Der Freihandel blüht auf – ohne Trump
Der amerikanische Präsident verhängt Zölle, der Rest der Welt handelt. Dutzende Staaten in allen Erdteilen vereinbaren neue Freihandelsabkommen. Das stützt das globale Handelssystem.
Bei seiner Reise im Indopazifik sagt Außenminister Wadephul: Man entfremde sich von den USA, laufe aber auch nicht mit offenen Armen auf China zu. Was also tun?
Der amerikanische Präsident verhängt Zölle, der Rest der Welt handelt. Dutzende Staaten in allen Erdteilen vereinbaren neue Freihandelsabkommen. Das stützt das globale Handelssystem.
Vor fast genau fünf Jahren hat das Militär in Myanmar die Macht an sich gezogen. Mit der Bildung einer „Zivilregierung“ will es sich nun Legitimität verschaffen.
Im Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat der amerikanische Präsident die Explosion von Landminen als „Unfall“ bezeichnet. Thailand weist diese Deutung entschieden zurück.
Die ASEAN-Staaten bereiten dem US-Präsidenten die Bühne, weil sie die USA als Gegengewicht zu China brauchen. Doch könnte Trump die Länder in die Arme Pekings treiben.
Der Besuch in Malaysia beginnt ganz im Sinne des US-Präsidenten, versammelte Regierungschefs bemühen sich um seine Gunst. Der Höhepunkt von Trumps Reise dürfte aber ein Treffen mit Xi Jinping sein.
Im Juli war es zwischen Thailand und Kambodscha kurzzeitig zu schweren Gefechten gekommen. Nun unterzeichneten die beiden Staaten ein Abkommen – und Donald Trump gibt sich wieder als Friedensstifter.
Asiens jüngste Nation soll nach langem Warten in den Südostasien-Bund aufgenommen werden. Man hofft, die Abhängigkeit Osttimors von China zu verringern.
Er ist der dienstälteste Staatschef in Brasiliens jüngerer Geschichte — und wird in wenigen Tagen 80 Jahre alt. Bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr will er es jetzt noch einmal wissen.
Der internationale Druck auf die beiden Konfliktparteien hat offenbar Wirkung gezeigt. In Malaysia haben sich Thailand und Kambodscha auf eine „sofortige und bedingungslose“ Feuerpause geeinigt.
Die Fondsgesellschaft Fidelity rät nun zu weiteren ETF, um die Abhängigkeit vom amerikanischen Aktienmarkt zu verringern. Darum geht es.
In Malaysia saß Anwar Ibrahim dreimal im Gefängnis und wurde mit 75 Jahren Regierungschef. Einst galt er als Hoffnung des Westens. Ein Irrtum, wie sich nun zeigt.
Kaum jemand ist von den Strafzöllen des US-Präsidenten so hart getroffen wie die wachstumsstärkste Region der Welt. Dass sich Südostasien nun China annähert, ist nicht nur für Amerika eine schlechte Nachricht.
Die ASEAN-Staaten wollten einem Bericht zufolge ein stärkeres Bekenntnis zum Seerecht als in den Vorjahren. Doch Moskau und Peking hätten sich quergestellt.
Dass es beim Treffen von 18 Ländern in Laos keine gemeinsame Erklärung gab, soll an Passagen zum Südchinesischen Meer gelegen haben. China pocht dort auf seine Ansprüche. Russlands Außenminister gibt die Schuld dem Westen.
Der Einfluss der USA in Südostasien nimmt ab: In einer Umfrage unter den Eliten der Region bevorzugte erstmals eine Mehrheit eine Hinwendung zu China. Und beim Ostasiengipfel fehlte Joe Biden nun schon zum zweiten Mal.
Die Staaten Südostasiens wollen sich gemeinsam besser gegen China wappnen. Japans Ministerpräsident Kishida sieht die Welt an einem Wendepunkt – und will den Einfluss seines Landes in der Region stärken.
