Männer in unterschiedlichen Welten
Bei Gabriels Besuch in Israel wirkt der Eklat des letzten Jahres noch nach. Netanjahu plant ohnehin längst mit einer anderen Realität, als es die Europäer tun.
Bei Gabriels Besuch in Israel wirkt der Eklat des letzten Jahres noch nach. Netanjahu plant ohnehin längst mit einer anderen Realität, als es die Europäer tun.
SPD und Union hätten große Fortschritte bei den Verhandlungen zur künftigen Europapolitik gemacht, sagt Martin Schulz. Viel konkreter wird er in der gemeinsam mit Merkel und Seehofer abgestimmten Erklärung aber nicht.
Nicht einmal fünf Monate nach der Veröffentlichung des Romans kommt Robert Menasses „Die Hauptstadt“ ins Zürcher Neumarkt-Theater. Wie aber Kommissionslyrik und Verordnungsprosa auf die Bühne bringen?
Streits über Klimaschutz bis hin zu Jerusalem haben Europa von Amerika entfremdet. Doch Trumps Iran-Ultimatum übertrifft alles. Hätten die Europäer anders mit ihm umgehen sollen?
In geschlossenen Facebook-Gruppen hetzen Rechte gegen Flüchtlinge und Juden, leugnen den Holocaust, warnen vor einer „muslimischen Invasion“, rufen zum Mord an Politikern auf. Auch die Namen von AfD-Politikern tauchen in den Foren auf.
Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Soziale Netzwerke sollen damit Hassbotschaften konsequenter bekämpfen, sonst drohen hohe Bußgelder. Doch wie sieht die Realität aus?
Die Kritik an Volkswagens Schadstoff-Versuchen mit Affen und Menschen wächst. Jetzt hat sich nicht nur VWs oberster Kontrolleur, sondern auch die Bundeskanzlerin zu Wort gemeldet.
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Mit einem neuen Spitzenduo haben die Grünen womöglich tatsächlich die Chance, zu einer neuen linken Volkspartei zu werden. Freuen dürfte das Martin Schulz nicht. Merkel bleibt währenddessen ihren alten Mustern treu.
In der Union herrscht Unbehagen darüber, mit einem unwilligen Partner über ein Regierungsbündnis zu verhandeln, dessen Zustandekommen ungewiss ist. Der Regierungswille der Genossen wird vermisst.
Das Wanken der SPD und ihrer Führung spiegelt eine gesellschaftliche Entwicklung wider. Daran ist das Internet zwar nicht schuld, doch es beschleunigt den Prozess.
Die Wirtschaftselite in Davos hat zu lange nur auf Gewinne gesetzt. Dass die Globalisierung auch Verlierer hervorbringt, wurde ignoriert – bis jetzt.
In Davos gibt sich die internationale Prominenz aus Wirtschaft und Politik die Klinke in die Hand. Auch ein Unternehmer aus Kriftel spielt dort eine wichtige Rolle.
Sie sind Minister auf Abruf, doch kampflos werden Peter Altmaier, Katarina Barley und Christian Schmidt ihre neuen Ämter nicht räumen. Dürfen sie sich Hoffnung machen?
Die SPD möchte die Verteilung der Ressorts gerne vertagen. Schuld daran sind die Mitgliederbefragung – und der angeschlagene Ruf von Martin Schulz. Dabei hat der offenbar schon genaue Pläne für seine Aufgabe in einer großen Koalition.
Donald Trump hält seine mit großer Spannung erwartete Rede in Davos. Er macht ein großes Versprechen - nicht nur für sein Land. Und wirbt.
Unternehmer und Politiker werfen auf dem Weltwirtschaftsforum die soziale Frage neu auf. Die Antworten sind bisher erschreckend dünn.
Merkel und Macron werben für ein starkes und eigenständiges Europa. Doch allein aus Worten und gutem Willen erfolgt nicht mehr Handlungsfähigkeit.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer fordern einen raschen Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Auch deren Vorsitzender Martin Schulz sagte, die Gespräche zügig durchführen zu wollen.
