„Der sogenannte Durchbruch ist Klima-Kleckerei“
Natur- und Umweltschutzverbände kritisieren die Einigung von Bund und Ländern auf einen höheren CO2-Preis als unzureichend. Gegenwind kommt auch von FDP, AfD und den Linken.
Natur- und Umweltschutzverbände kritisieren die Einigung von Bund und Ländern auf einen höheren CO2-Preis als unzureichend. Gegenwind kommt auch von FDP, AfD und den Linken.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann macht wieder einmal Vorschläge für einen grünen Kanzlerkandidaten. Die Partei aber will die Personaldebatte gar nicht führen.
Jens Spahn setzt auf Widerspruch, Annalena Baerbock auf Entscheidungsfreude. Eine Gemeinsamkeit haben ihre beiden Pläne für die Organspende aber immerhin.
Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Journalist Hajo Schumacher bei Sandra Maischberger die beiden Vorsitzenden der Grünen. Diese haben ihren Parteitag hinter sich, die CDU noch vor sich – das bestimmte dann auch diese Sendung.
Der Kurs der Grünen gehe zu weit nach links, kritisiert der CSU-Vorsitzende Markus Söder – und sei getrieben von Bewegungen wie „Fridays for future“. So sei die Partei jedenfalls kein geeigneter Bündnispartner für die Union, findet der Bayer.
Weder Konjunktur noch Klima geht es sonderlich gut. Doch ob Deutschlands Wohlstand nun sicherer oder unsicherer wird, konnte man am Sonntagabend nicht erfahren.
Die Grünen fremdeln nicht mehr mit der Macht. Sie drängen in deren Zentrum. Doch der Weg dahin wird die Partei verändern – und reine Selbstvergewisserung irgendwann nicht mehr reichen.
Neue Klimazölle, strenge Quoten für die Automobilindustrie und eine Anhebung des Mindestlohns. Die Grünen-Spitze um Baerbock und Habeck spricht sich für einen „Green New Deal“ aus.
Annalena Baerbock und Robert Habeck schwören ihre Partei auf einen Regierungskurs ein. Baerbock bekommt ein noch besseres Ergebnis als Habeck. Was heißt das für eine Kanzlerkandidatur?
Die Parteispitze um Annalena Baerbock und Robert Habeck wurde mit jeweils mehr als 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Nun soll auf dem Erfolg der letzten zwei Jahre aufgebaut werden. F.A.Z. Politikredakteurin Dr. Helene Bubrowski berichtet vom zweiten Tag des Bundesparteitages aus Bielefeld.
Bei der Wahl der parteispitze erhielten beide über 90 Prozent der Stimmen. Annalena Baerbock stellte mit 97,1 Prozent einen neuen Rekord auf. Baerbock und Habeck führen die Partei seit januar 2018.
Die Grünen sind zufrieden mit ihrer Parteispitze – mit Annalena Baerbock offenbar noch etwas mehr als mit Robert Habeck. Noch nicht einmal Winfried Kretschmann wollte ihnen die Suppe versalzen.
Das Bruttoinlandsprodukt als Maß aller Dinge reicht den Grünen nicht mehr. Artenvielfalt, Hausarbeit und Lebensqualität sollen auch zählen.
Als „kleiner Floh“ begann Annalena Baerbock mit Trampolinspringen. Dabei entdeckt die heutige Politikerin Körperbeherrschung, Spannung, Mut – und Turnhallen, in denen sich bis heute nichts zum Besseren geändert hat.
Parteichefin Annalena Baerbock will eine neue Definition, die den Fortschritt beim ökologischen Umbau der Wirtschaft abbildet. Einen ersten Schritt wollen die Grünen bei der Bahn machen.
Der baden-württembergische Ministerpräsident legt sich in der Kandidatenfrage fest. In Berlin ist man über diesen Zwischenruf nicht gerade erfreut.
Den Grünen wird immer wieder vorgeworfen, mit ihrem Programm vor allem diejenigen anzusprechen, denen es nichts ausmacht, tiefer in die Tasche zu greifen. Fest steht: In höheren sozialen Schichten sind sie besonders erfolgreich.
