Leserbriefe vom 27. März 2021
Impfdiskussion +++ Osterdebakel +++ Osterruhe +++ Greser & Lenz „Was nun, Herr Woelki?“
Impfdiskussion +++ Osterdebakel +++ Osterruhe +++ Greser & Lenz „Was nun, Herr Woelki?“
Einige werfen Österreichs Bundeskanzler vor, mit seiner Kritik an der Impfstoffverteilung „EU-Bashing“ zu betreiben. Doch zu „Österreich first“ passt Kurz’ Rhetorik nicht. Er nennt andere Gründe.
Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Manfred Weber im F.A.Z.-Gespräch über die Abgrenzung zu den Grünen, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union - und Angela Merkels Selbstkritik.
Die Einstufung Frankreichs als Hochinzidenzgebiet liege allein an deutschen Problemen, sagt Außenminister Le Drian. Dort gebe es eine „Explosion der Pandemie“. Präsident Macron teilt einen Seitenhieb gegen die Kanzlerin aus.
Die Kanzlerin verdient für ihre Entschuldigung den Oscar. Die Deppen waren danach die Ministerpräsidenten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, man werde künftig genauer darauf schauen, wie hoch die Impfrate in einem Land sei, das in der EU produzierte Impfstoffe erhalten soll.
Fast neun Stunden dauerte die Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs. Kommissionschefin Ursula von der Leyen versprach erheblich mehr Impfstoff im zweiten Quartal. Das Rätsel um die in Italien aufgefundenen Impfdosen ist gelöst.
Die Regierung verzichtet auf ihre Forderung nach rein virtuellen Gottesdiensten zu Ostern. Im geänderten Beschluss wurde der ganze Abschnitt gestrichen.
In der Debatte zu Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungserklärung zur Corona-Lage haben führende Oppositionspolitiker die aktuellen Maßnahmen scharf kritisiert.
Die Kanzlerin findet in ihrer Regierungserklärung, dass das föderale System in der Pandemie besser werden muss. Das bewegt den Bundestag – und auch den CDU-Vorsitzenden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Unternehmen auf, ihre Mitarbeiter regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. Falls dies nicht bald bei etwa 90 Prozent der Firmen der Fall sei, werde eine entsprechende gesetzliche Regelung erlassen, so Merkel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert an die Bürger, sich möglichst häufig auf das Coronavirus testen zu lassen. Dies sei kostenlos möglich und wichtig in der derzeitigen Lage, sagte Merkel in einer Regierungserklärung im Bundestag in Berlin.
Die Kluft zwischen Wollen und Können der deutschen Corona-Politik wird tiefer. Nicht alle Fehler sind so offensichtlich wie die unpraktikable „Osterruhe“.
Bei „Maischberger – die Woche“ drehte sich alles um die öffentlich vorgetragene Entschuldigung der Bundeskanzlerin. Dabei zeigte sich, dass ihre Bitte um Verzeihung ein klassisches, machtpolitisch gebotenes Ritual war.
Die Verwirrung über den aktuellen Stand der Corona-Regelungen in Hessen bleibt groß. Das Urteil im Insolvenzverfahren von Versandriese Neckermann steht an. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Rücknahme der Ruhetage vor Ostern zeigt, als wie enorm Angela Merkel den Druck in der Coronapandemie empfinden muss. Doch klein bei gibt sie deshalb nicht - aus dem Kanzleramt kommen neue Vorschläge, die es in sich haben.
Die meisten Angriffe gegen Angela Merkel fielen im Bundestag eher zahm aus. Viele zollten ihr Respekt für die Entschuldigung wegen der abgesagten Osterruhe. Doch ungeschoren kam die Kanzlerin nicht davon.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Verantwortung für die schleppende Belieferung von Schulen mit Corona-Selbsttests den Ländern zugewiesen. Die Verteilung von Selbsttests gehöre „wirklich nicht zu den Aufgaben, die eine Bundesregierung zu leisten hat.“
Die laute Kritik an den Corona-Beschlüssen hat Kanzlerin Merkel zu einer Kehrtwende veranlasst: Sie macht die Verlängerung der Osterruhe rückgängig. „Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler“, gesteht sie ein. Die Bund-Länder-Treffen in der Krise verteidigt Merkel aber grundsätzlich.