Am Freitag beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. Schon in zwei Wochen sollen Ergebnisse vorliegen – doch zuvor müssen noch einige Hürden genommen werden.
Wie sich der Westen beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos streitet, wie die Jusos die Groko stoppen will und ob man Homosexualität bei Asylbewerbern messen kann – der FAZ.NET-Countdown am Donnerstag.
Donald Trumps Handelsminister spricht vom Handelskrieg und „amerikanischen Truppen“, die in Gang gesetzt würden. Die Bundeskanzlerin schlägt in Davos einen ganz anderen Ton an.
Bundeskanzlerin Angela Merkel dringt angesichts des scharfen internationalen Wettbewerbs auf eine stärkere Abstimmung innerhalb der Europäischen Union.
Vier Monate nach der Bundestagswahl hat Deutschland immer noch keine neue Regierung. Wer soll noch glauben, dass es Union und SPD wirklich um Genauigkeit vor Schnelligkeit geht?
Vor den Verhandlungen über eine große Koalition macht die Bundeskanzlerin einen Abstecher nach Davos. Über welche Themen Angela Merkel auf dem Weltwirtschaftsforum spricht? Verfolgen Sie ihre Rede im Livestream.
Die Deutsche Umwelthilfe will per Klage erreichen, dass bestimmte Dieselautos aus dem Verkehr gezogen werden, in Davos sprechen Merkel und Macron und um den deutschen Filmtitel „Fack Ju Göhte“ ist ein Rechtsstreit entbrannt.
Die Karnevalsdelegationen der Bundesländer haben das Kanzleramt besucht. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt sie mit einer launigen Rede.
Auch nach dem SPD-Parteitag trommelt der „Zwergenaufstand“ in der Partei weiter für Stimmen. Notfalls auch mit unlauteren Mitteln. Schneewittchen zieht indes an ihnen vorbei.
Der designierte thüringische SPD-Vorsitzende und frühere Bundesminister Wolfgang Tiefensee verlangt von Martin Schulz, auf ein Ministeramt zu verzichten. Unionsfraktionschef Kauder mahnt bei den Verhandlungen zur Eile.
Am Montagabend trafen sich Martin Schulz, Angela Merkel und Horst Seehofer, um das weitere Vorgehen auf dem Weg zur Groko zu besprechen. Schulz sagt, die SPD-Spitze müsse sich erst noch sortieren.
Der Präsident der französischen Nationalversammlung, François de Rugy, setzt sich bei seiner Rede im Bundestag für eine Erneuerung des Élysée-Vertrags ein. Nicht alle Parteien sind begeistert.
Auf die Sondierung folgen die Koalitionsverhandlungen. Nun rückt vor allem die SPD viele Themen in den Blick, die bisher nur vage behandelt wurden. Tatsächlich stehen die Chancen auf Nachbesserungen gut. Ein Überblick.
Französische und deutsche Parlamentarier begehen heute den Jahrestag des Élysée-Vertrags. Doch die AfD sperrt sich gegen eine gemeinsame Resolution – und kritisiert die anderen Fraktionen scharf.
Erste Unionspolitiker rücken vom harten „Nein“ ab, mit der SPD noch einmal über Ergebnisse des Sondierungspapiers zu sprechen. Juso-Chef Kühnert kündigt eine „Anti-Groko-Tour“ an.
Nach der knappen Zustimmung der Sozialdemokraten wollen SPD und Union rasch Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Eine Übersicht von Pressereaktionen aus dem In- und Ausland.
Sichtlich erschöpft zeigte sich Martin Schulz nach der Groko-Entscheidung auf dem SPD-Parteitag bei „Anne Will“. In der Diskussion wirkten die politischen Kalendersprüche von Peter Altmaier bisweilen wie ein Fels in der Brandung.