Stationen der Ära Merkel
Im Herbst dieses Jahres ist es zehn Jahre her, seit Angela Merkel zum ersten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Ein Blick zurück in Bildern auf Momente ihrer Amtszeit.
Im Herbst dieses Jahres ist es zehn Jahre her, seit Angela Merkel zum ersten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Ein Blick zurück in Bildern auf Momente ihrer Amtszeit.
Die Geldgeber haben der griechischen Regierung einem Zeitungsbericht zufolge angeboten, das Hilfsprogramm noch einmal zu verlängern - um neun Monate. Athen legt wohl einen neuen Reformplan vor. Gefragt ist der Mut eines Mannes.
Der G-7-Gipfel hat besorgt auf den Konflikt in der Ukraine und den Vormarsch des „Islamischen Staates“ geblickt. Das Treffen zeigt auch: Wenn Regierungschefs in kleiner Runde zusammenkommen, ergeben sich manchmal eben doch Überraschungen.
Die „Klimakanzlerin“ Merkel blieb beharrlich: Die G 7 haben angekündigt, dass die Industriestaaten in Zukunft komplett auf Kohle, Öl und Gas verzichten wollen. Die Beschlüsse sind ein starkes Signal – und könnten viele Staaten ins Mark treffen.
„Elmau hat geliefert“, lobt Greenpeace. Die Klimakanzlerin sei wieder da, findet der Naturschutzbund. Doch der Bund für Umwelt und Naturschutz sieht das Abschlusskommuniqué weitaus kritischer.
Bundeskanzlerin Merkel stellt den Ukraine-Konflikt an den Anfang ihrer Abschlusspressekonferenz des G-7-Gipfels: Wenn es notwendig sein sollte, „was wir aber nicht wollen“, würden die Sanktionen gegen Russland verschärft.
Die Ukraine-Krise und der ungewisse Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind derzeit die dominanten Themen für die Staats- und Regierungschefs in Europa und Amerika. Doch der G-7-Gipfel trägt noch eine weitere Überschrift: Afrika.
Zieht Washington die Alte Welt mit einem Handelsabkommen über den Tisch? Das denken die Gegner des Freihandelsabkommens TTIP in Europa. Doch Präsident Obama setzt ganz andere Prioritäten.
Peer Steinbrück dokumentiert, wie die Journalisten über viele Wochen nur noch nach Fehlern suchten, wie das Kandidaten-Bashing eine historische Größe erreichte. Für ihn, der alle wichtigen Qualifikationen zum Kanzler mitbrachte, waren diese medialen Exzesse bis dahin unvorstellbar.
Alexis Tsipras verärgert die Gläubiger Griechenlands: Er bekommt weitreichende Angebote - und lehnt doch kühl ab. Angela Merkel wagt viel, indem sie die Griechenland-Verhandlungen an sich zieht. Denn es droht ein gewaltiges Unwetter.
Angesichts der weiterhin angespannten Lage in der Ukraine wird Russland weiterhin aus dem Kreis der G 7 ausgeschlossen. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, die bestehende Barriere könne derzeit nicht überwunden werden.
Mit Dirndl, Gamsbart und Alphörnern: Dem amerikanischen Präsidenten wird zum G-7-Gipfel die bayerische Folklore-Show geboten. Die Bilder sollen Geschlossenheit zwischen Obama und Merkel zeigen.
Angela Merkel hat sich in die Gefilde des Klein-Kleins der Griechenlandkrise herabgelassen. Sie will Alexis Tsipras retten. Warum nur setzt sie so viel politisches Kapital ein?
Die Bundeskanzlerin hat einen Großangriff aus Russland erlebt. Im Internet. Ihre Leute im Bundespresseamt sind damit überfordert. Die Russen kennen zu viele Tricks.
Wegen sich ändernden Bedingungen bei den Griechenland-Verhandlungen fordert Grünen-Fraktionschef Hofreiter einen neuen Bundestagsbeschluss. EU-Parlamentspräsident Schulz schickt eine scharfe Warnung nach Athen. Am Mittwoch wollen Hollande, Merkel und Tsipras zusammentreffen.
Alexis Tsipras will mit EU-Kommissionschef Juncker telefonieren, möglicherweise, um die Wogen zwischen Griechenland und den Gläubigern zu glätten. Aber Juncker verweigert ein Gespräch. Andere Spitzenpolitiker tun das nicht.
Wieder sind wir Gastgeber eines G-7-Gipfels. Unsere früher so starken Partner haben wir längst nicht mehr. Die meisten sind mit sich selbst beschäftigt. Deutschland muss deshalb in Europa allein führen - behutsam und ohne aufzutrumpfen.
Seit ein paar Tagen hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Instagram-Kanal. Weil er von russischen Nutzern überflutet wird, hat sich die Regierung zu Gegenmaßnahmen entschlossen, wie die F.A.S. erfuhr.
