Der Union droht der Totalschaden
Nicht auf den Heiligen Geist warten: Laschet und Söder müssen sich schnell einigen, wer Kanzlerkandidat werden soll. Danach muss der Zwist ein Ende haben.
Nicht auf den Heiligen Geist warten: Laschet und Söder müssen sich schnell einigen, wer Kanzlerkandidat werden soll. Danach muss der Zwist ein Ende haben.
Armin Laschet bringt einen kurzen Lockdown ins Spiel, der die dritte Welle bremsen soll. Dazu könnte auch die Impfkampagne beitragen – bis Mai soll jeder fünfte Deutsche geimpft sein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Angela Merkel muss das Land wieder durch eine Krise führen – und es ist die womöglich schwerste in ihrer langen Amtszeit. In dieser Krise entscheidet sich auch, wie man ihre Kanzlerschaft in Erinnerung behalten wird.
In der Corona-Krise droht die Kanzlerin den Bundesländern mit mehr Zentralismus. Aber so einfach ist das nicht.
Im Machtkampf mit CDU-Chef Laschet setzt der CSU-Vorsitzende Söder eine neue Spitze. Unterdessen fordert Innenminister Seehofer eine schnelle Klärung der Kandidatenfrage.
Manche Bundesländer ziehen bei hoher Inzidenz die Notbremse und drehen Lockerungen zurück, andere nicht. Ist das verantwortungslos?
Die großen Kirchen begehen das zweite Osterfest in der Pandemie. In der einen Gemeinde mit Besuchern und Hygienekonzept, in einer anderen digital. Viele Pfarrer fragen sich, was aus den Jugendgruppen und Chören wird.
Gerät in der Pandemie auch das Butterbrot in die Krise? Ein Blick auf der Deutschen liebsten Snack.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Im Anschluss appellierte er an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen.
In Sachen Wirtschaftskompetenz hatte die CDU immer die Nase vorn. Niemand wusste so genau, warum. Durch Corona und Lobbyaffären gerät ihr Ruf nun in Gefahr.
Laut einer Forsa-Umfrage hat sich die Union vorerst stabilisiert und liegt jetzt bei 27 Prozent. Das Vertrauen in viele Politiker ist erheblich gesunken, vor allem das in Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Zuerst sollten den Astra-Zeneca-Impfstoff nur Menschen unter 65 bekommen, nun möglichst nur noch solche über 60. Mehrere Politiker warnen vor steigender Verwirrung und Verunsicherung. Die Kanzlerin sagt, sie würde sich mit dem Vakzin impfen lassen.
Der Impfstoff soll von Mittwoch an überwiegend bei Menschen über 60 verwendet werden. Gesundheitsminister Spahn: „Ohne Frage ein Rückschlag.“
Laschet beteuert: Wir werden es besser machen. Ist im „Wir“ die Kanzlerin noch inbegriffen? Die CDU-Ministerpräsidenten gehen ihr von der Fahne.
Markus Söder weiß, wie er sich in Szene setzt – und wie er seinen Konkurrenten Armin Laschet ärgert. Aus München fliegen immer neue Giftpfeile. Nur: Was ist das Ziel?
Das Verschieben oder Erhöhen der Schwelle für die Notbremse bringe nichts, sagt der bayerische Ministerpräsident. Er sei sich nicht sicher, ob jeder wirklich den Ernst der Lage verstanden habe.
In Frankreich wird die Corona-Situation immer dramatischer, die Dax-Manager haben ihre Einkommen offengelegt und Hape Kerkeling kehrt zurück ins Fernsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Deutschlands Politik ringt weiter um ihren Kurs in der Corona-Krise. Bei Frank Plasberg wird das grundlegende Problem deutlich. Und einer von der CDU verspricht gar Besserung.
Seit knapp zwei Wochen dürfen die Menschen in Tübingen mit einem negativen Corona-Testergebnis mit Tickets einkaufen. Das Projekt zieht viele Leute an – wird aber auch von immer mehr Menschen in Frage gestellt.
