„Stunden intensivster Beratungen liegen vor uns“
Versöhnliche Töne, aber noch keine Einigung: Der Griechenland-Gipfel geht ohne Ergebnis auseinander. Am Mittwochabend geht es weiter.
Versöhnliche Töne, aber noch keine Einigung: Der Griechenland-Gipfel geht ohne Ergebnis auseinander. Am Mittwochabend geht es weiter.
Griechenlands Vorschläge für neue Reformen kamen um kurz nach zwölf – zu spät für die Kreditgeber. So schrumpfte das Treffen der Staats- und Regierungschefs zum "Beratungsgipfel" zusammen. Trotzdem macht sich vorsichtiger Optimismus breit.
Aus Angst vor einer Staatspleite holen immer mehr Griechen ihr Geld von den Konten. Nun hebt die EZB abermals den Kreditrahmen für griechische Banken an – aber nur für einen Tag.
Am Montag wollen die EU-Regierungschefs über die Zukunft Griechenlands sprechen. Die EU-Kommission hat den Griechen einen letzten Fahrplan zur Einigung übermittelt. In der Sonntagszeitung appelliert Griechenlands Finanzminister Varoufakis an die deutsche Kanzlerin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und EZB-Präsident Mario Draghi entscheiden über die Zukunft der Europäischen Währungsunion. Wer ist dabei Koch und wer Kellner?
Bewegt sich Griechenland doch noch auf die Gläubiger zu? „Wir reisen nicht mit dem alten Vorschlag an“, sagt ein Minister mit Blick auf den Krisengipfel am Montag.
Der stellvertretende Bundesvorsitzende Ralf Stegner spricht im F.A.Z.-Interview über den Zustand der SPD, die Zeit nach Merkel und den Parteikonvent an diesem Samstag.
Am Montag entscheidet sich wahrscheinlich, ob Griechenland in der Währungsunion bleibt oder nicht. In Athen wächst der Druck auf Regierungschef Alexis Tsipras. Und nicht nur dort.
Der Papst hat in seiner Enzyklika das Gewinnstreben der Wirtschaft angeprangert. Greenpeace und Umweltpolitiker freuen sich über den Rückenwind. Die Industrie hingegen müsste eigentlich protestieren. Aber die Kritik bleibt vorsichtig.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung die Griechen aufgefordert, die von den Geberländern angemahnten Reformen umzusetzen. Eine Einigung im Schuldenstreit sei „immer noch möglich“.
Die Finanzminister der Eurogruppe kommen zusammen, ebenso wie der EU-Ministerrat für Wirtschaft und der für Soziales. Die deutschen Ministerpräsidenten wollen ein Gesamtpaket zur Flüchtlingsfrage beschließen.
Ohne Finanzkorsett und Länderproporz bietet sich die Chance für bessere Verkehrswege: Eine Bundesgesellschaft für Autobahnen könnte viel erreichen. Doch die Zeit drängt.
Ein Ermittlungsbeauftragter soll mit dem Segen der Bundesregierung die Selektorenlisten lesen dürfen. Die rechtliche Konstruktion stößt indes auf Zweifel – und das nicht nur bei der Opposition.
Er sucht gewöhnlich nicht den Konflikt mit der Kanzlerin: Falls Athen kein solides Reformpaket vorlege, sei „ein Grexit notfalls hinzunehmen“, sagt Michael Grosse-Brömer. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion überschreitet bewusst die rote Linie.
Big Data – ein Segen für die deutsche Wirtschaft? In einer äußerst seltsamen Rede der Bundeskanzlerin werden die Probleme des Datenmissbrauchs einfach weggemerkelt.
Die Euroländer haben laut einem Zeitungsbericht einen Notfallplan für den Fall, dass die Gespräche mit Griechenland scheitern. Schon dieses Wochenende könnten Kapitalverkehrskontrollen installiert werden. Athen dementiert.
Der Schuldenstreit mit Griechenland könnte für Sigmar Gabriel die Chance sein, Angela Merkel unter Druck zu setzen. Deshalb hat er seine Meinung zu dem Thema geändert. Mit sozialdemokratischer Politik hat das aber nichts zu tun.
Es ist keine weiche Frist wie schon so viele andere in der Griechenland-Krise: Geschieht bis zum 30. Juni nichts, ist das Land wirklich pleite. Kommt dann der Grexit?
