Lampedusa wieder vor dem Kollaps
Am Wochenende landeten binnen 24 Stunden gut 2000 Migranten auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Rom fordert von Berlin und Paris Migranten aufzunehmen. Ministerpräsident Draghi gerät unter Druck.
Am Wochenende landeten binnen 24 Stunden gut 2000 Migranten auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Rom fordert von Berlin und Paris Migranten aufzunehmen. Ministerpräsident Draghi gerät unter Druck.
Um doch noch die Qualifikation zur Fußball-WM in Qatar zu schaffen, hat Chinas Nationaltrainer drei eingebürgerte Brasilianer und zwei Engländer ins Aufgebot berufen. Die Chancen stehen dennoch nicht gut.
Eine Studie über eine Institution, von der zu viele zu viel erwarten.
Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Morgen zu neuen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Es habe Hunderte Verletzte gegeben, berichten Rettungskräfte.
In weiteren Städten mit niedriger Inzidenz wird gelockert. Schauen Sie nach, wie hoch ihre persönliche Steuerlast ist. Und Boris Palmer von den Grünen hat den Bogen überspannt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In Jerusalem gärt es seit Wochen. Die mögliche Enteignung von Palästinensern hat jetzt zu den schwersten Auseinandersetzungen seit Jahren beigetragen. Selbst Washington ermahnt die Netanjahu-Regierung.
Reisende aus der EU, Großbritannien und Israel dürfen vom 15. Mai an ohne Quarantäne nach Italien einreisen, wenn sie gegen Corona geimpft oder genesen sind. Rom hofft auf den Tourismus als „Baustein für den Neustart“.
Seit einiger Zeit wird in arabischen Ländern unverstellter über Sexualität gesprochen, vor allem in den sozialen Medien. Und erstmals gibt es überhaupt Begriffe, um sich über diese Themen zu verständigen.
Den zweiten Abend in Folge kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften. 90 Personen wurden verletzt. Aus dem Ausland schaltet sich Präsident Erdogan ein.
Der DFB steckt in einer großen Krise. Wer kann ihn noch retten? Sylvia Schenk bietet im Interview ihre Hilfe an und fordert mehr Verantwortung, Haltung und neue Köpfe.
In Jerusalem sind mehrere Tausend Palästinenser und israelische Polizisten mit Wasserwerfern gewaltsam aufeinander getroffen. Seit Tagen kommt es zu Protesten wegen drohender Zwangsräumungen in Ost-Jerusalem.
Nach Monaten des Schweigens erhebt Rabat schwere Vorwürfe gegen Deutschland: Es habe seine „feindlichen Handlungen vervielfacht“. Grund könnte ein Deutschmarokkaner aus Duisburg sein.
Das nordafrikanische Land ist verstimmt, weil Deutschland seine Gebietsansprüche nicht anerkennt und zur Libyen-Konferenz nicht eingeladen wurde.
Die Zeichen stehen auf Kooperation statt Konfrontation zwischen Berlin und Ankara – da sind sich die Außenminister beider Länder einig. Doch Streitpunkte blieben.
Fünf Mädchen und vier Jungs: Eine Frau aus Mali soll in Marokko Neunlinge zur Welt gebracht haben – nach Angaben der Behörden sind sie alle gesund.
Benjamin Netanjahu steht so nah wie noch nie vor dem Machtverlust. Der bisherige Oppositionsführer ist am Zug. Noch verfügt er über keine mehrheitsfähige Regierung.
Saudi-Arabien schickt eine Delegation nach Syrien. Die Wiederannäherung arabischer Länder an Baschar al-Assad bahnt sich seit längerem an – auch weil sie das Feld nicht anderen Akteuren überlassen wollen.
Benjamin Netanjahu gelingt es wieder nicht, eine Regierung zu bilden – können sich jetzt seine Gegner auf eine Koalition einigen? Die einzige Gemeinsamkeit wäre das Ziel, den Ministerpräsidenten abzulösen.
