Weshalb ständig 40 Plätze für Flüchtlinge fehlen
Die Gemeinde Wöllstadt nahe Frankfurt hinkt seit Monaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen hinterher. Sie sieht sich aber „doppelt gekniffen“. Das hat mit dem Landkreis zu tun.
Die Gemeinde Wöllstadt nahe Frankfurt hinkt seit Monaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen hinterher. Sie sieht sich aber „doppelt gekniffen“. Das hat mit dem Landkreis zu tun.
200 Geflüchtete sollen in einem ehemaligen Krankenhaus in Gera untergebracht werden. Dagegen demonstrierten am Samstag viele Bürger der Stadt. Der Veranstalter soll ein bekannter Rechtsextremist sein.
Die britische Regierung regelt mit Ruanda in vielen Details den Status eines sicheren Hafens für Flüchtlinge, den sie selbst nicht mehr bieten will. Die neuen Regeln sollen gerichtsfest sein.
UN-Flüchtlingskommissar Grandi spricht sich für eine stärkere Lastenteilung zwischen Deutschland und anderen Ländern in Europa aus. Das sei besser als der Versuch, restriktivere Maßnahmen zu ergreifen.
In Berlin beginnt der SPD-Parteitag. Streik und glatte Straßen machen das Fortkommen heute schwer. Und: Das „Wort des Jahres“ wird bekannt gegeben. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Zahl türkischer Asylbewerber in Deutschland steigt deutlich. Die Mittel der Bundesregierung, Erdoğan zur Rücknahme zu bewegen, sind aber sehr begrenzt.
Griesheim im Kreis Darmstadt-Dieburg muss sich insgesamt um 500 Flüchtlinge kümmern
Der britische Premierminister Rishi Sunak verschärft die Abschiebegesetze, um seinen Ruanda-Plan zu retten. Sie gehen aber einigen Konservativen nicht weit genug.
Ein extensiv verstandenes Refoulementverbot verhindert Rückführungen abgelehnter Asylbewerber und Grenzzurückweisungen. Gleichzeitig fehlen legale Einreisemöglichkeiten für politisch Verfolgte. Wie kann sich das ändern?
Städte und Gemeinden müssen Flüchtlinge aufnehmen. Aber manche sind regelmäßig im Rückstand. Andere treten dagegen über Monate in Vorleistung, wie sich in einer Region mitten in Deutschland zeigt.
Die EU hofft auf einen Durchbruch bei der gemeinsamen Asylreform. In Peking findet der EU-China-Gipfel statt. Und die Schufa wartet auf ein wegweisendes Urteil. Der F.A.Z.-Newsletter
Dschenin gilt als Brennpunkt des Westjordanlands. Für viele Palästinenser ist es die Bastion des Widerstands, für die israelische Armee eine Hochburg des Terrorismus.
Der Abschiebeplan nach Ruanda ist das Symbol von Premierminister Sunaks Migrationspolitik. Am Dienstag wurde in Kigali ein neuer Vertrag unterzeichnet. Doch die Briten wollen auch die legale Einwanderung radikal reduzieren.
In Frankfurt sind schon jetzt 10.000 Flüchtlinge in Übergangsunterkünften untergebracht. Bald kommen noch mehr. Die Stadt prüft nun, wo sie Leichtbauhallen aufstellen und Hotelzimmer anmieten kann.
Baustadträtin Weber (SPD) duldet die Besetzung eines städtischen Gebäudes. Dabei bräuchte Sozialdezernentin Voitl (Grüne) das Haus dringend als Flüchtlingsunterkunft.
Auch in Bayern kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Für Polizei und Kommunen ist das eine große Herausforderung. Ein Tag unterwegs mit der Bundespolizei.
An Weihnachten sind viele Pakete unterwegs. Ohne Migranten ginge das nicht, sagt Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie.
