Fassbomben-Angriffe müssen aufhören
Fassbomben sind ein perfides Mittel Krieg zu führen. Das weiß auch die Bundeskanzlerin – und fordert Russland dazu auf, den syrischen Diktator Baschar al-Assad von deren Einsatz abzubringen.
Fassbomben sind ein perfides Mittel Krieg zu führen. Das weiß auch die Bundeskanzlerin – und fordert Russland dazu auf, den syrischen Diktator Baschar al-Assad von deren Einsatz abzubringen.
Die konservativen Parteien Europas haben bei einem Treffen in Madrid ihren Willen bestärkt, den Flüchtlingszustrom zu begrenzen. Auf der Rednerliste stehen auch Namen, die man nicht erwartet hätte.
In Nordrhein-Westfalen richten Bürgermeister und Landräte angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation einen verzweifelten Brandbrief an Angela Merkel. Tenor: Alles belegt!
EU-Kommisionspräsident Juncker hat einige EU-Regierungschefs zu einem Gipfel nach Brüssel eingeladen, um die Situation auf der Balkanroute zu besprechen - angeblich auf Initiative von Kanzlerin Merkel. Ein Brand in einem Flüchtlingslager in Slowenien zeigt die Probleme.
Bundeskanzlerin Angela Merkel redet auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall, die Commerzbank stellt eine Studie über die Bank als Arbeitgeber vor, und in Hongkong bleiben feiertagsbedingt die Börsen geschlossen.
Angela Merkel löst ihr Versprechen ein und besucht das Josef-König-Gymnasium in Haltern - hier gingen 18 Opfer des Germanwings-Unglück zur Schule. Die Kanzlerin lobte vor allem die gemeinsame Trauerarbeit.
Der Kampf gegen die Bürokratie bringt Ergebnisse: Zum ersten Mal sinken die Kosten. Ein großes Potential hat die Regierung aber noch kaum ausgeschöpft.
Ankaras Forderungen für eine Kooperation in der Flüchtlingskrise sind klarer als die möglichen Gegenleistungen. Dank Deutschlands Hilfe sieht sich die türkische Regierung plötzlich in einer sehr starken Verhandlungsposition.
Nur noch wenige Handelsschiffe fahren unter deutscher Flagge. Um den Abwärtstrend zu stoppen, will die Regierung die Reeder steuerlich weiter entlasten.
In Istanbul hat Angela Merkel eine Vorstellung von den Gegenleistungen bekommen, die die Türkei für ihre Kooperation in der Flüchtlingskrise erwartet. Interessenkollisionen und politische, moralische und völkerrechtliche Dilemmata verbinden sich.
Bundesinnenminister de Maizière nimmt die Bundeskanzlerin vor Kritikern in Schutz, die Merkels Besuch in Ankara als Wahlkampfhilfe für Erdogans AKP sehen. Eine CSU-Politikerin warnt bereits vorsorglich vor EU-Beitrittsversprechen.
Kein offenen Grenzen mehr, im Gegenteil: die „Prüfung einer Grenzbefestigung“ dürfe kein Tabu sein. Mit dieser Forderung will eine Gruppe von Unionsabgeordneten offenbar die Kanzlerin unter Druck setzen.
Angela Merkel hat die Türkei aufgefordert, Flüchtlinge schneller zurückzunehmen. In Istanbul stellte sie dafür erhebliche Zugeständnisse in Aussicht.
Die Notoperation der schwer verletzten Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker ist gut verlaufen, sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Auch über den Messerstecher und den Ablauf der Attacke gibt es neue Informationen.
Für ein paar Milliarden Euro mehr oder weniger wird sich die Türkei nicht zu einem riesigen Auffangbecken für Flüchtlinge machen lassen. Doch ohne oder gar gegen Erdogans Staat wird die EU die größte Krise ihrer Geschichte nicht unter Kontrolle bringen können.
Angela Merkel will die Flüchtlingskrise weniger mit nationalen Maßnahmen in den Griff bekommen, sondern vor allem durch Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Doch anders als in der Euro-Krise hat Deutschland ihnen nicht viel zu bieten.
Einen Tag vor der Oberbürgermeisterwahl in Köln ist die parteilose Kandidatin Henriette Reker von einem Angreifer mit einem Messer verletzt worden. Innenminister Jäger spricht von „ersten Anzeichen für eine politisch motivierte Tat“.
„In einigen wichtigen Punkten“ der Flüchtlingspolitik unterscheide sich ihr Kurs zwar von Horst Seehofer, sagt Kanzlerin Merkel im F.A.Z.-Gespräch. Die konkreten Maßnahmen unter der Führung des CSU-Chefs lobt sie aber.