Eine Fixierung auf die Kanzlerin ist nicht hilfreich – entspricht aber der Funktion, in der sich die Ministerpräsidenten eingemauert haben.
Während die Landesregierung trotz des Appells der Kanzlerin die Corona-Regeln vor Ostern nicht verschärfen will, entwerfen weitere Städte und Kreise ihre Pläne für Lockerungen als „Modell-Kommunen“.
Covid-19 wird nicht die letzte Pandemie bleiben. Deswegen fordern mehr als zwanzig Staats- und Regierungschefs in einem gemeinsamen Aufruf, jetzt die Grundlage für eine bessere Vorbeugung und Bekämpfung von Seuchen zu schaffen. Ein Gastbeitrag.
Die Kanzlerin hat mit ihrer Kritik an den Länderchefs viel Aufregung verursacht. Armin Laschet reagiert. Es geht um die Pandemie – und um die Kanzlerkandidatur.
Die Kanzlerin erwägt, die Bekämpfung der Pandemie bundeseinheitlicher zu regeln. Welche Möglichkeiten der Zentralisierung gibt es?
Der Auftritt der Kanzlerin bei Anne Will hat noch einmal gezeigt: Der Umgang der Politik mit dem Virus ist keine One-Woman-Show.
Ein mutmaßlich rechtsextremer Oberleutnant aus Offenbach bringt beinahe die Ministerin zu Fall: Der groteske Fall des Franco A. wird nun, vier Jahre später, in Frankfurt verhandelt.
Wer ist zuständig in der Pandemie? Mancher wünscht sich eine „Revolution“, um das eindeutig zu klären. Die hat aber schon längst stattgefunden.
Die Kanzlerin hat die Länder aufgefordert, bei der Pandemie-Bekämpfung durchzugreifen – sonst müsse der Bund dafür sorgen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident weist die Kritik zurück, das Saarland will an Lockerungen festhalten.
Die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen nach dem Willen der CDU künftig „in Präsenz“ zur Corona-Politik tagen. Eine Ministerpräsidentenkonferenz wie die letzte könne „so nicht mehr stattfinden“, sagte CDU-Chef Armin Laschet in Berlin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein deutlich härteres Vorgehen in der Corona-Pandemie gefordert und den jüngsten Bund-Länder-Gipfel als „Zäsur“ bezeichnet. So könne es nicht weitergehen, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“.
Die Kanzlerin nennt den jüngsten Bund-Länder-Gipfel eine „Zäsur“ – und fordert konsequentes Handeln. Die Bundesregierung will einen Puffer für Impfstoff-Produktionen. Und die „Ever Given“, das im Suezkanal havarierte Schiff, ist teilweise freigeschleppt. Der Newsletter für Deutschland.
Greift sie durch, gilt sie als autoritär. Tut sie es nicht, wird ihr Unentschlossenheit bescheinigt. Was für sie daraus folgt, verrät Angela Merkel bei Anne Will nicht wirklich. Und auch nicht, was jetzt kommt. Eine politische Geisterstunde.
Zumindest in Zukunft soll es nicht mehr an Produktionskapazitäten für Impfstoffe mangeln. Die Bundesregierung will erreichen, dass die Pharmaindustrie einen Puffer für Milliarden von Impfdosen aufbaut.
Wie die Einschränkungen gegen Corona genau wirken, wissen Politiker oft nicht. Deshalb wird alles dicht gemacht. Dann meckern die Leute weniger.
Männer arbeiten in der CDU mit Netzwerken, Frauen muss man mit der Lupe suchen. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls die Aufstellung der Direktkandidaten in den Wahlkreisen.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sagt, der deutsche Föderalismus sei nicht das Problem in der Corona-Pandemie. Im Interview kritisiert er aber die mangelnde Vertraulichkeit der Beratungen.