Im weltgrößten Automarkt schließen ausländische Autohersteller ihre Werke. Die neue Marschrichtung heißt Südostasien.
Einige ASEAN-Staaten üben vor ihrem Gipfel deutliche Kritik an Chinas Hoheitsansprüchen im Südchinesischen Meer. Doch der Staatenverband ist in sich gespalten.
Seit Wochen ist Qin Gang von der Bildfläche verschwunden. Peking äußert sich nur schmallippig zu dem Fall. Nun kursiert ein Gerücht über sein Privatleben.
Washington müsse in die gleiche Richtung arbeiten wie Peking, sagt Wang Yi. Er forderte vom amerikanischen Außenminister einen „rationalen und pragmatischen Ansatz“.
Der amerikanische Außenminister Blinken und Chinas Spitzendiplomat Wang treffen sich in Jakarta. Das Gespräch sei „offen und konstruktiv“ gewesen, heißt es von amerikanischer Seite. Aber es gibt auch Kritik.
Zwei Jahre nach dem Militärputsch kommt das Land mit 54 Millionen Einwohnern nicht zur Ruhe. Die Nachbarn versuchen sich in „stiller Diplomatie“. Russland und China agieren weniger subtil.
Zu lange hat man in Europa keine Notwendigkeit zur vertieften Zusammenarbeit mit anderen Mittelmächten gesehen. ASEAN und die EU wären gute Verbündete, nicht nur in Asien.
In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag zeigt sich der Kanzler überzeugt, dass der Krieg Russlands auch „notwendige Veränderungen“ beschleunigt. Merz wirft ihm vor, die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine zu verhindern.
Die EU und der Verband südostasiatischer Nationen (ASEAN) wollen ihre strategische Partnerschaft weiterentwickeln. Beide Staatenbünde sehen sich durch das immer aggressivere China herausgefordert.
Ein historisches Gipfeltreffen zwischen EU und ASEAN soll mehr Nähe bringen. Die Europäer wollen die Südostasiaten davon überzeugen, dass eine Verurteilung Russlands auch in ihrem Interesse läge.
Südostasien schaut auf einige Wochen der diplomatischen Erfolge zurück. Es wird aber nicht erwartet, dass die Entspannung von Dauer sein wird.
Fast im Wochentakt treten in Japan Minister wegen Skandalen zurück. Wie lange kann sich Ministerpräsident Kishida halten?
Warnungen in Richtung China, Offenheit gegenüber anderen Ländern: Die Bundesregierung schlägt auf der Asien-Pazifik-Konferenz in Singapur neue Töne an.
Warnungen in Richtung China, Offenheit gegenüber anderen Ländern: Die Bundesregierung schlägt auf der Asien-Pazifik-Konferenz in Singapur neue Töne an.
Nach dem Ostasiengipfel in Kambodscha können sich Russland und die USA offenbar nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen.
Die Politik mahnt zur Vorsicht, Mittelständler fürchten sich. Eine weitreichende Abkehr vom Reich der Mitte aber ist für die deutsche Wirtschaft undenkbar.
In Südostasien wächst die Furcht vor einem Konflikt mit China. Nun zeigt der amerikanische Präsident Joe Biden dort wichtige Präsenz.
ASEAN, G 20, APEC – in den kommenden Tagen steht Südostasien im Blickpunkt der weltweiten Politik. Besonderes Gewicht hat Joe Bidens erstes Treffen als Präsident mit Xi Jinping. Und sogar Taiwan ist dabei.
Die Junta geht weiter brutal gegen das Volk vor. Die ASEAN-Staaten halten trotzdem an ihrem umstrittenen Friedensplan fest.
Russlands Präsident Putin vermeidet mit seiner Absage die Konfrontation beim G-20-Gipfel auf Bali. Doch auch ohne ihn erwarten Joe Biden, Xi Jinping und Olaf Scholz schwierige Gespräche.