Die Bedrohung bleibt
Seit dem 11. September 2001 kämpfen die Vereinigten Staaten im Krieg gegen einen mächtigen Gegner. Dessen Anführer konnten sie ausschalten, doch die Bedrohung nicht. Der Gegner bildet ständig neue Metastasen.
Seit dem 11. September 2001 kämpfen die Vereinigten Staaten im Krieg gegen einen mächtigen Gegner. Dessen Anführer konnten sie ausschalten, doch die Bedrohung nicht. Der Gegner bildet ständig neue Metastasen.
Die Leidenschaft der Deutschen für Barack Obama ist erkaltet - nicht erst seit der NSA-Affäre. Doch im Kampf gegen den Terrorismus wie jetzt im Irak braucht er jeden Verbündeten.
Auch Frankreich ist bereit, nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien gegen den „Islamischen Staat“ vorzugehen. Dort setzt die Terrorgruppe der Freien Syrischen Armee heftig zu – die wartet bislang vergeblich auf Unterstützung aus dem Westen.
Obama zieht gegen Isis zu Felde. Deutschland ärgern die höheren Strompreise - exklusiv für Privatkunden.
Barack Obama will die amerikanischen Luftangriffe gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf Syrien ausdehnen. Zudem kündigte er in seiner Fernsehansprache an, weitere Soldaten in den Irak zu schicken.
Präsident Obama wird in seiner Rede an die Nation angeblich bekanntgeben, dass Amerika die Terrormiliz „Islamischer Staat“ auch in Syrien angreift - einschließlich Unterstützung für die am Boden kämpfenden Truppen.
So kritisch wie lange nicht mehr blicken die Deutschen über den Atlantik. Ihr Bild von Amerika hat sich eingetrübt, Präsident Obama an Ansehen verloren. Eine Mehrheit verlangt mehr Unabhängigkeit von Washington.
Der amerikanische Präsident glaubt, der Irak sei noch zu retten, Syrien hat er längst aufgegeben. Obama kann nicht erwarten, dass die Araber auf seine Führung setzen, wenn ihm eine Strategie fehlt. Der Vormarsch der Dschihadisten bleibt sein Problem.
Vor der „Rede an die Nation“ des Präsidenten sind die Umfragen eindeutig: Neun von zehn Amerikanern sehen ihr Land vom „Islamischen Staat“ bedroht. Obama ist ihnen zu zögerlich. Auch aus dem Kongress dringen Appelle, viel mehr im Irak zu unternehmen.
Bei der Regierungsbildung im Irak mischen auch Amerika, Saudi-Arabien und Iran mit. Ministerpräsident Haider al Abadi lässt die wichtigsten Posten vorerst unbesetzt.
Die NFL zieht Konsequenzen: American-Football-Star Ray Rice von den Baltimoren Ravens ist vom Klub entlassen und von der Liga suspendiert worden. Der Running Back hatte seine heutige Frau im Februar bewusstlos geschlagen.
Trotz aller internationalen Appelle sind die Verhandlungen zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten in Afghanistan über die politische Zukunft des Landes vorerst gescheitert. Abdullah Abdullah kündigte an, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen.
Die Ebola-Seuche zieht immer weitere Kreise, die Opferzahlen steigen ungebrochen. Präsident Obama warnt vor einer weltweiten Gesundheitskrise. Die Bundesregierung will deutsche Infektiologen nach Afrika schicken. Und Sierra Leone verhängt eine umstrittene Ausgangssperre.
Der amerikanische Präsident Barack Obama beugt sich dem Druck aus der eigenen Partei und will nun erst nach den Kongresswahlen Dekrete erlassen, die Millionen von illegalen Einwanderern vor einer Abschiebung bewahren könnten.
Der amerikanische Präsident kündigt eine Rede an, in der er den Eintritt in eine neue Phase des Kampfes gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verkünden will. Schon jetzt nimmt seine Luftwaffe weitere Ziele im Irak ins Visier.
Die Europäische Union hat sich auf neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt - obwohl die Waffenruhe in der Ukraine bislang hält. Geplant sind unter anderem eine weitere Beschränkung des Zugangs zum Kapitalmarkt sowie weitere Einreiseverbote für russische Staatsbürger.
Symbolisch zeigt die Nato der Ukraine in Newport ihre Unterstützung und ein offenes Ohr. Konkrete Hilfe, wie Waffenlieferungen, bleibt jedoch aus.
