Qatar zeigt von allem zu wenig
Immerhin ein Tor geschossen, aber der WM-Gastgeber ist nach dem 1:3 gegen Senegal ausgeschieden. Auch die Begeisterung der Qatarer für einen Stadionbesuch bleibt mäßig.
Immerhin ein Tor geschossen, aber der WM-Gastgeber ist nach dem 1:3 gegen Senegal ausgeschieden. Auch die Begeisterung der Qatarer für einen Stadionbesuch bleibt mäßig.
Vor dem Spiel gegen Wales bewegen die iranischen Spieler zur Hymne die Lippen. Der Druck ist ihnen anzusehen. Doch dann spielen sie so gut wie lange nicht – nur das Glück fehlt. Bis zur Nachspielzeit.
Ob Autor oder erfolgreicher Moderator: Gustavo Alfaro besitzt viele Talente, er garniert Fußball mit Weisheiten des Lebens. Als Trainer von Ecuador jagt er nun einem scheinbar unmöglichen Ziel nach.
Die OPEC hat ihren Sitz in Wien. Doch kaum einer weiß, dass dort eine von ihr finanzierte Entwicklungsbank residiert. Der OPEC-Fonds will das jetzt ändern.
Nach der doppelten Pleite von Qatar haben wir wohl nur noch eine Chance, unseren Ruf als moralische Supermacht zu retten.
Viel Kritik mussten die deutschen Fußballer für ihre Niederlage zum WM-Auftakt einstecken, jetzt gibt es ein Lob: Bundeskanzler Scholz hat sich zur „Mund-zu-Geste“ beim Mannschaftsfoto geäußert.
Qatar sucht nach Erklärungen für seine große Unterlegenheit im ersten Spiel – und fragt sich: Sind wir wirklich so schwach? Kommt es zu einer Niederlage gegen den Senegal, könnte die Leistung des WM-Gastgebers in die Geschichtsbücher eingehen.
Für Deutschland geht es gegen bislang furiose Spanier um alles. Das Team von Trainer Luis Enrique setzt auf hungrige, junge Spieler – und auf ein altbekanntes Mittel.
Richarlison schießt Brasilien beim WM-Start zum Sieg über Serbien. Sein Seitfallzieher ist ein atemraubendes Kunststück. Doch am Ende reden alle nur über den Star des Teams, der auf der Bank weint.
Ist es ein Geist? Ein fliegender Teppich? Oder gar eine Tischdecke? Nein, bloß La'eeb – das WM-Maskottchen. Die Fantasiewelt, aus der es stammt, könnte bessere Lebensbedingungen haben als Qatar.
Der Ausrichter zeigte zum Start eine schwache Leistung. Nun geht es gegen Senegal. Die Aussichten für Qatar sind laut WM-Prognose nicht gut. Besser sieht es für die Niederlande und England aus.
In den ersten Tagen der WM kam es immer wieder zu Fällen, in denen Fans Kleidungsstücke in Regenbogenfarben von Sicherheitskräften abgenommen wurden. Damit soll nun Schluss sein, wie aus einer Antwort der FIFA an Wales hervorgeht.
Die Zahl der Asylbewerber steigt, etliche Flüchtlinge kommen aus der Ukraine. Manche sehen ein neues „2015“ über das Land hereinbrechen. Viele Kommunen sind überfordert – doch die Situation ist komplex.
Das EU-Parlament geht hart mit dem Fußball-Weltverband ins Gericht. Es fordert ein „demokratisches und transparentes Verfahren“ zur Vergabe von Weltmeisterschaften.
Weniger als zehn Millionen TV-Zuschauer sehen beim ersten WM-Spiel der Nationalelf gegen Japan zu. Selbst Partien zur besten Sendezeit werden kaum eingeschaltet. Die Gründe dafür sind vielschichtig.
Innenministerin Nancy Faeser trägt die auf dem Rasen verbotene „One Love“-Binde im Stadion in Qatar. Dort sitzt sie neben FIFA-Präsident Gianni Infantino – der sich mit ihr und der Binde lächelnd fotografieren lässt.
Der Riss in Brasiliens Gesellschaft zieht sich auch durch die Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar. In einer Hauptrolle: Superstar Neymar.