Nach wochenlangen Debatten über Pragmatismus, Schnelligkeit und Bürokratie ist der Ruhetag-Rückzieher ein Offenbarungseid. Für die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin ist der Schaden doppelt groß.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eigene Fehler bei dem Beschluss zu einer Osterruhe eingeräumt und die Öffentlichkeit um Entschuldigung gebeten. Der inzwischen revidierte Beschluss sei „einzig und allein mein Fehler“ gewesen, sagte Merkel.
Erst Osterruhe, dann doch keine Osterruhe: Kann der Kurswechsel von Angela Merkel die Opposition beruhigen? Verfolgen Sie die Regierungsbefragung im Livestream.
Bundeskanzlerin Merkel reagiert auf die Kritik an den Corona-Beschlüssen. Mit den Vertretern der Länder will sie noch einmal beraten. Die gerade beschlossene verlängerte Osterruhe soll rückgängig gemacht werden.
Die beiden großen Kirchen wurden von der „Bitte“ der Bundeskanzlerin überrascht, zu Ostern auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten. Sie wollen sie nicht ohne weiteres erhören.
Reisen ist nicht per se von Übel – auch in der Pandemie nicht. Mehr Luft und ein Tapetenwechsel können zur Akzeptanz der erforderlichen Maßnahmen beitragen.
Eine Reise nach Mallorca soll erlaubt, nach Usedom aber verboten sein: All jene Ministerpräsidenten, die für „kontaktarmen Urlaub“ kämpften, bekamen keine Zugeständnisse, sondern einen Lockdown. Wie kam es dazu?
„Gottesdienste sind kein Beiwerk“: Die christlichen Kirchen kritisieren die Aufforderung zu virtuellen Formaten an den Ostertagen. Über Präsenzgottesdienste sei noch nicht final entschieden, sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann.
Keine Gottesdienste, Ruhetage und Verzicht auf Reisen: Angesichts steigender Infektionszahlen haben sich Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten auf neue Corona-Einschränkungen geeinigt. Ein Überblick.
Worauf sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten bei dem Bund-Länder-Treffen geeinigt haben. Und wie der Lockdown Deutschlands Schulden in die Höhe treibt. Der Newsletter für Deutschland.
Statt Lockerungen mehr Einschränkungen: Vom 1. bis zum 5. April soll das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend lahmgelegt werden. Bundeskanzlerin Merkel nennt den Grund: „Wir haben das Virus noch nicht besiegen können, es lässt nicht locker.“
Was wird aus Angela Merkel nach der Politkarriere? Autor David Safier meint: eine Detektivin. Ein Gespräch über unterschätzte Frauen und erfundene Ehegespräche.
Es gibt gute Gründe dafür, dass Sozialpolitik keine Aufgabe der Europäischen Union ist. Die Umstände in den Staaten sind zu verschieden – und den Vorkämpfern einer EU-Sozialpolitik geht es sowieso um etwas anderes.
Die EU droht wegen des Mangels an Corona-Impfstoff mit Exportbeschränkungen gegen Großbritannien. Der britische Premier sucht das Gespräch. Eine neue Studie bescheinigt dem Astra-Zeneca-Vakzin derweil eine hohe Wirksamkeit und kein Risiko für Thrombose.
Am Montag beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie. In einer Umfrage sprechen sich 52 Prozent der Befragten dafür aus, dass Hotels und Restaurants über Ostern öffnen können.
Bund und Länder beraten zusammen über den Corona-Fahrplan für die kommenden Wochen und Markus Söder greift in der CSU durch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Über Ostern sollen Reisen kaum möglich sein, wie aus der Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Beratungen hervorgeht. Bei einer Inzidenz über 100 könnten nächtliche Ausgangsbeschränkungen sowie Kita- und Schulschließungen drohen.