New York rückt nach links
Erstmals seit 1989 ist mit Bill de Blasio wieder ein Demokrat zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Die Stadt rückt nach links. Vor allem Wirtschaftssorgen treiben die Wähler um.
Erstmals seit 1989 ist mit Bill de Blasio wieder ein Demokrat zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Die Stadt rückt nach links. Vor allem Wirtschaftssorgen treiben die Wähler um.
Zum ersten Mal seit 1989 stellen die Demokraten in New York wieder den Bürgermeister: Mit Bill de Blasio, dem seine Gegner noch vor dem offiziellen Ergebnis zum Sieg gratulierten. In seiner Rede gab sich de Blasio betont links.
New York Stadt rückt nach links. In Virginia gewinnt ein Demokrat die Gouverneurswahl, in New Jersey wird ein Republikaner wiedergewählt. Die Wähler treiben vor allem Wirtschaftssorgen um.
Im Vorübergehen deckt Jan Kath einen der vielen gestapelten Teppiche auf: „Dieses Modell hat kürzlich Bill Clinton gekauft“, sagt er eher beiläufig.
John Boehner war schon voriges Mal dabei, als Amerikas Bundesverwaltung dichtmachte. Als Vorsitzender der republikanischen Abgeordneten war er 1995 der ...
Den Haushalt mit Obamas Gesundheitsreform zu verknüpfen, ging John Boehner eigentlich zu weit. Doch er musste sich dem Verlangen seiner Partei beugen. Die Geister, die ihn plagen, hat Boehner einst selbst gerufen.
Im Interview mit George Stephanopoulos, seinem alten Medienstrategen, fachsimpelt Bill Clinton über die Chancen seiner Frau im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Bei Angela Merkel findet er Charisma.
New York. Selbst in ihren Freudensprüngen steckten Komplimente für die Gegnerin. Natürlich hätte sich Serena Williams in jedem Fall über ihren fünften Triumph ...
WASHINGTON, 29. August. Barack Obamas Vorredner geizten nicht mit Persönlichem. Talkshowkönigin Oprah Winfrey behauptete kess, 1963 habe sie ihre Mama mit neun ...
O tempora, o mores! Über die Schwierigkeit, Amerikaner zu sein, während der NSA-Skandal ans Tageslicht kommt, bevormundende Modelle unser Verhalten manipulieren und die Regierungsparteien handlungsunfähig sind.
Zum ersten Mal seit fast drei Jahren sitzen Israelis und Palästinenser wieder an einem Tisch. Aber die Erwartungen sind gering. Niemand will über konkrete Verhandlungen sprechen - nur von „Gesprächen über Gespräche“.
JERUSALEM, im Juli. Für Martin Indyk gab es vor vierzig Jahren ein Erlebnis, das sein ganzes Leben prägte. Damals, 1973, studierte er an der Hebräischen ...
Der Oberste Gerichtshof hat die Frage nicht beantwortet, ob jeder Amerikaner das Recht hat, einen Partner des eigenen Geschlechts zu heiraten. Aber die beiden am Mittwoch verkündeten Urteile tragen dem Stimmungsumschwung im Lande Rechnung und werden ihn weiter befördern.
JERUSALEM, 19. Juni. Bill Clinton hat den israelischen Präsidenten geadelt. „England hat die Queen, Israel Schimon Peres“, sagte der ehemalige amerikanische ...
Schadet Amerikas Umgang mit den Souveränitätsrechten von Bürgern dem Ansehen des Landes? Fragen an den Verfassungsrechtler Philip Bobbitt, der schon als Sicherheitsberater Bill Clintons für den Überwachungsstaat eintrat.
Als Bill Clinton, der frühere Präsident der Vereinigten Staaten, die Bühne betritt, hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gerade die letzte
Nicht nur John Major, der letzte konservative Premierminister für lange Zeit, sah blass aus, als Tony Blair auftauchte und gegen ihn antrat.
Barack Obama und Michael Froman kennen sich seit langem. Sie haben in den achtziger Jahren gemeinsam in Harvard Jura studiert und an der Elite-Hochschule nahe ...