Der amerikanische Präsident sieht sich mit vielen Feuern konfrontiert, alle müssen gelöscht werden. Ein Rückzug ist ihm verwehrt.
Nun hat sich auch die Familie des von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ ermordeten Journalisten Steven Sotloff zu Wort gemeldet. Sottloff sei kein „Kriegsjunkie“ gewesen. Für die Berichterstattung über die arabische Welt habe er „letztlich sein Leben geopfert“.
Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten wie McDonald’s wollen am Donnerstag in vielen amerikanischen Städten für höhere Löhne demonstrieren. Sie wissen Barack Obama auf ihrer Seite.
Barack Obama hat nach dem Mord an dem amerikanischen Reporter Steven Sotloff das Ziel ausgegeben, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu zerstören. „Der Gerechtigkeit wird Genüge getan“, sagte der amerikanische Präsident und fügte hinzu: „Unser Arm reicht weit“.
Der amerikanische Präsident hat bei seinem Besuch in Estland angekündigt, weitere Soldaten der Luftwaffe und Flugzeuge in dem Land zu stationieren. Estland werde „niemals allein dastehen“ - ein klares Signal auch an Moskau.
Inmitten der Ukraine-Krise trifft Amerikas Präsident Barack Obama heute in Tallinn mit den drei baltischen Staatschefs zusammen.
Nach der angeblichen Ermordung des Amerikaners Steven Sotloff haben die Vereinigten Staaten eine stärkere Militärpräsenz im Irak angekündigt. Die Soldaten sollen das diplomatische Personal in Bagdad vor Angriffen schützen.
Der Konflikt, den Russland so kaltschnäuzig wie unüberlegt in Gang gesetzt hat, entfaltet inzwischen eine eigene Dynamik: Von einer „strategischen Partnerschaft“ mit der Europäischen Union kann längst nicht mehr die Rede sein.
Barack Obama reist über Estland zum Nato-Gipfel. Im zweitkleinsten Land der westlichen Militärallianz will er nicht zuletzt dem russischen Präsidenten signalisieren, dass sich Washington voll und ganz zur Beistandsklausel des Bündnisses bekennt.
Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat offenbar einen weiteren als Geisel genommenen amerikanischen Journalisten grausam hingerichtet. Die Enthauptung soll auf einem Video zu sehen sein.
Die von vielen Westeuropäern lange vertretene Annahme, dass die Mitglieder von Nato und EU nicht mehr in ihrer territorialen Integrität bedroht seien, hat sich als falsch erwiesen. Was tun, wenn Russland nicht mehr unser strategischer Partner ist?
Der russische Präsident zeigt sich erfreut über die „ernsthaften Erfolge“ der Separatisten im Osten der Ukraine. Seine Wortwahl verrät, welche Ziele hinter Moskaus immer weniger verdeckter Militäroperation stecken könnten.
Russische Truppen sind nach Angaben der Nato in die Ostukraine eingedrungen. Wie kann Putin gestoppt werden? Der deutsche Russlandbeauftragte Erler zweifelt am Sinn weiterer Sanktionen.
Der amerikanische Präsident will nicht von einer russischen Invasion in der Ukraine reden. Doch müsse Russland weiter isoliert werden, auch wenn das die Europäer teuer zu stehen komme. Obama rechnet mit neuen Sanktionen.
In einer eroberten syrischen Militärbasis sollen Kämpfer des „Islamischen Staats“ viele Soldaten hingerichtet haben. Derweil berichten westliche Medien, dass das Assad-Regime von Moskau über mögliche amerikanische Angriffsziele informiert worden sei.
Anlegerguru Warren Buffett klagt nicht mehr über zu niedrige Steuern. Seine neue Steuerbotschaft ist: Amerika ist für Unternehmen nicht mehr attraktiv. Aber welches Land besteuert Unternehmen am meisten?
50 Tage lang war Krieg im Gazastreifen, jetzt ist die von Palästinensern und Ägyptern angekündigte Waffenruhe in Kraft getreten. Auch Israel stimmte der unbefristeten Feuerpause zu.
Der Syrien-Krieg tritt in eine neue Phase: Amerika bereitet Luftangriffe auf den „Islamischen Staat“ vor. Syriens moderate Opposition fürchtet, schon wieder Opfer eines zaudernden Präsidenten Obama zu werden.
An der Trauerfeier für den getöteten schwarzen Jugendlichen Michael Brown haben Hunderte Menschen teilgenommen. Unter ihnen waren auch der Filmregisseur Spike Lee und der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton.