Langer Atem nötig
Das Engagement von Unternehmen wie Volkswagen ist löblich. Doch viele Flüchtlinge tun sich schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Der Weg ist noch lang.
Das Engagement von Unternehmen wie Volkswagen ist löblich. Doch viele Flüchtlinge tun sich schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Der Weg ist noch lang.
Volkswagen hat in der Flüchtlingsfrage politisch eine klare Position und zudem ein spezielles Programm für Geflüchtete aufgebaut. Die Arbeit hat sich seit 2015 erheblich verändert.
Shirin und Farhad stammen aus Iran und haben hier Asyl gefunden. Für die Zukunft ihrer Heimat sind sie wenig optimistisch. Ändern könnte sich erst etwas ohne die Islamische Republik.
Die Zahl der gestellten Anträge liegt deutlich unter dem in der Koalition vereinbarten Limit. Bundesinnenminister Horst Seehofer wertet den Rückgang als Erfolg. Hauptherkunftsländer der Schutzsuchenden waren Syrien, der Irak und die Türkei.
Der Skandal um die Arbeiterwohlfahrt lodert weiter. Nach überhöhten Gehältern und Honoraren steht nun ein Sicherheitsdienst im Fokus. Wussten Finanzbehörden von dubiosen Geldflüssen der „Awo Protect“?
Die griechische Regierung in Athen will die Migrationskrise durch Änderungen der Asylgesetze in den Griff bekommen. Der Erfolg des Vorhabens ist ungewiss.
Die Mehrzahl der Asylbewerber in Hessen stammt aus der Türkei. Die Regierungskoalition des Hessischen Landtags diskutiert über das Tempolimit. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Viele hessische Hochschulen bieten Flüchtlingen Beratung, Sprachkurse und Mentorenprogramme an. Das Wissenschaftsministerium stellt hierfür Geld zur Verfügung.
Bei Flüchtlingszahlen zeichnen sich 2019 wieder sinkende Werte für Hessen ab. Das Hauptherkunftsland ist aber dasselbe geblieben.
Halten EU-Mitglieder sich nicht an Beschlüsse zur Verteilung von Flüchtlingen, sollten sie das zu spüren bekommen – so die Grünen im Europaparlament. Sie haben auch eine Idee, wer das Geld stattdessen bekommen könnte.
Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ hat vor der Küste Libyens 32 Migranten aus Seenot gerettet. Vor der spanischen Küste und in der Ägäis nahmen Boote der Küstenwachen an den Weihnachtstagen mehrere hundert Menschen auf.
In Deutschland ist die Zahl der Asylanträge in diesem Jahr weiter zurückgegangen – in der EU aber angestiegen. Dort geht der Streit über die Aufnahme von Flüchtlingen weiter.
In diesem Jahr ist die Zahl der Asylanträge in Deutschland weiter zurückgegangen – auf EU-Ebene aber angestiegen. Auch aus einem südamerikanischen Land suchen nun viele Menschen Asyl in Europa.
Ein Dorf im Schwarzwald hat in den vergangenen fünfzig Jahren ein Viertel seiner Einwohner verloren. Doch einige haben noch Hoffnung und setzen auf die Digitalisierung.
14 Flüchtlinge wollen demnächst als Schiedsrichter auf den Berliner Fußballplätzen auflaufen. Sie wollen damit in ihrer neuen Heimat auch in der Gesellschaft ankommen.
Die Bundesregierung lehnt die Aufnahme Minderjähriger aus den griechischen Flüchtlingslagern ohne eine europäische Lösung ab. Ein Bundesland will darauf aber nicht warten – und notfalls im Alleingang aktiv werden.
Die Zahl der Migranten, die wegen des Kriegs in Syrien in die Türkei fliehen, sei hoch, heißt es aus türkischen Sicherheitskreisen. Präsident Erdogan hatte zuvor vor einer neuen Migrationswelle in Richtung Europa gewarnt.
Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagern in der Ägäis ist katastophal. SPD-Politikerin Bärbel Kofler sagt: Es braucht ein Schutzprogramm für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; schnell.
Das deutsche Rettungsschiff bricht von Palermo aus wieder Richtung libysche Küste auf. Der neue Stützpunkt hat für die „Alan Kurdi“ einen entscheidenden Vorteil.