Der Absender lautet Angela Merkel, der Inhalt ist ein gefährlicher Trojaner: Die Bundestags-Hacker haben ihre Schadsoftware offenbar mit manipulierten E-Mails verbreitet. Zuvor hatten sie die Kontrolle über einen von Merkels Computern erlangt.
Die Verhandlungen mit Griechenland werden von Spannungen zwischen dem IWF und der EU-Kommission überschattet. Offenbar blockiert der Währungsfonds einen Kompromiss, den Kommissionspräsident Juncker angeboten hatte. Der IWF dementiert.
Im Bundestag mokierte sich der SPD-Staatsminister Roth laut über die Ehe der Kanzlerin - CDU-Abgeordnete empfanden den Zwischenruf als Unverschämtheit. Jetzt verteidigt Roth seine Äußerung: Er habe etwas ganz anderes im Sinn gehabt.
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es bei der Frage des Verbleibs Griechenlands im Euro um weit mehr als um Währungspolitik. Was für sie zählt, ist die historische Dimension.
Treibt die Griechenland-Krise in Gestalt des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras einen Keil zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble? Oder spielen sie ein Spiel mit verteilten Rollen?
Im Bundestag sieht sich die Union mit einer Mehrheit für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare konfrontiert. Auch in den eigenen Reihen gibt es immer mehr Fürsprecher.
Wegen „bedeutender Differenzen“ mit der griechischen Regierung hat der Internationale Währungsfonds sein Verhandlungsteam aus Brüssel abgezogen. Auch die Geduld der Eurostaaten scheint aufgebraucht.
Die Zahl der Asylanträge steigt, Kommunen und Länder verlangen vom Bund zusätzliche Milliarden für Flüchtlingsunterkünfte. Der Bund sieht sich aber nicht allein in der Verantwortung. Bei einem Spitzentreffen soll ein Kompromisspaket ausgelotet werden.
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln veranstaltet das Symposion „Bezahlbares Wohnen und soziale Durchmischung“, in Berlin findet der „Tag des deutschen Familienunternehmens“ statt, und aus Washington kommt der Michigan-Index zur Verbraucherstimmung.
Nun regt sich auch öffentlicher Widerstand gegen die Sparpläne der Linksregierung in Athen. Gewerkschaftsmitglieder besetzen das Finanzministerium. Und stellen Ministerpräsident Tsipras schon in eine Reihe mit seinen Amtsvorgängern.
Die Energieziele der G-7-Staaten haben erheblichen Einfluss auf die deutsche Industrie. Autokonzerne und Solarunternehmen rufen nach dem Staat.
Konstruktive Gespräche in „sehr guter Atmosphäre“ - mehr Details sind nicht über das Treffen zwischen der deutschen Kanzlerin, dem französischen Präsidenten und Griechen-Premier Tsipras bekannt. Aber allein das Treffen signalisiert Fortschritte. Und auch, was manch Syriza-Abgeordneter in Athen sagt.
Mini-Krisengipfel zu Griechenland in Brüssel: Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen dem griechischen Regierungschef Tsipras noch einmal ins Gewissen reden. Mit Kommissionspräsident Juncker scheint sich Tsipras bereits wieder ausgesöhnt zu haben.
Vor dem Asylgipfel ruft der Städtetag die Bundesregierung um Hilfe. Schäuble will die Wirtschaftsflüchtlinge schneller loswerden.
Die Union ist intern zerstritten über den Schuldenstreit mit Athen - sagt ein führender SPD-Politiker. Finanzminister Schäuble dürfe nur noch „Interviews geben, aber nicht mehr verhandeln“.
An diesem Freitag beginnen in Baku die Europa-Spiele mit mehr als 6000 Sportlern. Alijews Regierung übernimmt Anreise- und Übernachtungskosten. Von Menschenrechten und Pressefreiheit ist keine Rede.
Athen braucht dringend Geld und legt neue, nicht ausreichende Vorschläge zum griechischen Konsolidierungsprogramm vor. Zugleich malt Regierungschef Tsipras düstere Bilder für Europa.
Im politischen Betrieb der Hauptstadt ist es im zehnten Jahr der Kanzlerschaft Angela Merkels nicht nur ein beliebtes Small-Talk-Thema: Viele in der Union denken bange an den Tag, an dem das politische Zugpferd aufhört. Wer folgt Merkel nach? Welche Machtoptionen gibt es für die Ära nach ihr? FAZ.NET zeigt die Szenarien auf.