doch es scheint mehr dahinterzustecken. Es wird damit gerechnet, dass sich Höcke für den Bundestag bewerben will.
Der Thüringer Parteichef Höcke wünschte Unternehmen, die für Vielfalt werben, wirtschaftliche Turbulenzenzen. Für den BDI-Präsidenten ist das ein weiterer Beleg für eine Inkompetenz der Partei.
Kurz vor der Landtagswahl zieht sich der AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke aus den Fernsehrunden heraus. Er zieht es vor, in dem messianischen Filmepos „Der lange Anlauf“ den Unerreichbaren zu geben.
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke wünscht Unternehmen, die für Vielfalt werben, „schwere Turbulenzen“. Die Familienunternehmer im Bundesland kontern: Mit der AfD drohe eine „wirtschaftliche Katastrophe“.
Nach dem Messerangriff in Solingen überschlagen sich Politiker mit Forderungen, was nun geschehen müsse. Der Kanzler kündigt in Solingen Konsequenzen an. Und der Thüringer AfD-Chef Höcke sieht sich bestätigt.
Weil er so radikal und eifrig ist, halten ihn viele für eine Art Neuzeit-Hitler. Doch Höcke ist so scheu, dass er nicht einmal in der AfD als großer Anführer gilt.