Mit der Haltung der Kirche zur Homo-Ehe und der Flüchtlingspolitik standen hoch kontroverse Themen auf dem Programm des evangelischen Kirchentages. Viele Diskussionen verliefen dennoch eher in Slow Motion.
Die Protestler werden immer mehr. Aber nichts deutet auf Krawall hin. Denn tagsüber machen sie Sightseeing oder baden in der Loisach. Die Einheimischen verbarrikadieren sich trotzdem. Und dann gibt es doch die erste Demo.
Die Ebola-Krise hat es vor Augen geführt: Die Welt muss sich auf Epidemien besser vorbereiten. Doch Haarwuchsmittel sind lukrativer als Medikamente für sogenannte Armutskrankheiten. Hat die medizinische Forschung versagt? Ein Gastbeitrag
Auf dem Kirchentag in Stuttgart verzichtet die Kanzlerin bei ihrer Rede auf jeden Bezug zur Bibel und zum christlichen Glauben. Lieber spricht sie über Datensicherheit und Internet-Ausbau.
Müssen sie dafür wirklich so lange im Flugzeug sitzen? Alle haben Angst, dass ihnen etwas passiert. Und was das kostet! Warum sich die G-7-Regierungschefs trotzdem lieber treffen statt zu skypen.
Liegen die deutsche Kanzlerin und ihr wichtigster Minister über Kreuz wegen des Schuldenstreits mit Athen? Ein Zeitungsbericht legt das nahe. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
Eine Rückkehr Russlands zu den G-8 schließt die Bundeskanzlerin derzeit aus. Vor dem Gipfel auf Schloss Elmau würdigt sie aber die friedlichen Proteste in München. Dort meldet die Polizei eine ruhige Nacht.
Athen bündelt die Raten an den Internationalen Währungsfonds, Ende Juni steht damit eine große Zahlung an. Die Gläubiger aus der EU wollen dem Land mit Milliarden aus der Bankenrettung über den Sommer helfen.
Die Gläubigerstaaten sollten in der Griechenland-Krise nach Ansicht von AfD-Chef Lucke nicht weiter nachgeben. Der F.A.Z. sagte er, dank der Bankenunion ließe sich eine Pleite heute verkraften.
Am Sonntag beginnt in Schloss Elmau der G-7-Gipfel. Alle Augen werden sich dann auf das idyllische Tal richten, das den Trubel stoisch erträgt. Denn eines ist sicher: Die Ruhe, für die Elmau berühmt ist, wird hier schnell wieder einkehren.
Der Fraktionsvorsitzende der Konservativen im EU-Parlament, Manfred Weber, stützt die Pläne des britischen Premierministers für EU-Reformen. Viele von Camerons Forderungen seien sinnvoll - und womöglich auch ohne Vertragsänderungen zu erreichen.
Der inflationäre Einnahme von Antibiotika könnte zur Katastrophe führen. Auf Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht das Thema deswegen auf der Tagesordnung des G-7-Gipfels.
Näher am Ziel, aber noch lange kein Durchbruch: Griechenlands Gläubiger kommen dem Land in einigen Punkten entgegen. Doch einige Forderungen will Regierungschef Tsipras weiter nicht akzeptieren.
Auf der Pressekonferenz von Angela Merkel und Ägyptens Machthaber Abdel al Sisi kommt es zum Eklat. Dessen Claqueure entlarven den wahren Charakter seines Regimes und offenbaren eine leicht entflammbare Gesellschaft.
Die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel mit dem ägyptischen Präsidenten Sisi in Berlin endete mit einem Eklat. Sicherheitskräfte drängten eine Journalistin ab, die sich lautstark gegen Sisi gewandt hatte. Fragwürdig war auch der Auftritt der ägyptischen Presse-Delegation.
Kremlsprecher Peskow hat die Wortwahl der Bundeskanzlerin kritisiert. Merkel hatte im Beisein Putins die Annexion der Krim“ als „verbrecherisch“ bezeichnet. Im Osten der Ukraine eskalieren derweil offenbar die Kämpfe.
Sommer 2007 in Heiligendamm, G8-Idylle im Strandkorb, Harmonie pur, das waren noch Zeiten. Die Finanzkrise war noch fern, die Krim gehörte zur Ukraine und bei Griechenland dachte man an Urlaub und Gyros. Eine der wenigen Konstanten aus dieser Zeit: Angela Merkel. Was ist sonst aus dem Trupp der Mächtigen geworden?
Bei der deutschen Energiewende türmen sich die Probleme. Das wissen auch Merkels Gäste beim G-7-Gipfel. Niemand folgt unserem Weg des Doppelausstiegs aus Atomenergie und Kohle. Warum also ist Deutschland mit so großem Engagement dabei?