Die Rivalen
Das Engagement Obamas in Australien zeigt: Amerika trifft auf China. Es ist das Schlüsselverhältnis im 21. Jahrhundert.
Das Engagement Obamas in Australien zeigt: Amerika trifft auf China. Es ist das Schlüsselverhältnis im 21. Jahrhundert.
Obama hat auf seiner Reise durch die Pazifikregion einige Pflöcke eingeschlagen. China zwängte er eine unbequeme Debatte über die Konflikte im Südchinesischen Meer auf.
Amerikas Machtspiele im Pazifik zeigen Erfolg. Auf einem Gipfelmarathon erklärte der amerikanische Präsident zwei Wochen lang, dass die Vereinigten Staaten wieder eine starke Rolle in Asien spielen wollen. Peking hat darauf noch keine Antwort. Und der Rest Asiens muss nun lernen, sich die Annäherungsversuche von allen Seiten zu nutze zu machen. Für Europa aber kommt der Machtkampf äußerst ungelegen.
Freimütig räumt Obama ein, dass seine Verwaltung und staatliche Banken Aufträge für Boeing über Lion Air in Indonesien einholt. Der Unterschied zum Vorpreschen der Chinesen ist nur marginal.
Nach der Ankündigung, einen Militärstützpunkt in Australien zu errichten, soll demnächst Außenministerin Clinton Burma besuchen. Das Interesse der Vereinigten Staaten verschiebt sich zunehmend in den Pazifik.
„Die oder wir?“ fragte die Moderatorin in ihrer 500. Sendung. „Der brutale Kampf um Rohstoffe“ war das Thema. In der Talkshow selbst ging es nicht brutal(stmöglich) zur Sache.
Amerikas Schulden erreichen 15 Billionen Dollar. Ein Kongressausschuss ringt um die Etatsanierung. Nun schließen auch Republikaner Steuererhöhungen nicht mehr aus.
Das verstärkte Engagement Amerikas im Pazifik findet nicht Indonesiens Beifall, wo man nach dem amerikanisch-australischen Militärpakt einen Teufelskreis der Reaktionen befürchtet.
Statt den Westen abermals zu retten, könnte China mit nach unten gerissen werden. Dabei trägt diesmal der Westen die Verantwortung für den Osten - nicht umgekehrt.
Präsident Barack Obama will den strategischen Einfluss der Vereinigten Staaten im Pazifik-Raum vertiefen. Die australische Stadt Darwin soll zu einem amerikanischen Militärstützpunkt ausgebaut werden.
Das Wirtschaftsforum auf Hawaii endet mit einem Währungsstreit. Obama will den Renminbi schnell aufgewertet sehen: „Genug ist genug.“
Während China und Amerika streiten, kommt die transpazifische Freihandelspartnerschaft ein Stück voran.
Amerika verschiebt die Entscheidung über eine grenzüberschreitende Pipeline. Das trifft insbesondere die kanadische Ölwirtschaft.
Der Sonderbeauftragte des amerikanischen Präsidenten für den Nahen Osten, Dennis Ross, tritt zurück. Dies habe familiäre Gründe, teilte Ross am Donnerstag mit.
Nicolas Sarkozy hat in einem vertraulichen Gespräch mit Barack Obama den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu angegriffen. Was der französische Präsident allerdings nicht wusste, viele Journalisten hörten mit.
Heute werden mehr als 10.000 Klimaaktivisten das Weiße Haus umzingeln. Ein Netzwerk von Ökoaktivisten organisiert den weltweiten Protest.
Die Zahlen sagen nichts. Wir müssen selbst herausfinden, wie es nach der Katastrophe weitergeht. Den Politikern, zeigte der Gipfel in Cannes, sollte man das besser nicht allein überlassen.
Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat sich bereit erklärt, auf ein Referendum zu verzichten. Zudem deutete er seine Bereitschaft zum Rücktritt an. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer „psychologisch neuen Situation“.