Nach dem 1:2 gegen Japan ist die deutsche Not schon nach dem ersten WM-Spiel groß. Bundestrainer Hansi Flick versucht es mit Optimismus. Doch nun geht es gegen beeindruckende Spanier.
Was denken LGBTQ-Personen über die Entscheidung gegen die „One Love“-Binde? In dem Konflikt hätten vor allem die Menschenrechte verloren, sagt Christian Rudolph vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland.
Diese Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar ist ein großes Illusionstheater: Auch die Angabe der Zuschauerzahlen erinnert an das Märchen aus Tausendundeiner Nacht.
Afrikanische Teams wollen den Fußball des 21. Jahrhunderts prägen – die Weltmeisterschaft in Qatar ist auch für ihre Trainer eine wichtige Bewährungsprobe.
Nach der Niederlage gegen Japan droht Deutschland das frühe Aus bei der WM in Qatar: Die internationale Presse ist vom japanischen Triumph überrascht, geht aber auch auf die Nebengeräusche ein.
Der große Rivale aus Südamerika blamierte sich gegen Saudi-Arabien. Nun starten auch die Brasilianer. Im Duell mit Serbien sind die Rollen klar verteilt laut WM-Prognose – wie in den anderen Partien.
Die EU-Energieminister verhandeln über einen Gaspreisdeckel, die DFB-Auswahl hat sich selbst überschätzt, Orbán erschwert den Neuanfang der Visegrád-Gruppe und Baerbock setzt sich für eine Iran-Resolution ein. Der F.A.Z. Newsletter.
Man muss Fußball nicht immer analysieren. Manchmal reicht es, seine Wirkung auf Gesichtern und Körpern zu studieren, zum Beispiel nach Saudi-Arabiens historischem Sieg gegen Argentinien und der deutschen Pleite gegen Japan.
Er galt als Auslaufmodell, doch die Airline aus Dubai will den A380 noch lange nutzen. Der Chef zeichnet eine Zukunft, in der es kaum ohne neue Großflieger geht. Doch bauen will die gerade niemand.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser trägt in Qatar beim deutschen WM-Auftaktspiel auf der Tribüne die von der FIFA auf dem Rasen verbotene Kapitänsbinde. Vor den Augen der Welt.
Selbst in der Kultkneipe „Gleis 25“ am Frankfurter Hauptbahnhof läuft das erste WM-Spiel der deutschen Mannschaft nur nebenbei. Wenigstens schmerzt so auch die Niederlage gegen Japan nicht.
Die Selbsteinschätzung der Deutschen vor ihrem ersten WM-Spiel entpuppt sich auch auf dem Platz als Selbsttäuschung. Nach dem Einknicken in der „One Love“-Diskussion fehlt der DFB-Elf auch die Widerstandskraft gegen die Japaner.
Kevin de Bruyne, Romelu Lukaku und Eden Hazard standen für die Zukunft des belgischen Fußballs. In Qatar bleibt der Goldenen Generation noch eine letzte Chance auf den großen Erfolg.
Die Schweizer Großbank erwartet auch im vierten Quartal einen Milliardenverlust. Die nun kommende Kapitalerhöhung wird dringend benötigt – und beschert der Bank einen Großaktionär aus Saudi-Arabien.
Die Politisierung der WM bedroht die Fähigkeit des beliebtesten Sports der Welt, Menschen mit unterschiedlicher Anschauung im besten Sinne zusammenzubringen.
Die Türkei hat nach eigenen Angaben beinahe 500 kurdische Ziele im Irak und Syrien aus der Luft angegriffen. Die Militäroffensive richtet sich gegen die PKK, die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans.
Der Zweite der WM 2018 in Russland muss sich im ersten Spiel in Qatar mit einem Unentschieden begnügen. Gegen mutig aufspielende Marokkaner will dem Team um Luka Modrić das erste WM-Tor noch nicht gelingen.
Die deutsche Nationalmannschaft betritt die große Fußball-Bühne: Beim ersten WM-Spiel der DFB-Auswahl gegen Japan setzt Bundestrainer Hansi Flick im Angriff auf einen Profi aus der Premier League.
Bei einem Besuch in Doha bemängelt die Innenministerin, dass einem deutschen Fan in Qatar Regenbogenzeichen abgenommen wurden. In der Affäre um die „One Love“-Binde erhält der DFB eine Antwort der FIFA.