Im ersten Halbjahr weniger Asylanträge
Von Januar bis Juni wurden fast 100.000 Asylanträge gestellt, eine Verringerung um 16,4 Prozent. Von Mai zu Juni stieg die Zahl allerdings wieder.
Von Januar bis Juni wurden fast 100.000 Asylanträge gestellt, eine Verringerung um 16,4 Prozent. Von Mai zu Juni stieg die Zahl allerdings wieder.
Hier lebten noch vor gut anderthalb Jahren tausende Flüchtlinge in Bretterbuden und Zelten. Heute befindet sich im französischen Calais ein Naturschutzgebiet, das von Polizisten bewacht wird, damit sich niemand mehr niederlässt.
Wie viele Asylsuchende kommen überhaupt noch nach Deutschland? Und trägt die Bundesrepublik die Hauptlast der Flüchtlingswelle? Zehn Antworten auf viel diskutierte Fragen.
Die italienischen Grenzstädte Ventimiglia und Bardonecchia gelten als eine letzte Etappe für Migranten auf dem Weg nach Frankreich. Doch wie sieht die Realität für Migranten und Beamte aus?
Die Opposition in Baden-Württemberg kritisiert die Vergabe der Landesgartenschau 2026. Denn Ellwangen soll sie von der Landesregierung als Belohnung bekommen haben – für die gute Flüchtlingsarbeit.
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kritisiert die Debatte über Flüchtlinge in Deutschland. Er ruft dazu auf, den Blick auf die Herkunftsländer zur richten und dort Probleme zu lösen.
Fünf Jahre lang hat Italien internationalen Missionen erlaubt, Flüchtlinge an Land zu bringen. Der Chef der rechtsextremen Lega will die Zahl nun auf null senken.
Immer mehr Afrikaner versuchen, über Algerien nach Europa zu gelangen. Dort will Brüssel Aufnahmelager einrichten. Doch das Land verfolgt auch ohne europäische Hilfe schon eine rigide Flüchtlingspolitik – und setzt Menschen in der Wüste aus.
Der Bundesinnenminister spricht von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Kanzlerin Merkel. „Zu keinem Zeitpunkt“ habe er den Fortbestand der Regierung in Frage gestellt.
Als Reaktion auf die Vorkommnisse rund um das Rettungsschiff „Lifeline“ haben sich in mehreren deutschen Städten Menschen versammelt, um für sichere Fluchtwege zu demonstrieren. Zwei Prominente gehen noch weiter.
CDU, CSU und SPD haben einen vorläufigen Schlusspunkt unter den Asylstreit gesetzt – mit elf Punkten zur „Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik“. Lesen Sie hier im Wortlaut, was genau beschlossen wurde.
Sollte es keine bilateralen Abmachungen mit anderen Ländern geben, stehe man wieder am Anfang und müsse einen nationalen Alleingang wagen, so der Innenminister. Österreich scheint derweil nicht zu Kooperation bereit.
Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten wie auch die von Anschlägen auf Asylunterkünfte in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Der Verfassungsschutz nennt dafür einen klaren Grund.
Am Ende geht es ganz schnell: Die große Koalition einigt sich auf ein Asylpaket, doch ob das den Konflikt befriedet ist unsicher. Viele Details sind noch offen. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Die große Koalition einigt sich doch noch auf ein Asylpaket, und in der CSU-Zentrale herrscht auch deswegen Panik. Dazu eskaliert heute der Handelskrieg. Was sonst noch spannend wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die Spitzen der Koalition haben sich auf weitere Maßnahmen gegen Migration verständigt. Dafür bekommt die SPD nun bald ihr Einwanderungsgesetz. Parteichefin Nahles spricht von einer „guten Lösung“. Auch Seehofer ist „von A bis Z“ zufrieden.
Im F.A.Z.-Gespräch rühmt Außenminister Sameh Shoukry sein Land dafür, dass seit langem kein Flüchtlingsboot mehr die ägyptische Küste verlassen habe. Das müsse sich Europa etwas kosten lassen.
Um den Migrationsdruck über das Mittelmeer zu reduzieren, wollen Deutschland und Österreich die sogenannte Südroute möglichst schließen und dabei mit Italien zusammenarbeiten. In der kommenden Woche soll es dazu ein Treffen in Innsbruck geben.
