Die meisten Flüchtlinge leben von Hartz IV
Nur langsam schaffen es die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, in Arbeit. Ohne Wirtschaftsaufschwung sähe es düster aus. Eine Zwischenbilanz.
Nur langsam schaffen es die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, in Arbeit. Ohne Wirtschaftsaufschwung sähe es düster aus. Eine Zwischenbilanz.
Wenn junge Flüchtlinge während ihres Asylverfahrens volljährig werden, behalten sie ihr Recht auf Familienzusammenführung. Das hat der EuGH im Fall eines eritreischen Mädchens in den Niederlanden entschieden.
Obwohl sie einen gültigen Aufenthaltsstatus besitzen, verlassen einige Syrer einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder. Teilweise nutzten sie dieselbe Route auf der sie gekommen sind. Schleuser wittern ein Geschäft.
So wie in Bamberg soll künftig überall mit Asylbewerbern verfahren werden: Hier liegt die Blaupause für die sogenannten „Anker-Zentren“. Die Stadt hadert mit ihrer Vorbildrolle.
Ein 13-jähriger Syrer flieht mit seinem Onkel nach Deutschland, seine Mutter darf er nicht nachholen. Zurecht, hat jetzt das Bundesverfassungsgericht in einem Grundsatzurteil entschieden.
Horst Seehofer besucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und kündigt einen neuen „Masterplan für Migration“ an. Richtig in Fahrt kommt der Innenminister jedoch bei einem anderen Thema.
Der Innenminister drückt bei seinem Plan für schnellere Asylverfahren und Abschiebungen aufs Tempo. Bis Juni solle die Bundesregierung den Vorhaben zustimmen, und ab September sollen erste Asylzentren eingerichtet werden.
Das Versteckspiel ist vorbei. Die deutsche Politik muss auf die geplante Freilassung Puigdemonts reagieren. Derweil besucht Horst Seehofer das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Außenminister Maas kehrt geläutert aus dem größten Flüchtlingslager des Nahen Ostens zurück. Azrak zeigt: Der Weg zu einer Rückführung syrischer Flüchtlinge ist lang. Ein Kommentar.
Aiman Mazyek führt syrische Flüchtlinge durch das frühere Konzentrationslager Buchenwald. Er möchte ihnen dabei etwas über Deutschland beibringen – und über sich selbst.
Bis Ende Juli hat die große Koalition den Familiennachzug für Flüchtlinge ausgesetzt, danach dürfen pro Monat 1000 Angehörige nachgeholt werden. Doch auch die schon jetzt geltende Härtefallregel stellt Betroffenen vor Probleme.
In Deutschland bekommen mehr Kinder Hartz IV. Das liegt an den Flüchtlingen. Inländischen Kindern geht es dagegen immer besser.
Indien feiert von nun an ein Jahr lang die Aufnahme tibetischer Flüchtlinge, die mit dem Dalai Lama ins Land kamen. Ihre Duldung und die Beständigkeit, mit der sie ihre Rückkehr verfolgen, gelten als Vorbild.
Das Rückkehrerprogramm „Perspektive Heimat“ soll stark aufgestockt werden, sagt Entwicklungsminister Müller. Den Irak hält er nun für so sicher, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren können.
Gerade im Südwesten legen sich einige Grüne mit ihrer Partei über die Richtung in der Flüchtlingspolitik an. Boris Palmer ist einer von ihnen, aber nicht der Einzige.
Nach starker Kritik nimmt Israels Präsident Netanjahu die Zusage für ein Abkommen mit der UNHCR zurück. Dieses sah vor, rund 16.000 afrikanische Flüchtlinge in westlichen Staaten unterzubringen und Tausende weitere in Israel vorerst zu dulden.
Israel überrascht mit seiner Ankündigung, tausende Afrikaner in westliche Staaten umzusiedeln, statt sie abzuschieben. Nun widerruft Netanjahu diese Nachricht.
Das katholisch-patriotische Lager Polens nutzt einen christlichen Radiosender als Sprachrohr – und hetzt dort auf derbe Weise gegen muslimische Flüchtlinge. Dagegen gibt es nun Widerstand.
