Wie „die Mannschaft“ wieder ein Team wurde
Der Bundestrainer hat alle zurück ins Boot geholt. Und er hat viel gesprochen – mit allen und jedem. Er weiß, wie Champions aussehen. Seine Spieler sollen mutig sein bei dieser Fußball-WM.
Der Bundestrainer hat alle zurück ins Boot geholt. Und er hat viel gesprochen – mit allen und jedem. Er weiß, wie Champions aussehen. Seine Spieler sollen mutig sein bei dieser Fußball-WM.
Die Bomben sollen in Taschen in der Nähe einer Haltestelle und einer Kreuzung abgelegt worden sein. Die Sprengsätze wurden anscheinend ferngesteuert und enthielten Nägel.
Nach dem Triumph über Argentinien feiern nicht nur die saudischen Anhänger die „grünen Falken“. Sogar der qatarische Emir zeigt sich mit der saudischen Fahne – selbst ein Kriegsgegner gratuliert.
Die traditionelle qatarische Kopfbedeckung Ghutra wird zum modischen Musthave der WM. Die Qatarer wollen damit auch den Vorurteilen vieler Ausländer etwas entgegensetzen.
Hat die Berichterstattung über die „Wüsten-WM“ einen Hitzschlag erlitten? Während „die Scheichs“ für jedes Klischee herhalten müssen, sind sie in Qatar – rar.
Die Generaldebatte im Bundestag könnte emotional werden. Der Vermittlungsausschuss berät den Kompromiss zum Bürgergeld. Und: Das Auftaktspiel der Deutschen bei der Weltmeisterschaft in Qatar. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Der türkische Präsident stellt kein Ende der Kämpfe gegen die kurdischen Milizen in Syrien in Aussicht. Innenministerin Faeser ruft bei ihrem Antrittsbesuch in Ankara zur Mäßigung auf. Auch Russland richtet mahnende Worte an die Türkei.
Vom Punkt ist Lewandowski fast unfehlbar. Fast. Beim WM-Auftakt in Qatar kostet sein Fehlschuss Polen eine große Chance.
Alte Liebe rostet nicht? Von wegen! Das zweite Engagement von Cristiano Ronaldo in Manchester endet vorzeitig. Der Portugiese hatte unter anderem mit einem umstrittenen Interview den Unmut der „Red Devils“ auf sich gezogen.
Anders als Rewe bleiben die meisten Sponsoren dem DFB trotz „One Love“-Debatte treu. Volkswagen riskiert damit einen Konflikt mit seinem Großaktionär Qatar – und Adidas schweigt zu seinem Partner FIFA.
Umkämpftes Spiel ohne Ertrag: Polen startet mit einem Unentschieden in die Fußball-WM in Qatar. Torwart-Routinier Guillermo Ochoa wird zum mexikanischen Helden.
Sensationell besiegt Saudi-Arabien bei der WM in Qatar Argentinien mit Superstar Lionel Messi – und erklärt den kommenden Tag kurzerhand zum nationalen Feiertag. Die Argentinier zeigen sich zerknirscht.
Geheimfavorit Dänemark startet nur mit einem torlosen Unentschieden gegen Außenseiter Tunesien in die Fußball-WM. Der Stimmung auf den Rängen tut das nur bedingt einen Abbruch.
Saudi-Arabien gelingt eine Sensation – und besiegt die seit 36 Spielen ungeschlagenen Argentinier 2:1. Für Lionel Messi beginnt sein wohl letztes WM-Turnier denkbar schlecht.
Nur vier Trainingstage bis zum ersten WM-Spiel – wie geht das? Im Interview spricht DFB-Spieler Jonas Hofmann über intensive Läufe, Flicks Perfektionismus und die perfekte Position in der Nationalmannschaft.
Menschenrechte, Tote, Korruption – auf dem Weg zur Fußball-WM in Qatar ist eine Menge auf der Strecke geblieben. Können sich die Großen mit den Kleinen die WM-Spiele ohne Gewissensbisse anschauen?
Ob Erfahrene oder Rookies: Sie sind torgefährlich, gewitzt, dribbelstark und flink. Diese Profis von Eintracht Frankfurt sind mit ihren Nationalteams bei der Weltmeisterschaft in Qatar.
Die WM ist angepriesen worden als Turnier der kurzen Wege – von wegen: Das Konzept hat nicht nur einen gewaltigen Haken.
Viele Fragen zur Startaufstellung sind vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft noch offen. Durch den Ausfall von Leroy Sané fehlt Bundestrainer Hansi Flick ein weiteres Puzzleteil.
Seit dem Brasilianer Ronaldo 1998 stand kein Spieler mehr so unter Druck bei einer WM-Endrunde wie der Argentinier Lionel Messi. Ohne den Titel bleibt er der Unvollendete.
Vor hundert Jahren wurde das Grab des Tutanchamun geöffnet. Das brachte nicht nur die Wissenschaft voran. Auch die Populärkultur geriet in den Griff der Mumie und ihres Fluchs.
Beim WM-Spiel zwischen den USA und Wales macht ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann aus ihrer Haltung zur „One Love“-Binde keinen Hehl – und wagt einen Protest. Auch die betroffenen Teams äußern sich klar.
Neue Museen, bekannte Künstler: Das Land am Golf gibt alles, um sich als Ort der Kultur zu präsentieren. Abseits der großen Häuser richten Künstler den Blick auf die Wirklichkeit hinter dem Glanz.
Nach der Halbzeit kam schon etwa ein Drittel der Zuschauer nicht wieder, beim Schlusspfiff war das halbe Stadion leer: Das WM-Eröffnungsspiel der qatarischen Mannschaft zeigt, wie ihre Fans wirklich zu ihr stehen.
Erdogan, al-Sisi, Bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Sowohl Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck als auch Bundeskanzler Olaf Scholz sind auf der Suche nach Ersatz für russisches Gas nach Qatar gereist – doch das große Geschäft hat der Wüstenstaat nun mit China gemacht.
Cristiano Ronaldo macht wieder mit markigen Ansagen von sich reden. Damit lenkt er die Aufmerksamkeit vom portugiesischen Nationalteam ab
Gareth Bale war gerade dabei, seine imposante Karriere ausklingen zu lassen. Doch für die erste WM-Teilnahme der Waliser seit 1958 hat sich der Superstar noch einmal aufgerafft. Reicht das?
Die FIFA macht ernst und droht Nationen, deren Kapitäne bei dieser WM mit der „One Love“-Binde auflaufen mit Konsequenzen. Auch der DFB macht einen Rückzieher und gibt sich wütend.
Das Hotelzimmer fühlt sich an wie ein Kühlschrank, in den Stadien ist Kleidung nötig, die vor kaltem Wind schützt: Willkommen bei der Winter-WM im Wüsten-Emirat Qatar.
All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.
Erdogan, al-Sisi, bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Bei einem Treffen mit Schülern betonen Annalena Baerbock und Catherine Colonna die guten Beziehungen ihrer Länder – trotz verschiedener Positionen, zum Beispiel zur Atomenergie.
Zuletzt hatte die Bundesinnenministerin zurückhaltend auf die Frage reagiert, ob sie zum Spiel der Deutschen reisen werde. Nun verweist sie auf den Dialog mit der qatarischen Regierung zur Verbesserung der Menschenrechte.
Die Fußball-WM 2022 hat begonnen, doch im Mittelpunkt steht bei der Nachbetrachtung des Eröffnungsspiels alles andere als der Sport. Für Irritationen sorgt vor allem das Desinteresse vieler Zuschauer.