Konfrontation auch ohne Putin
Russlands Präsident Putin vermeidet mit seiner Absage die Konfrontation beim G-20-Gipfel auf Bali. Doch auch ohne ihn erwarten Joe Biden, Xi Jinping und Olaf Scholz schwierige Gespräche.
Russlands Präsident Putin vermeidet mit seiner Absage die Konfrontation beim G-20-Gipfel auf Bali. Doch auch ohne ihn erwarten Joe Biden, Xi Jinping und Olaf Scholz schwierige Gespräche.
Der russische Präsident ist im November zu einer Serie von Gipfeltreffen in Südostasien eingeladen. Die Region wird für eine Woche zum Zentrum der internationalen Politik.
China setzt die Gespräche über Klimaschutz und Verteidigung mit den Vereinigten Staaten aus Protest gegen die Taiwan-Reise von Nancy Pelosi aus. Die „Sprecherin“ des Repräsentantenhauses belegt Peking mit Sanktionen.
Kurz nach Pelosis Besuch in Taiwan hat China in sechs Gebieten rund um die Inselrepublik Manöver begonnen. Die Rede ist von „weit reichenden Geschossen“ und „Präzisionsschlägen“. Auch in japanischen Gewässern gingen offenbar Raketen nieder.
Die US-Regierung will Chinas Machtstreben etwas entgegensetzen. Präsident Biden kündigt nun ein stärkeres Engagement in Südostasien an. Dabei geht es unter anderem um eine engere Sicherheitszusammenarbeit.
Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist in einem Korruptionsverfahren in Myanmar zu weiteren fünf Jahren Haft verurteilt worden. Menschenrechtler sprechen von einem Schauprozess.
Mit Russlands Angriff auf die Ukraine sind die Länder Südostasiens in einer Situation, die sie vermeiden wollten: Der Druck, sich für eine Seite zu entscheiden, wächst. Und China ist ein machthungriger Nachbar.
Hanoi verlässt sich auf russische Waffen, um Peking in Schach zu halten. Der Krieg aber macht auch den engen Bund mit Russland kompliziert.
Das kommunistische Laos ist zurückgeblieben. Nun hilft Peking, indem es das Land in seine Neue-Seidenstraßen-Strategie einbindet. Laos gerät damit in Abhängigkeit, Südostasien wird weiter an China angebunden.
Chinas Küstenwache schneidet im Südchinesischen Meer einen Außenposten des philippinischen Militärs von der Versorgung ab. Die Regierung in Manila äußert ihren Protest „aufs Energischste“.
30 Jahre hat es gedauert. Jetzt werden die ASEAN-Länder seit Langem wieder schneller wachsen als der große Nachbar China. Investoren zeigen schon Flagge.
Die Spannungen zwischen China und Amerika sehen die Staaten des Indopazifik mit großer Sorge. Aber sie wollen die aus diesem Grund gewachsene Aufmerksamkeit für ihre Region nutzen.
Von kommender Woche an heißt das Land vollständig geimpfte Urlauber aus vielen Nationen willkommen. Thailand ermuntert sein Nachbarn, diesen Schritt auch zu wagen. Schließlich geht es um das Wohl des gesamten Wirtschaftsraums.
Erstmals seit dem Militärputsch in Myanmar sagt die abgesetzte Staatsrätin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vor Gericht aus. Laut Anwälten hat sie „ihre Unschuld sehr gut verteidigt“.
Indonesien will Landesteile mit hoher Impfquote für Touristen öffnen. An die Nachbarländer appelliert Präsident Widodo nun – es gehe auch um einen Anschub für die Wirtschaft.
Unter den 5600 aus der Haft Entlassenene ist auch der Parteisprecher der bisherigen De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Zuvor hatte der Verband Südostasiatischer Nationen ASEAN die Militärführung von seinem Gipfel ausgeschlossen.
ASEAN verfolgt eigentlich eine Politik der Nichteinmischung. Mit der ungewöhnlichen Ausladung reagiert der Bund auf die Weigerung des Regimes, dem Sondergesandten für Myanmar Zugang zu Aung San Suu Kyi zu gewähren.
Myanmar versinkt nach dem Militärputsch im Chaos. Der südostasiatische Staatenverband ASEAN will dem entgegenwirken. Doch kann ausgerechnet ein Diplomat aus Brunei die Junta von der Gewalt abbringen?
