Malaysia will Regeln für Gebietsstreit
Die Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer drohen zu eskalieren. Jetzt will einer der Anrainerstaaten die Lage durch ein festes Regelwerk zur Konfliktklösung entspannen.
Die Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer drohen zu eskalieren. Jetzt will einer der Anrainerstaaten die Lage durch ein festes Regelwerk zur Konfliktklösung entspannen.
In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang hat es in jüngster Zeit mehrere blutige Anschläge gegeben. Die Führung in Peking berät jetzt über Gegenmaßnahmen.
Keine Regierung in Sicht, Unruhen, Rezession. Das (einstige) Urlaubsparadies zerstört sich aufgrund der Wirren derzeit selbst.
Am Ende steht der Tod durch Steinigung: In Brunei hat die schrittweise Einführung einer besonders strengen Form islamischen Rechts begonnen. Der Sultan will damit sein politisches Erbe sichern.
Südostasiaten und Europäer trennt viel mehr, als es manchmal den Anschein hat. Die Meinungsverschiedenheiten treten derzeit offen zu Tage. Das belastet auch die Wirtschaftsbeziehungen.
Japans Ministerpräsident Abe umgarnt den Staatenbund Asean, der ebenfalls mit China um Inseln streitet. Unterdessen wird bekannt, dass ein amerikanisches und ein chinesisches Kriegsschiff fast kollidierten.
Militärisch und politisch können die Vereinigten Staaten China im Pazifikraum vielleicht Paroli bieten. Das wirtschaftliche Wettrüsten kann Washington aber nicht gewinnen.
Im Gerangel mit China um Einfluss in Asien wollte Barack Obama bei zwei Gipfeltreffen Flagge zeigen. Wegen des Haushaltsstreits sagt er nun ab - und überlässt dem großen Rivalen das Feld.
Die Märkte in Asien bewegen sich in der Abhängigkeit der Daten aus Amerika und China. Jeder scheint auf einen Einbruch vorbereitet, niemand aber will als erster auf den Knopf drücken.
Ok, eigentlich wollten wir die Woche in Ruhe beginnen. Mit der Sekretärin scherzen, den Schreibtisch sichten, den Kalender prüfen, einen Schluck Kaffee. Geht aber nicht. Asien gibt keine Ruhe. Also müssen auch wir diese Woche mit Streit beginnen.
Vier Asean-Staaten liegen mit China im Streit um Territorien. Es geht um Fischerei und Rohstoffe. Nun wollen die Mitglieder der Organisation mit Peking Regeln zur Streitschlichtung vereinbaren. Dort hält man davon nicht viel.
Mit dem wachsenden Wohlstand steigen auch in China die Arbeitskosten für Unternehmen. Immer mehr chinesische Unternehmen denken über Werksverlagerungen nach. Kambodscha ist der beliebteste Alternativstandort.
Amerikas Präsident Obama hat in Phnom Penh Missstände offen angesprochen. Im Vordergrund aber stand Geopolitik: Kambodschas Herrscher gilt als enger Verbündeter Chinas im Streit um das Südchinesische Meer.
Die Südostasiatische Staatengemeinschaft (Asean) hat eine umstrittene Erklärung zum Schutz der Menschenrechte verabschiedet. Kritiker erkennen darin zu viele Schlupflöcher.
China rüstet auf. Amerika lässt sich davon nicht einschüchtern. Es gibt Anzeichen eines neuen Ost-West-Konflikts. Nur wenn sich Europa einig ist, bleibt es dabei mehr als Zuschauer.
Hillary Clinton hat auf ihrer Asienreise vorsichtig Chinas Territorialansprüche im Südchinesischen Meer kritisiert. Der Konflikt könne ohne Zwang und Einschüchterung gelöst werden, sagte die amerikanische Außenministerin.
Es geht um Fischvorkommen und um Rohstoffe: Im Ringen um Asiens „Mare nostrum“ wird der Ton zwischen den Asean-Staaten zunehmend schärfer. Einen Krieg aber wollen sie genauso wenig wie Amerika.
Indonesien braucht eigentlich keine deutschen Panzer, will aber dennoch welche kaufen. Rein rechtlich wäre dagegen nichts einzuwenden - moralisch allerdings schon.
Bundeskanzlerin Merkel hat zum Ende ihrer Indonesienreise an die EU appelliert: Um nicht an wirtschaftlichem Einfluss zu verlieren, müsse die Gemeinschaft ein Freihandelsabkommen mit Südostasien schließen.
Amerika will seine Marine bald zu sechzig Prozent in der asiatisch-pazifischen Region einsetzen. Kaum einer glaubt Washington, dass es damit nicht die Einhegung Chinas bezwecke. Viele Mittelmächte werden umgarnt.
Asiaten sind erfahrene Händler. Sie heißen den zurückgekehrten Partner Amerika willkommen, ohne ihn auf Kosten Chinas vorziehen zu wollen.
Obama hat auf seiner Reise durch die Pazifikregion einige Pflöcke eingeschlagen. China zwängte er eine unbequeme Debatte über die Konflikte im Südchinesischen Meer auf.
Nach der Ankündigung, einen Militärstützpunkt in Australien zu errichten, soll demnächst Außenministerin Clinton Burma besuchen. Das Interesse der Vereinigten Staaten verschiebt sich zunehmend in den Pazifik.
Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp aus, Air Berlin mit tiefroten Zahlen, HHLA hebt Prognose an, IVG rutscht in Verlustzone, Bauer senkt die Prognose, SMA Solar - mehr Gewinn als befürchtet, Nvidia verdient gut, Carl Zeiss Meditec wird profitabler, Sky Deutschland schreibt rot, A-Tec in der Gewinnzone zurück, Kreise - „Käpt'n Iglo“ will 2012 an der Börse, Google+ bietet nun auch Spiele an, Frankreichs Wirtschaft stagniert, Japan: Industrieproduktion nach unten revidiert - Regierung senkt Wachstumsprognose