Die Kosten für Auslandsüberweisungen sind in Deutschland höher als im weltweiten Schnitt. Vom UN-Ziel von 3 Prozent des Betrags als Kosten ist man noch weit entfernt.
Viel spricht dafür, dass Geimpfte das Virus kaum noch verbreiten können. Macht es dabei einen Unterschied, welcher Impfstoff verabreicht wurde?
Sapir Berman pfeift als erste Transgender-Schiedsrichterin ein Profispiel in Israel. Die Reaktionen sind eindeutig: „Wir stehen alle zu Dir“ und „Super Woman“.
Sapir Berman hat am Montag Geschichte in Israel geschrieben.
Nach der tödlichen Massenpanik in Israel wird deutlich: Am Berg Meron haben nicht die Behörden das Sagen, sondern die Ultraorthodoxen. Lokalpolitiker warnen seit Jahren vor den Zuständen.
Mahmud Abbas begründet die Absage der palästinensischen Parlamentswahl mit der Jerusalem-Frage. Sie bietet dem Präsidenten eine politische Rechtfertigung. Doch die Verschiebung kommt ihm auch aus innerparteilichen Gründen gelegen.
Die Hilfsorganisation Sea-Watch nahm nach eigenen Angaben bei mehreren Einsätzen insgesamt 455 Menschen an Bord. SOS Méditerranée brachte 236 Flüchtlinge nach Sizilien. Die Organisation kritisiert das Vorgehen der EU scharf.
Griechenland und Israel nähern sich einander immer weiter an. Grund dafür ist auch das aggressive Auftreten der Türkei. Doch Athen hat dabei vor allem Ankara im Blick, Jerusalem die EU.
Islamische Gärten symbolisieren göttliche Verheißung: Das Grün um Paläste und in schattigen Innenhöfen ist immer auch ein Stück Paradies.
Pilger hatten sich trotz Warnungen vor einer Corona-Ansteckung dicht gedrängt am Fuß eines Berges in Israel versammelt. Daraufhin seien Menschen in einem vollen Gang erstickt oder zu Tode getrampelt worden.
Bei einer Massenpanik in Israel sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer sind Mitglieder einer ultraorthodoxen Sekte. Der Pilgerort war schon vor der Pandemie häufig stark überfüllt.
Widerrechtlich ließ Israels Ministerpräsident einen seiner Getreuen zum Justizminister ernennen. Dass das Oberste Gericht ihn stoppte, hilft Netanjahu sogar: in seinem Kampf gegen eine angeblich übergriffige Justiz.
Bei einer Massenpanik an einer jüdischen Pilgerstätte im Norden Israels sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 44 Menschen seien bei dem Unglück im Ort Meron gestorben, hieß es am Freitag von Seiten der Rettungskräfte und eines Krankenhauses.
Tausende Gläubige strömen zum Lag-Baomer-Fest im Wallfahrtsort Meron. Dann bricht plötzlich Panik aus – und viele Menschen kommen im Gedränge um. Rettungskräfte sind erschüttert vom Anblick, der sich ihnen bietet.
Es liege am Streit mit Israel um Jerusalem, sagt Palästinenserpräsident Abbas. Die Verschiebung könnte seiner Fatah allerdings gelegen kommen. Millionen Palästinenser konnten noch nie ihre Stimme abgeben.
Vor wenigen Monaten brachte die Pandemie Israels Athleten und Vereine an den Rand der Existenz. Nun werden die Stadien wieder landesweit komplett für Zuschauer geöffnet – dank einer erfolgreichen Impfkampagne.
In Israel wird Oskar Schindler als „Gerechter unter den Völkern“ verehrt. In Frankfurt, wo Schindler nach dem Krieg einige Jahre in bescheidenen Verhältnissen lebte, tut man sich schwer, einen Platz nach ihm zu benennen.