Flüchtlinge, nicht Emigranten
Schmerzende Ausbürgerung: Das Hörbuch „Vertreibung des Geistes“ über deutsche Wissenschaftler im Exil sollte Pflichtprogramm in Schulen sein.
Schmerzende Ausbürgerung: Das Hörbuch „Vertreibung des Geistes“ über deutsche Wissenschaftler im Exil sollte Pflichtprogramm in Schulen sein.
Ukrainer mit Schwerbehinderung leben in einem Heim im Wald außerhalb von Kronberg. Die steile Zufahrt bleibt eine Hürde für die Menschen im Rollstuhl.
Der Main-Kinzig-Kreis weitet seine Kapazitäten für Flüchtlinge aus. Dennoch erneuert er seinen Appell an Bund und Land.
Fast jeder zweite Hartz-IV-Bezieher kommt nicht aus Deutschland. Davon ist in der Debatte über das Bürgergeld kaum die Rede. Das führt zu Integrations- und Finanzierungsproblemen.
Rund eine Million Ukraine haben in Deutschland Schutz gesucht. Zugleich kommen mehr Asylbewerber aus anderen Ländern nach Deutschland als in den Jahren zuvor. Einige Bundesländer richten Zelte zur Unterbringung ein.
Im Belgoroder Gebiet in Russland, direkt an der Grenze zur Ukraine, kann man den Krieg im Nachbarland hören und sehen. Er hat Bindungen zerrissen und einige Tote gefordert.
Denis Uvarov ist Russe. Bis zum Kriegsausbruch lebte er in Kiew, dann floh er nach Deutschland. Anders als für ukrainische Flüchtlinge ist ein Aufenthaltstitel für ihn hier schwer zu kriegen.
Weil Plätze fehlen bringt der Wetteraukreis Flüchtlinge der Waldsporthalle als Übergangsquartier unter. Auch eine Etage der Schlossbergklinik wird gemietet.
Es kommen wieder deutlich mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Im ostthüringischen Greiz haben sie sich viel überlegt, um damit umzugehen. Doch gegen Politik und Bürokratie ist schwer anzukommen.
Zwei Drittel der niederländischen Kommunen nehmen kaum Asylbewerber auf. Immer größer wird der Rückstau in den Erstaufnahmezentren. Jetzt greift Den Haag durch – und zwingt die Gemeinden, Plätze anzubieten.
Von den drei vor der italienischen Küste liegenden Rettungsschiffen ist eines abgewiesen worden. Die „Ocean Viking“ hat nun in Frankreich um Hilfe gebeten. Paris wirft Rom „inakzeptables Verhalten“ und einen Bruch des Seerechts vor.
Das Bundesinnenministerium rechnet damit, dass die Zahl der in diesem Jahr registrierten Anschläge in den kommenden Monaten noch deutlich steigen könnte. Flüchtlinge werden auch persönlich angegriffen.
Der Main-Kinzig-Kreis und die Stiftung, die das Heim auf der Wegscheide betreibt, streiten um die Unterbringung von Flüchtlingen im Spessart. Dieser Streit passt so gar nicht zu dem idyllischen Ort, um den er sich dreht.
Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises will Flüchtlinge auf der Wegscheide unterbringen und wirft dem Träger des Heims vor, sich zu sperren. Die Stiftung des Schullandheims nennt dafür allerdings Gründe.
Alle 89 Geretteten an Bord der „Rise Above“ konnten in Reggio Calabria an Land gehen. Auf anderen Rettungsschifffen warten immer noch Hunderte Migranten auf die Erlaubnis, an Land gehen zu können.
Italiens Innenminister besteht darauf, dass die geretteten Flüchtlinge von denjenigen Staaten aufgenommen werden, unter deren Flagge die jeweiligen Schiffe fahren. Die Kapitäne haben sich bisher geweigert, den Hafen wieder zu verlassen
Fast vier Millionen Syrer sind vor dem Krieg in ihrem Land in die Türkei geflohen. Dort wird der Ton ihnen gegenüber immer rauer. Bleiben wollen sie trotzdem.