Einst hatte sie gehofft, ihre Absätze könnten die Fußstapfen ihres Vorgängers füllen: Die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright, 75, über Nordkorea, straffe Brüste und die hohe Kunst des diplomatischen Küssens.
Allmählich entdecken die Argentinier, was sie an ihrem Papst Franziskus haben. Viele verbinden bewegende Erinnerungen mit dem früheren Kardinal Jorge Mario Bergoglio.
Das Rhodes-Stipendium finanziert ein Oxford-Studium mit allem, was dazugehört. Sein Gründer ist sagenumwoben. Das Netzwerk hält bis heute.
Sie ist die erste Frau lateinamerikanischer Herkunft, die es als Juristin in den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten geschafft hat. Sonia Sotomayors Lesung wird zum Erweckungserlebnis.
Viel ist geheim an Amerikas Drohnenkrieg. Erst seit ein Memorandum verriet, wie freihändig das Weiße Haus über Leben und Tod entscheidet, wird im Land über die Moral des ferngesteuerten Antiterrorkampfs gestritten.
Wenn Barack Obama heute in seine zweite Amtszeit startet, bleiben ihm noch etwa zwei Jahre, um seine politischen Ziele zu verwirklichen. Die Aussichten, bleibende Veränderungen zu erreichen, sind jedoch nicht gut. Obamas Pläne hängen von zu vielen anderen Faktoren ab.
Barack Obama hat Jacob Lew als neuen Finanzminister der Vereinigten Staaten nominiert. Damit fällt eine doppelte Richtungsentscheidung.
Die schlechten Nachrichten häufen sich für die Bosse lateinamerikanischer Drogenkartelle, für die Taliban in ihren Mohnfeldern, für afrikanische Diktatoren,
WASHINGTON, 9. November. Nach dem Sieg flossen die Tränen. Zwar nicht in der Öffentlichkeit, aber sehen kann die Welt den weinenden Präsidenten jetzt doch.
Im zweiten Leben des Barack Obama bleibt alles wie gehabt. Den ersten Triumph des Wahlabends feierte John Boehner. Der führende Republikaner im Kongress bleibt der Mann, mit dem sich der Präsident einigen muss - am dringendsten auf Budgetkürzungen und eine Steuerreform.
In Amerikas Ballungsräumen findet der Wahlkampf-Endspurt fast nicht statt. Die Parteien konzentrieren ihre Kräfte auf Bundesstaaten wie Virginia, das lange als eine Hochburg der Republikaner galt.
Kommenden Mittwoch wird das Strafmaß in einem der größten Prozesse wegen Insiderhandels aller Zeiten verkündet: Rajat Gupta, 63 Jahre, könnte bis zu 20 Jahren
Griechenlands Linke will Angela Merkel am Dienstag mit Protesten begrüßen. Zum Schutz der Kanzlerin sollen Polizisten aus dem ganzen Land anreisen. Die Regierung in Athen will Frau Merkel dagegen - vielleicht - mit einer Einigung auf ein Sparpaket empfangen.
In seiner ersten öffentlichen Reaktion nach seinem schwachen Abschneiden in dem Rededuell am Vorabend hat Barack Obama seinem Kontrahenten im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf Mitt Romney der Lüge bezichtigt.
In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung hat der amerikanische Präsident Obama eine scharfe Warnung an Iran gerichtet. Es gebe indes noch „Zeit und Raum“ für eine diplomatische Lösung. Der französische Präsident Hollande sagte, Frankreich würde eine syrische Übergangsregierung der Opposition sofort anerkennen.
„Wir müssen zusammenstehen, um den demokratischen Übergang in Nordafrika und dem Nahen Osten zu unterstützen“, sagte Frau Clinton in der Nacht zum Dienstag.
Von Thomas SpeckmannDie Enttäuschung sitzt tief - nicht nur in den Vereinigten Staaten. Mit welch großen Vorschusslorbeeren war Barack Obama in seinem ...