Deutschland und Frankreich haben den Druck auf Griechenland vor einem möglichen Euro-Referendum Anfang Dezember massiv erhöht. Auch auf einen Austritt Athens aus der Währungsunion sei die EU vorbereitet. „Wir sind gewappnet“, sagte Bundeskanzlerin Merkel.
Herman Cain war trotz vieler politischer Fehler einer der aussichtsreichen Kandidaten für die Vorwahlen der Republikaner. Nun macht ihm der Vorwurf privater Verfehlungen zu schaffen.
Die Vereinigten Staaten verzeichnen ein überraschend starkes Quartalswachstum. Doch trotz der Erholung sind sie noch nicht über den Berg. Eine Analyse.
Die Sitzung des Bundestagsunterausschusses „Neue Medien“ am Montag brachte keine neuen Erkenntnisse. Außer, dass die Politik nicht an Facebooks Datenmacht rüttelt.
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat den vollständigen Abzug der amerikanischen Truppen bis zum Ende des Jahres angekündigt. „Amerikas Krieg im Irak wird beendet sein“, sagte er im Weißen Haus.
Der libysche Übergangsrat hat den Tod des langjährigen Machthabers Muammar al Gaddafi bestätigt. Das Staatsfernsehen berichtete am Abend, auch Gaddafis Söhne Saif al Islam und Mutassim seien beim Kampf um Sirte getötet worden.
Europa diskutiert über eine Zwangskapitalisierung der Banken. In Amerika hat die Regierung schon kurz nach dem Untergang von Lehman Brothers viele Banken zur Kapitalaufnahme gedrängt und sich daran selbst beteiligt. Entgegen den Befürchtungen hat sich das für den Steuerzahler gerechnet.
Der amerikanische Präsident will Iran wegen eines angeblichen Mordkomplotts zur Verantwortung ziehen. Zugleich wies Obama Zweifel an einem geplanten Anschlag gegen den saudischen Botschafter zurück.
Nicht mehr unter Rechten: Der Konservativismus hat sich selbst verraten. Er ist zu einer Ideologie der Großindustrie und der Kriegsverkäufer geworden.
Obwohl der Renminbi bereits auf einem Rekord notiert, halten die Amerikaner Chinas Landeswährung für künstlich unterbewertet. Nun hat der Senat sogar Strafmaßnahmen gegen Peking gebilligt.
Nach dem mutmaßlichen Anschlagsplan Irans gegen den saudischen Botschafter in Washington hat das amerikanische Außenministerium eine weltweite Terrorwarnung veröffentlicht.
Der amerikanische Präsident kritisiert abermals das Gebaren der Kreditinstitute und stimmt sich damit auf den bevorstehenden Wahlkampf ein.
Barack Obama hat sein erstes Kinderbuch geschrieben. Es spricht der Präsident - und es spricht der Vater: über beispielhafte Menschen mit Talenten oder Eigenschaften, die Amerika geprägt haben.
Der Tod des Apple-Mitbegründers Steve Jobs hat Trauer und Bestürzung ausgelöst. Der Computer-Visionär starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren. Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.
Sarah Palin hat nun auch offiziell erklärt, nicht zu kandidieren. Bei den Republikanern hatte Mitt Romney als Erster seine Ambitionen verkündet, 2012 gegen Präsident Obama anzutreten - und gilt als Favorit bei den Vorwahlen.
Amerikanische Politiker debattieren über Sanktionen gegen China. Peking warnt vor einem Handelskrieg. Derweil bringt Washington neue Freihandelsabkommen voran.
Her./rüb. ABU DHABI/WASHINGTON, 30. September. Der amerikanische Präsident Obama hat die Tötung des islamistischen Hasspredigers Anwar al Aulaqi am Freitag im Jemen als "bedeutenden Meilenstein in den Bemühungen, Al Qaida zu besiegen" bezeichnet.
Der radikale Prediger Anwar al Aulaqi, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, ist im Jemen getötet worden. Er galt als Anführer von Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel. Barack Obama sprach von einem Meilenstein im Kampf gegen den Terrorismus.