Die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN wird in Myanmar zunehmend unbeliebt. Die Gegner der Militärjunta fühlen sich von den Nachbarn im Stich gelassen. Und China treibt die Anerkennung der Putschisten voran.
Bisher haben sich die Mitgliedstaaten der asiatischen Organisation ihre Verfehlungen nicht gegenseitig vorgehalten. Wegen des brutalen Vorgehens des Militärs in Myanmar ändert sich das gerade.
Die Mitglieder des südostasiatischen Staatenverbands Asean sprechen beim Sondergipfel über die Krise in Myanmar. Entgegen aller Kritik nimmt auch Putschgeneral Min Aung Hlaing teil.
Die deutsche Marine entsendet eine Fregatte in den indo-pazifischen Raum. Das Kriegsschiff soll Berlins verstärktes Engagement in der Region verdeutlichen – aber auch ein Zeichen gegen chinesische Hoheitsansprüche setzen.
Der Putsch in Myanmar belastet den südostasiatischen Staatenbund Asean. Erstmals beraten die Außenminister über die Lage in dem Land. Sie stehen vor einer entscheidenden Frage: Gilt noch das Prinzip der Nichteinmischung?
Die Seiten der Armee und der von der Junta kontrollierten Medien in Myanmar werden sowohl von Facebook als auch von Instagram verbannt. Die Risiken seien zu hoch, begründet der Konzern seinen Schritt.
Nach dem Tod zweier Demonstranten verdammen UN, EU und die Vereinigten Staaten die Gewalt des Militärs in Myanmar. Selbst der sonst so zurückhaltende Stadtstaat Singapur findet deutliche Worte und zeigt sich „bestürzt“.
Das Freihandelsabkommen sieht die Beseitigung sämtlicher Zölle bis 2024 vor. Es umfasst den bilateralen Handel mit Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 17 Milliarden Pfund.
Die EU und der Verband der südostasiatischen Staaten haben ihre Beziehungen aufgewertet. Dabei wollen die Europäer ihre Position im Machtkampf zwischen Amerika und China stärken.
Der Abschluss des neuen Handelsabkommens ist ein Beispiel dafür, wie weit die Volksrepublik Amerika und Europa in Südostasien teilweise schon voraus ist. Eine Analyse.
Auf einem virtuellen Gipfel haben 15 Staaten aus der Asien-Pazifik-Region das größte Freihandelsabkommen überhaupt geschlossen. Amerika ist nicht dabei – und ein anderer wichtiger Rivale Chinas auch nicht.
15 asiatische Nationen schließen ein Freihandelsabkommen – die Einigung umfasst zwei Milliarden Menschen und 30 Prozent der Weltwirtschaft. Schon am Sonntag soll der Mega-Pakt unterschrieben werden. Die treibende Kraft dahinter ist offensichtlich.
Die Globalisierung ist ins Stocken gekommen – nicht erst seit Corona. Manche Ökonomen erwarten im Welthandel tektonische Verschiebungen. Für andere ist entscheidend, was im November passiert.
Mitte März wollte Präsident Donald Trump die Staatschefs aus Südostasien in Las Vegas empfangen. Ein neues Datum für den Gipfel steht bislang noch nicht fest.
Auf der ganzen Welt herrschen Besorgnis und Unsicherheit darüber, wie stark das Coronavirus noch unseren Alltag beeinflussen wird. Hier sind fünf Gründe, warum die Epidemie ernstere Folgen für die Weltwirtschaft haben wird als sein Vorgänger Sars.
Als einziges Land in Asien hat Südkorea schon einen Freihandelsvertrag mit dem Vereinigten Königreich geschlossen. Wie Mexiko ist Südkorea eines der Länder, die sich durch Freihandelsverträge am meisten dem freien Warenhandel geöffnet haben.
China treibe Staaten in die Schuldenfalle, Amerikas Investitionen führten dagegen nicht in die Abhängigkeit – so umwirbt Amerikas Außenminister Pompeo in Bangkok die Asean-Staaten. Und verspricht, den Einfluss Chinas zu „korrigieren“.
In Thailands Hauptstadt sind mehrere kleine Sprengsätze explodiert, zwei Menschen wurden verletzt. Aktuell tagt in Bangkok die Gemeinschaft südostasiatischer Staaten. Auch die Außenminister von Amerika, Russland und China sind dafür angereist.