Beim Deutschlandtag der Jungen Union bemüht Kanzlerin Merkel starke Worte, um ihr Verständnis von Asylpolitik zu beschreiben. Dabei macht sie eins klar: Für sie ist der Flüchtlingsstrom ein Teil der Globalisierung.
Bei der Eindämmung des Flüchtlingsstroms sieht Angela Merkel die Türkei als ein „Schlüsselland“ an. Im F.A.Z.-Gespräch signalisiert die Kanzlerin vor ihrem Besuch am Sonntag der Regierung in Ankara Entgegenkommen in strittigen Fragen.
„Den von Ihnen gewählten Weg, den Flüchtlingen mit einem freundlichen Gesicht zu begegnen, unterstützen wir ausdrücklich“: Mehrere CDU-Politiker haben einen Aufruf veröffentlicht, um die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel zu unterstützen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will auch gegen den Widerstand des Koalitionspartners SPD Transitzonen an deutschen Grenzen ermöglichen. Asylverfahren für Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern könnten dort rasch bearbeitet werden, sagte die CDU-Vorsitzende im F.A.Z.-Gespräch.
Trotz der geplanten Milliardenhilfe für Flüchtlinge ist der türkische Staatspräsident nicht gut auf die EU und die Kanzlerin zu sprechen. Vor ihrem Besuch lästert Erdogan über Merkels Favoritenrolle bei der Friedensnobelpreisvergabe.
Die scharfe Kritik von sächsischen CDU-Mitgliedern an Angela Merkels Flüchtlingspolitik kann Ministerpräsident Tillich gut verstehen. Ein anderer Politiker sagt gar schon das vorzeitige Ende von Merkels Kanzlerschaft voraus.
Um das Flüchtlingsproblem zu lösen, ist die EU auf die Zusammenarbeit mit der Türkei angewiesen. Präsident Erdogan weiß das - und versucht den Preis dafür in die Höhe zu treiben.
Die Asyldebatte bei Maybrit Illner zeigt gelangweilte Flüchtlinge und überforderte Kommunalpolitiker. Angesichts der schwierigen Lage steht eine neue Frage im Raum: Ist Angela Merkel zu Weihnachten noch die Bundeskanzlerin?
Die EU und die Türkei haben sich auf einen Plan geeinigt, um den Zuzug von Flüchtlingen nach Europa zu begrenzen. Die Regierung in Ankara kann auf weitreichende Zugeständnisse hoffen. Deutschland scheiterte mit einer zentralen Forderung.
Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise verlangt die Türkei offenbar drei Mal so viel Geld wie die EU in Aussicht gestellt hatte. Die Forderung wurde auf dem Gipfeltreffen in Brüssel als überzogen empfunden.
Angela Merkel versucht, ihre Partei, die CSU und das auf die Barrikaden kletternde Volk davon zu überzeugen, dass ihr Plan alternativlos sei. Doch wird man ihr das noch glauben, da ihre bisherige Politik als Mischung von Gutmenschentum und pragmatischem Fatalismus angesehen wurde?
In der Flüchtlingskrise kommunizieren Merkel und Seehofer über die Lautsprecheranlagen ihrer Parlamente – die Nervosität nimmt zu. Widerspruch erfährt die Kanzlerin aus der eigenen Partei, Lob kommt aus der Opposition.
Schöne neue Welt zwischen Thron und Altar: Warum Angela Merkel und Reinhard Kardinal Marx mehr als der Islam dazu beitragen, dass das christliche Abendland in Deutschland schwächelt.
Andreas Gursky ist mit seinen wohlkomponierten Bildern einer der wichtigsten Fotografen unserer Zeit. In Baden-Baden sind neben einigen Klassikern auch einige seiner neuen Werke zu sehen.
Als Nachfolger von Gregor Gysi führen Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch die Linksfraktion. Im F.A.Z.-Interview sprechen beide über Flügelkämpfe, Talkshow-Ruhm und die Liebe zu Putin.
Trotz scharfer Kritik der Opposition und von Menschenrechtsorganisationen hat der Bundestag dem Gesetzespaket zugestimmt, mit dem das Asylrecht in Deutschland verschärft werden soll.
An diesem Donnerstag berät der Bundestag über die neuen Asylgesetze, sie sollen den Flüchtlingsstrom begrenzen. Der Streit innerhalb der Union geht trotz der geplanten Gesetzesänderungen weiter.
In der Flüchtlingsfrage verschärft sich der Ton gegenüber der Kanzlerin. An der Börse bringt die Berichtssaison negative Schlagzeilen mit sich.