Das Klimapaket der Bundesregierung geht den Grünen nicht weit genug. Sie wollen „jede Chance nutzen“, um im Bundesrat mehr aus dem Programm herauszuholen.
Während selbst in der CDU das Echo auf das Klimapaket gespalten ausfällt, wollen die Grünen über die Länderkammer noch Änderungen erreichen. Durch ihr gestiegenes politisches Gewicht haben sie dort einiges mitzureden.
Kommenden Freitag soll das Klimapaket beschlossen werden. Um die entscheidenden Details wird bis zuletzt gerungen: Offen ist vor allem die Frage, wie viel die Tonne CO2 kosten soll.
Kommende Woche will die Koalition den großen Wurf in der Klimapolitik erreichen. Dafür braucht sie die Zustimmung des Bundesrates – und damit auch die der Grünen. Die nennen jetzt Bedingungen.
Kanzlerin Angela Merkel besucht am Freitag Peking. Laut Grünen-Chefin Baerbock müsse Chinas Politik gegenüber Hongkong Folgen für die Kooperationsbereitschaft Deutschlands haben.
Die Grünen legen im Osten zu, viele aber hatten sich mehr erwartet. Die Sprachregelung lautet nun, dass die Partei unter dem knappen Rennen um die Spitzenposition gelitten habe.
Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland beschäftigte sich Maybrit Illner noch einmal mit den umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Mit den Grünen und der FDP standen zwei Modelle zur Diskussion. Das ermöglichte den Zuschauern interessante Einblicke über den Kontrast von Image und Kompetenz.
Vor allem die linken Parteien haben oft eine Doppelspitze. Aber auch zwei Vorsitzende können die Spaltung einer Partei nicht aufhalten – das zeigt jedenfalls der Praxistest im Regierungsalltag.
Die G-7-Staaten haben Brasilien 20 Millionen Euro Soforthilfe im Kampf gegen die Brände im Amazonasgebiet zugesagt. Mit dem Geld sollen Löschflugzeuge finanziert werden. Doch Präsident Bolsonaro stellt die Uneigennützigkeit der Spende in Frage.
Die grüne Spitze kommt gut an. Doch Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen nicht darüber reden, wer Kanzlerkandidat wird und mit wem sie im Bund koalieren wollen.
AfD hin oder her: Auch die Grünen legen schon seit längerem im Osten stark zu. Die Partei will sogar regieren. Kann das gelingen?
Die fehlende deutsche Führungsverantwortung schwäche die EU außenpolitisch, sagt die Grüne Baerbock. Europa müsse seine Interessen selbstbewusst vertreten – und gemeinsam über Rüstungsexporte entscheiden.
Kaum eine Talkshow wird so gehasst wie die von Markus Lanz. Dabei ist sie die einzige, in der die Gäste echten Gesprächen nahekommen.
Aufklärung aus öffentlichen und geheimen Quellen soll laut dem Willen der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock künftig von zwei verschiedenen Behörden geleistet werden. Darüber hinaus übt sie Kritik an Innenminister Seehofer.
Die Festsetzung der Sea Watch-Kapitänin facht die Diskussion um den Umgang mit Mittelmeer-Flüchtlingen an. Die deutschen Kapitäne unterstützen ihre Kollegin. Über einen möglichen Haftbefehl soll am Dienstag entschieden werden.
Am Rande des G-20-Gipfels versucht Angela Merkel die Sorgen um ihre Gesundheit zu zerstreuen. Grünen-Chefin Baerbock bezeichnet ihre eigene Äußerung zu den Zitteranfällen unterdessen als Fehler.
Die Grünen wollen den Kohlendioxid-Ausstoß um 40 Euro je Tonne verteuern. Im Gegenzug soll die Stromsteuer abgeschafft werden – und jeder Bürger eine Kompensation erhalten. Die Linke will viel weiter gehen.
Nach der ersten Lesung zur Neuregelung der Organspende, besteht wie zuvor nur Einigkeit darüber, dass die Bereitschaft zur Organspende erhöht werden soll. Aber wie?
Neue Spitze, neue Partei: Die Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen mehr Wettbewerb und die Europäische Union radikal umbauen.