Wider den Missbrauch von Macht
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Merkels Thüringen-Äußerung ist eine Leitentscheidung: Kanzler dürfen ihr Amt und ihre Ressourcen nicht parteipolitisch missbrauchen.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Merkels Thüringen-Äußerung ist eine Leitentscheidung: Kanzler dürfen ihr Amt und ihre Ressourcen nicht parteipolitisch missbrauchen.
Hat Angela Merkel sich in Südafrika einseitig über die AfD geäußert? Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts verkennt, wie die Parteiendemokratie funktioniert.
Als Kanzlerin hätte Angela Merkel die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen nicht kritisieren dürfen – das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Ihre Partei verteidigt Merkel nun.
Am Tag der Wahl Kemmerichs sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, es sei ein „schlechter Tag für die Demokratie“ gewesen. Daran hat auch sie ihren Anteil. Das darf sich nicht wiederholen.
Nachdem Kemmerich mit Stimmen der AfD zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt worden war, forderte Merkel, den Vorgang rückgängig zu machen. Laut Verfassungsgericht durfte sie das nicht – eine Richterin sieht es ganz anders.
Die Bundeskanzlerin hatte sich auf einer Pressekonferenz in Südafrika im Februar 2020 kritisch über die Wahl des FDP-Politikers Kemmerich geäußert. Dagegen hatte die AfD in Karlsruhe geklagt.
Der Virologe fürchtet, dass Deutschland doch nicht die richtigen Schlüsse aus der Pandemie zieht, da sich im Ukrainekrieg die Prioritäten ändern. Er empfiehlt Merkels Politik als Vorbild.
Der Virologe Christian Drosten fürchtet, dass Deutschland in der Forschungspolitik doch nicht die richtigen Schlüsse aus der Pandemie zieht, da sich im Ukrainekrieg die Prioritäten ändern. Er empfiehlt im Interview Merkel als Vorbild.
Ein Wohlfühltermin mit der Altkanzlerin: Warum die Entscheidung für die Merkel-Show richtig war.
Merkel hat es in Bezug auf ihre Russlandpolitik nicht getan und Schröder tut es ebenfalls nicht. Auch in der Politik gilt: Sorry seems to be the hardest word. Warum ist das so?
Zum ersten Mal seit dem Ende ihrer Amtszeit lässt die ehemalige Kanzlerin sich öffentlich befragen. Hauptthema ist ihre Russlandpolitik. Da kann sie keine Fehler erkennen.
Wie sich das für ein Theater gehört: Der Auftritt von Angela Merkel im Berliner Ensemble hatte hohen Unterhaltungswert. Wirklich klüger ist man aber nicht geworden.
Bei einem ihrer ersten Auftritte als Altkanzlerin sagt Merkel, 2008 hätte die Ukraine der NATO nicht beitreten können. Sie habe gewusst, wie Putin denkt, und eine Eskalation verhindern wollen.
Olaf Scholz reist zu Bundeswehrsoldaten in den Osten Litauens. Angela Merkel gibt ihr erstes großes Interview seit Ende ihrer Kanzlerschaft. Und in Amsterdam beginnt der Prozess zum Mord an Peter de Vries. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Erstmals nach ihrer Kanzlerschaft hielt Angela Merkel wieder eine größere Rede. Sie ehrte damit vor allem den früheren DGB-Chef Hoffmann – und ein wenig den amtierenden Sozialminister.
Andreas Mühe war erst Journalist, jetzt macht er Fotokunst. Zu sehen sind seine Bilder von Orten der Macht im Städel Museum.
Weil sie Russland so gut kannte, misstraute Angela Merkel dem Kreml-Chef. Beim Gas waren Wirtschaftsinteressen wichtiger.
Dass sich Daniel Günther für die Grünen entscheidet, hat nicht nur mit Pragmatismus zu tun. Es ist eine Richtungsentscheidung. Man kann auch sagen: ein später Sieg Angela Merkels.
Das Deutsche Historische Museum zeigt Herlinde Koelbls Porträts von Angela Merkel aus dreißig Jahren. Dabei taucht man tief in eine vergangene Zeit ein.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht im F.A.Z.-Interview über die „verlogene Seite des Pazifismus“ bei den Grünen, Habecks Forderung nach Waffen für die Ukraine und verteidigt Angela Merkels Russlandpolitik.
Grundsätze sparsamer Haushaltsführung +++ ukrainischer Botschafter Melnyk +++ Jugend schreibt +++ Hitler-Vergleich
Fotografin Herlinde Koelbl porträtierte Altkanzlerin Angela Merkel über mehrere Jahrzehnte. Nun werden die Fotos in Berlin ausgestellt. Koelbl verrät dabei, wie sich die Körpersprache Merkels im Laufe der Zeit verändert hat und woher die Raute kam.
Ehemalige deutsche Kanzler genießen einige Privilegien. Der Bundestags will nun deren Kürzung prüfen. Bundestagsvizepräsident Kubicki hält eine Diskussion für „unabdingbar“.
Geht es nach Anton Hofreiter, soll Deutschland der Ukraine Panzer liefern. Der Bundeskanzler ist ihm viel zu zögerlich. In einem Krieg müsse schnell gehandelt werden, sagt der Grünen-Politiker im F.A.S.-Interview.
Frankreich riskiert die Wahl einer rechtspopulistischen Europa-Hasserin, aber in Deutschland bleibt es merkwürdig still. Haben wir die deutsch-französische Freundschaft zu selbstverständlich genommen?
Rücktritt Anne Spiegel +++ russische Aggression +++ Peter Graf Kielmansegg +++ Wort Angela Merkels +++ Martin Brudermüller
Frank-Walter Steinmeier +++ Selbstkritik und Eingeständnis +++ Energieimporte +++ Scheinbürger +++ Lob
Ist die „Zeitenwende“, die Olaf Scholz angekündigt hat, schon wieder vorbei? Interessiert der Krieg in der Ukraine noch? Die SPD scheint am Kriegsverbrecher Putin zu hängen. In der ARD läuft die Heiligsprechung von Angela Merkel.
Hinter der vordergründigen Verteidigung der früheren Kanzlerin durch CDU-Generalsekretär Czaja verbirgt sich Kritik
Die Stellungnahme Angela Merkels zur Russlandpolitik hat die CDU-Führung offenbar nicht restlos überzeugt. Sie will mehr. Es ist allerdings kaum zu erwarten, dass Merkel der CDU den Gefallen tun wird.
Trägt Angela Merkel eine Mitverantwortung für den Angriff auf die Ukraine? CDU- Generalsekretär Czaja sagt: „Es ist Putins Krieg.“ So einfach wollen es sich nicht alle in seiner Partei machen.
Der ukrainische Präsident fordert die Altkanzlerin zu einem Besuch in dem Kiewer Vorort Butscha auf, wo Hunderte Leichen gefunden wurden. Merkel solle sehen „wozu die Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland geführt hat“.
Gehen nur gute Menschen in den Baumarkt? Kann man Pitt und Aniston im Malkurs treffen? Und ist es ratsam, einen Stripper zu daten? Die Herzblatt-Geschichten.
Im Kampf um seine Wiederwahl hat Frankreichs Präsident Europa in beispielloser Weise für seine Zwecke gekapert. Brüssel tanzt heute nach Macrons Nase.
Angela Merkels langjähriger Regierungssprecher wechselt in eine diplomatische Funktion.