Ein Abgeordneter des Rassemblement National sorgt in der Nationalversammlung für einen Eklat. Während der Rede eines schwarzen Abgeordneten ruft er „Kehr(t) nach Afrika zurück.“
In Deutschland gibt es wieder Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Vor allem Rechtsextremisten versuchen die multiple Krisenlage für sich zu nutzen.
Die Zahl der Menschen, die vor Krieg oder Vertreibung nach Deutschland fliehen, nimmt zu. Auch hessische Kommunen kommen bei der Unterbringung von Geflüchteten an ihre Grenzen. Frankfurt hat seine Quote schon übererfüllt.
Privathaushalte und kleinere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1,5 Millionen Kilowattstunden sollen künftig von finanziellen Soforthilfen profitieren. Für Ärger sorgt auf dem Bund-Länder-Treffen ein neuer Vorschlag für Härtefälle.
Nach wochenlangem Ringen haben Bund und Länder Details zur Umsetzung und Finanzierung von Entlastungen in der Energiekrise beschlossen. Auch die Kostenaufteilung für die Versorgung von Flüchtlingen wurde geklärt.
Der Main-Kinzig-Kreis will Flüchtlinge im Heim auf der Wegscheide im Spessart unterbringen. Der Stadt Frankfurt wirft der Landrat vor, das zu verhindern.
In der Wetterau suchen Kreis und Kommunen händeringend nach Wohnraum für Flüchtlinge. Als Übergangslösung sollen Sporthallen dienen. Altenstadt macht den Anfang.
Bisher Unbekannte setzten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Neukieritzsch Pyrotechnik ein. Die Polizei ermittelt, ob es sich dabei um eine politisch motivierte Tat handelt.
Die Abkehr von Hartz IV ist ein Großprojekt. Dabei haben die Jobcenter schon jetzt einen hohen Arbeitsdruck. Rufe nach einem Reformaufschub werden lauter – und jetzt regt sich auch noch Widerstand in der Opposition.
Im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel ist ein Mann nach einer Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft gestorben. Zwei Frauen und der mutmaßliche Täter wurden schwer verletzt.
Wenn die Gesellschaft nicht immer weiter auseinanderdriften soll, müssen die mit der Zuwanderung verbundenen Schwierigkeiten bewältigt werden.
Frankfurt werde bei der Zuweisung von Flüchtlingen bevorzugt, kritisieren Vertreter des Main-Kinzig-Kreises in einem Schreiben an die hessische Landesregierung: „Wir sind kapazitativ an unseren Grenzen angelangt.“
Nach Polizeiangaben gingen zwei Gruppen aufeinander los. In dem überfüllten Camp ist außerdem ein Feuer ausgebrochen.
Moldau hat so viele Ukrainer aufgenommen wie kaum ein anderes Land. Eine weitere Flüchtlingswelle könnte die Republik überfordern, humanitär und sicherheitspolitisch. Hilferufe gehen Richtung Brüssel.
Wegen zunehmenden Problemen bei der Unterbringung von Flüchtlingen wenden sich Wetterauer Kreisspitze und Bürgermeister an Bund und Land.
Von den Flüchtlingen bis zur Armee: Deutschland ist keine Insel, Europa aber auch kein Ausweg. Europa hat Vorrang – aber im Rahmen des Vereinbarten.
Der Europäische Gerichtshof hatte die deutsche Praxis beim Familiennachzug insbesondere minderjähriger Flüchtlinge kritisiert. Die Bundesregierung hat nun auf die Urteile reagiert.
Der russische Verteidigungsminister wirft Kiew vor, den Einsatz einer „schmutzigen Bombe“ zu planen. Wenn Moskau solche Anschuldigungen streue, bereite es selbst etwas Schmutziges vor, erwidert der ukrainische Präsident.
SPD-Chefin Esken attackiert den CDU-Vorsitzenden Merz nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft. Wer Kriegsflüchtlinge als Sozialtouristen verleumde, müsse sich der Frage stellen, welchen Anteil er an Hass und Hetze habe.