Deutschland wird es auch in Zukunft kaum gelingen, diejenigen abzuschieben, die kein Recht auf Asyl haben. Man sollte daher versuchen, diese Gruppe gar nicht erst ins Land zu lassen.
Manche Bundesländer wollen nur noch solche Flüchtlinge auf die Kommunen verteilen, die eine gute Bleibeperspektive haben. Das heißt: Mehr Menschen bleiben länger in großen Einrichtungen. Die wollen gut geplant sein.
Die Ankunft vieler Flüchtlinge überfordert Kommunen und Ehrenamtliche. Das wurde beim F.A.Z.-Bürgergespräch einmal mehr deutlich. Doch wie könnte man die Lage in den Griff bekommen?
Mit Italien wollen die Einwohner von El Hierro nicht verglichen werden. Auf der Insel ist die Solidarität mit Flüchtlingen groß, auch wenn die Zahlen sehr stark ansteigen. Einer sagt: „Wir waren selbst ein Migrantenvolk.“
Ein 41 Jahre alter Ghanaer wurde vom Landgericht Wiesbaden zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte drei Personen mit einem Messer angegriffen, ein Mann starb.
Im Prozess um eine tödliche Messerattacke in einer Asylunterkunft in Wiesbaden wurde ein 41-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Frage nach dem „Warum“ bleibt vorerst unbeantwortet.
Abgelehnte Asylbewerber sollen künftig schneller abgeschoben werden können. Dazu geht nun Nancy Faesers Gesetzentwurf an den Bundestag. Auch Maßnahmen gegen Schleuser und Clanmitglieder sind enthalten.
Flüchtlinge mit Bleiberecht sollen auf die 23 Kommunen des Kreises Darmstadt-Dieburg verteilt werden.
Kanada setzt auf feste Kontingente für Flüchtlinge – und das Engagement von Freundeskreisen. Die Akzeptanz dafür ist hoch. Kann sich Deutschland etwas abschauen?
Im Kongress in Washington unternehmen die Demokraten einen neuen Versuch, Hilfsgelder für Kiew auf den Weg zu bringen. Doch als Preis dafür verlangen die Republikaner eine Verschärfung des Asylrechts.
Der Weg zu einer internationalen Flüchtlingspolitik war lang und verschlungen. Der Historiker Jakob Schönhagen zeichnet ihn nach.
Die neuen Machthaber in Niger haben gegenüber der EU das stärkste Druckmittel gewählt: Sie setzen ein Gesetz gegen Schleuser außer Kraft.
Bei einer hitzigen Debatte auf dem Parteitag wurde Kritik an der Asylpolitik der Ampel laut – besonders aus den Reihen jüngerer Delegierter. Doch ein Antrag der Grünen Jugend scheiterte.
Einige Kleinstädte nördlich von Frankfurt haben bisher weniger Flüchtlinge aufgenommen, als sie rechnerisch müssen. Um den Zugriff auf Turnhallen zu vermeiden, bleiben nur teure Notlösungen.
Das Odenwälder Modell, um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen, soll bundesweit angewendet werden
Angesichts steigender Flüchtlingszahlen und einem Mangel an Wohnungen bereiten Bad Vilbel und Rosbach neue Notunterkünfte vor. Sie setzen auf Container und Hallen aus Holz-Modulen.
Ken Loach, der große Realist des britischen Kinos, schaut im Film „The Old Oak“ auf die Konflikte zwischen Arbeitern und Flüchtlingen.
Landkreise und Kommunen wollen die Zahl der zugewiesenen Asylsuchenden begrenzt haben
Hunderte Israelis sind vor den Raketen der Hamas nach Deutschland geflohen. Die jüdische Schule in Frankfurt hat eine Klasse für etwa 30 Kinder eröffnet, eine Spontan-Kita gibt es auch. Dort fühlen sich die Flüchtlinge geborgen, aber sicher fühlen sie sich auch in Deutschland nicht.