Allein in den vergangenen sechs Monaten hat Griechenland rund 45.000 Migranten aufgenommen, sagt der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung. Für das Land sei die Situation „kritischer“ als noch 2015.
Nachdem eine junge Frau in Freiburg mehrfach vergewaltigt wurde, hat die Landesregierung in Stuttgart ein Bündel von Reformen beschlossen. Etliche Details der geplanten Regelungen sind aber noch offen.
Zahlreiche Unternehmer haben sich dafür eingesetzt, die Bleibeperspektiven arbeitender Flüchtlinge zu verbessern. Nun will Baden-Württembergs Landesregierung die Initiative ergreifen.
EU-Kommissionspräsidentin Leyen will einen „Green Deal“ als Europas neue Wachstumsstrategie. Einen solchen Deal skizzierte Ralf Fücks schon 2016 in der F.A.Z. – hier können Sie seinen Text noch einmal nachlesen.
Viele Flüchtlinge haben zwar einen Highschool-Abschluss und sind hochmotiviert, vielen fehlen aber trotzdem die Voraussetzungen für ein Studium. Das zeigt eine Mainzer Studie und nennt die Gründe.
Viele Flüchtlinge haben psychische Erkrankungen und leiden, wenn sie lange in Asyl-Unterkünften leben müssen. Eine Gesetzesänderung hat aber genau das zur Folge.
Nach einem weiteren mutmaßlichen Vergewaltigungsfall in Freiburg sprach Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann von „Männerhorden“, die man „in die Pampa“ schicken müsse. Für Konsequenzen hat er 14 Monate gebraucht.
Flüchtlinge aus islamischen Ländern haben bessere Chancen auf Asyl, wenn sie zum Christentum übertreten. Gerichte überprüfen daher, ob der Glaubenswechsel echt oder nur vorgetäuscht ist. Doch gegen diese Verfahren regt sich Protest.
Es ist schwer zu vermitteln, dass Deutschland selbst solche Syrer nicht abschiebt, die in ihrer Heimat Urlaub machen. Trotzdem dürfen die Innenminister keine großen Erwartungen wecken.
Boris Pistorius schlägt vor, Straftaten gegen Flüchtlinge und Delikte von Flüchtlingen bundesweit genauer zu erfassen. Die Unionsinnenminister sehen seinen Vorstoß kritisch – und sind auch bei anderen Fragen nicht auf einer Linie mit den SPD-Ministern.
Die gute Nachricht lautet: Immer mehr ehemalige Asylbewerber finden Arbeit. Aber es sind auch nach wie vor viele auf Hartz IV angewiesen. Eine Bilanz.
Die Rettungsschiffe „Alan Kurdi“ und „Ocean Viking“ dürfen mit mehr als 120 Migranten an Bord Italien ansteuern. Ein Teil der Geretteten soll nach Deutschland kommen.
Seit Dezember 2018 sind Flüchtlinge dazu verpflichtet, an ihrer Überprüfung des Flüchtlingsstatus mitzuwirken. Seitdem sind mehr als 90.000 Flüchtlinge einbestellt worden – und die Zahl der Widerrufsfälle hat sich verdoppelt.
Wer nach Deutschland kommt und abgeschoben wird, darf grundsätzlich nicht wieder einreisen. Einem Medienbericht zufolge soll es trotzdem tausende Personen geben, die hierzulande einen zweiten oder dritten Asylantrag gestellt haben.
In insgesamt drei Einsätzen haben die beiden Rettungsschiffe „Ocean Viking“ und „Alan Kurdi“ 144 Menschen an Bord genommen. Mehrere Personen mussten bereits als medizinische Notfälle nach Lampedusa gebracht werden.
Die Stadt Ottweiler wollte einen Mietvertrag für eine Flüchtlingsunterkunft früher als vereinbart beenden, weil dort nie ein Flüchtling einzog. Das ist nicht zulässig, urteilte jetzt der Bundesgerichtshof.
Es kommen längst nicht so viele Flüchtlinge wie 2015/16. Die aber kommen, leben unter üblen Bedingungen. Nun rufen Griechenland und Bosnien um Hilfe.