Seit dem Sommer 2016 haben über 1000 Diplomaten und Staatsbedienstete sowie ihre Familienangehörigen in Deutschland Asyl beantragt. Die Zahl der anerkannten Anträge liegt in diesem Jahr bislang bei 42 Prozent.
Höhere Prämien für ausreisewillige Asylsuchende haben keinen Effekt gezeigt. Deshalb kündigt Entwicklungsminister Müller ein neues Programm für die Herkunftsländer an. Auch die Wirtschaft unterstützt das Vorhaben.
Um den Tourismus anzukurbeln, hat die Regierung Serbiens die Visumpflicht für Bürger aus Iran aufgehoben. Diese Freiheit wird nun zum Problem: Immer mehr Iraner stellen einen Asylantrag – oder reisen über die Balkanroute in die EU.
Jeder vierte Betrieb im Rhein-Main-Gebiet findet kein Personal. Die Zahlen sind alarmierend, doch Schlagzeilen produziert das Thema keine mehr. Die Betriebe sind zum Umdenken gezwungen.
Etwa 8900 Mal wurden seit September die Mobiltelefone von Flüchtlingen ausgelesen, um falsche Angaben zur Identität aufzudecken. Eine andere Angabe verschweigt die Regierung bewusst.
John Dalhuisen arbeitete zehn Jahre als wichtiger Mann bei Amnesty International. Dann stieg er aus. Heute glaubt er, dass die Menschenrechtsaktivisten der guten Sache oft eher schaden als nützen.
Beim Aufeinandertreffen von Islam-Gegnern und ihren Gegendemonstranten blieb dieses Mal alles weitgehend friedlich. Doch der Demonstrationstag mit mehr als 1000 Polizisten war nur ein Vorgeschmack.
Asylbewerber seien sehr ungleich verteilt in Deutschland, kritisiert der Städte- und Gemeindebund. Hauptgeschäftsführer Landsberg empfiehlt überlasteten Kommunen, die Aufnahme weiterer Flüchtlinge zu verweigern.
Michael Kretschmer zeigt Verständnis für Gemeinden, die keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen. Auch der Satz, dass der Islam zu Deutschland gehöre, ist dem sächsischen Ministerpräsidenten zu unkonkret.
Gut die Hälfte der Menschen südlich der Sahara würden einer Umfrage zufolge gern ihr Land verlassen. Bis zu eine Million wartet in Libyen auf die Fahrt nach Europa. Droht eine zweite Flüchtlingskrise?
Die Betreuung eines sogenannten UMA kostet den deutschen Staat jährlich bis zu 60.000 Euro. Viel Geld, das sich politisch schwer vertreten lässt. Doch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung finden sich Verbesserungen.
Die weitaus meisten Straftaten, das zeigt die Statistik, werden von jungen Männern begangen. Das gilt für Einheimische wie für Flüchtlinge.
Die Erwartungen anderer Ländern an Deutschland sind laut einer GIZ-Studie gestiegen – genau wie das Ansehen der Bundesrepublik. Das hat vor allem mit dem Jahr 2015 zu tun, sagt Projektleiterin Kerstin Rapp im FAZ.NET-Interview.
Angela Merkel holt in ihrer Regierungserklärung weit aus. Die Flüchtlingskrise habe das Land gespalten. Einen Fehler will die Bundeskanzlerin in ihrer Politik aber nicht sehen.
Sein umstrittener „Getto-Plan“ soll Ordnung in Problemviertel bringen. Im F.A.Z.-Interview spricht Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen über den Kampf gegen Parallelgesellschaften und den Wandel seines Landes.
Die globalen Eliten sehen Deutschland so positiv wie selten zuvor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen GIZ-Studie. Trotzdem wünschen sich viele Befragten von Deutschland vor allem eines.
In Pirmasens sind die Mieten besonders günstig. Deshalb zogen viele anerkannte Asylbewerber in die Westpfalz. Nun reagiert die Landesregierung.
Deutschland hat im vergangenen Jahr knapp ein Drittel aller Asylbewerber in der Europäischen Union aufgenommen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt aber ein anderes europäisches Land vorne.