Der ungarische Ministerpräsident ist einer der größten Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik. Vor seinem Treffen mit der Kanzlerin signalisierte Viktor Orbán Gesprächsbereitschaft in der Asyl-Politik. Doch in Berlin waren sich beide vor allem darin einig, dass sie sich nicht einig sind.
Schafi ist Azubi bei der Dachdeckerei Hochstöger in Pabneukirchen. Der Asylantrag des afghanischen Flüchtlings wurde abgelehnt. Nun droht ihm die Abschiebung. Etwa 280 Azubis sollen offenbar in einer ähnlichen Situation sein. Dabei fehlt es dem Land an Arbeitskräften.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und Kanzlerin Angela Merkel sind sich bei der Rücknahme von Flüchtlingen uneins. Orban sagte bei seinem Besuch im Kanzleramt, über Griechenland eingereiste Flüchtlinge könnten nicht nach Ungarn zurückgebracht werden.
Sollte der Asylkompromiss der Unionsparteien an den europäischen Partnern scheitern, werde man alleine handeln, heißt es aus der CSU. Die Stimmung ist jedoch leicht positiv – allerdings nicht beim Innenminister.
Österreichs Vizekanzler geht hart ins Gericht mit Merkels Asylplan. Strache warnt eindringlich vor den Folgen, sollte Deutschland den Kompromiss tatsächlich anwenden.
Im Interview erklärt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, warum nicht jeder nach Deutschland kommen kann, „dem es irgendwo nicht gut geht“ – und welches generelle Problem die Kanzlerin hat.
Seit der Flüchtlingswelle von 2015 kommen kaum noch Flüchtlinge in der Alpenrepublik an. Anwohner empfinden das Manöver daher als unnötige Militarisierung. Andere wiederum sehen in den Zäunen ein rein politisches Signal an die Bevölkerung.
Zu den von CDU und CSU geplanten Transitzentren sind noch viele Fragen offen. In einem Interview wird Innenminister Horst Seehofer nun konkreter – und liegt damit auf einer Linie mit der Kanzlerin.
Die SPD lehnt geschlossene Transitzentren weiter ab. Führende Genossen bezweifeln die Rechtmäßigkeit der CSU-Vorstellungen. Eine Einigung wollen die Regierungsparteien beim Koalitionsausschuss am Donnerstag erzielen.
Bosnien ist zu einem wichtigen Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa geworden, ihre Zahl steigt derzeit stetig. Die Behörden tun sich schwer damit, die Menschen zu versorgen, Freiwillige nehmen sich ihrer an.
Die Migrationsforschung behandelt Antisemitismus unter muslimischen Flüchtlingen mit spitzen Fingern. Dabei sprechen neue Studien eine deutliche Sprache.
Der Asylstreit in der Union hat die Bundesregierung bis an den Abgrund getrieben. Im Kern geht es um Asylbewerber, die sich bereits in einem anderen EU-Staat registriert haben. Doch wie viele davon gibt es überhaupt?
Spannungen mit Flüchtlingen, Rücktritt des Theaterintendanten, Wutausbrüche des Generalmusikdirektors – die Stadt Cottbus will dies alles in einer Walzernacht abschütteln.
Alle Augen im politischen Berlin richten sich auf die SPD: Sie muss entscheiden, ob sie den Unionskompromiss mitträgt. Die ersten Signale sind positiv. Die Parteivorsitzende stört jedoch ein Detail – und Sigmar Gabriel poltert gegen Seehofer.
Die Union hat sich auf einen Kompromiss geeinigt und über das Schicksal von Horst Seehofer entschieden. Nun darf die SPD mitreden und hat noch viele Fragen.
Seit Mitte Juni geht die syrische Regierung im Süden des Landes mit einer Großoffensive gegen Rebellen vor. Die Vereinten Nationen melden nun einen drastischen Anstieg der Vertriebenenzahl. Doch die Nachbarländer wollen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen.
Der sich zuspitzende Machtkampf zwischen CDU und CSU in der Asylfrage hält auch Europa-Politiker in Atem. Ein erfahrener Abgeordneter gibt sich optimistisch.
Bei einem Kindergeburtstag hat ein Mann in Idaho neun Menschen niedergestochen – darunter sechs Kinder. Alle Opfer sind Flüchtlinge.