Tsipras, Putin und das große Spiel
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Vor dem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras in Berlin haben Linkspartei und Grüne die Bundesregierung zu Zugeständnissen aufgerufen. SPD-Chef Gabriel hofft auf einen Neustart in der Beziehung zu Griechenland.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker scheint einen Geduldsfaden aus Stahl zu haben: Er tut alles, um Griechenland zu helfen, obwohl Alexis Tsipras ihn hintergegangen hat.
Dem griechischen Ministerpräsidenten Tsipras bleiben noch zwei Wochen, um mit seinen Gläubigern eine Reformliste abzustimmen. Dann geht Athen nach internen Berechnungen der EU-Kommission das Geld aus, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Säumige Steuerzahler schulden dem griechischen Staat 76 Milliarden Euro. Ein in der Nacht verabschiedetes Gesetz soll sie mit geringeren Strafen zur Zahlung motivieren. Doch an einen durchschlagenden Erfolg glaubt die Regierung selbst nicht.
Viele Franzosen sympathisieren mit der griechischen Forderung nach einem Schuldenschnitt. Was das aber für den eigenen Haushalt bedeuten würde, ist ihnen wohl nicht klar.
Die Zentralbank sagt, Aufsicht und Geldpolitik sind unabhängig. Doch Draghi vertagt die harte Gangart, die die Aufseher gegenüber Griechenland einschlagen wollen. Nun droht eine Verfassungsbeschwerde.
Wenn das Trommelfeuer gegen Berlin dem Ziel dienen sollte, die Gläubiger zu spalten, dann ist Athen damit nicht weit gekommen. Der Europäische Rat hat dem griechischen Regierungschef Tsipras nun wieder aufgegeben, eine Liste mit Reformvorschlägen vorzulegen. Ein Durchbruch ist das aber nicht. Ein Kommentar
Die griechische Regierung will von Privatisierungen nichts mehr wissen. Obwohl das schon ein Grund für die internationalen Gläubiger sein könnte, die letzte Tranche an Hilfskrediten zu verweigern.
Im Schuldenkonflikt sind Griechenland und die europäischen Partner bei ihrem Spitzentreffen in Brüssel um Versöhnung bemüht. Athen will schnell neue Reformpläne vorlegen. Doch dem Land fehlen Zeit und Geld.
Bundeskanzlerin Merkel hat am Vormittag eine Regierungserklärung abgegeben, bevor sie zum EU-Gipfel nach Brüssel reist. Von Griechenland verlangte sie Vertragstreue.
Im Schuldenstreit kommt es beim EU-Gipfel zu einem Sondertreffen, unter anderem mit der Kanzlerin und Griechenlands Ministerpräsident Tsipras. Zuvor hatte Eurogruppen-Chef Dijsselbloem Kapitalverkehrskontrollen ins Spiel gebracht.
Seit 50 Tagen ist die Regierung Tsipras im Amt. Ihre Mitglieder absolvierten viele beachtete Auftritte in ganz Europa. Die legislativen Gehversuche sind jedoch noch im Ankündigungsstadium.
Bundesfinanzminister Schäuble weist in einer Rede die griechische Regierung zurecht - zur Freude der Unionsfraktion im Bundestag. Anders als Kanzlerin Merkel greift er dabei aber zu deutlichen Worten.
Griechenlands neuer Staatspräsident Pavlopoulos pocht auf deutsche Reparationszahlungen - auch hiesige Historiker und Völkerrechtler schließen solche Ansprüche nicht aus. Politiker von SPD und Grünen schließen sich dem an.
Eigentlich wollte Tsipras erst Anfang Mai anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland nach Moskau fliegen. Nun teilte Athen mit, der griechische Ministerpräsident werde der Einladung Putins früher nachkommen.
Griechenlands neue Regierung hat den Staat schon vor ihrer Wahl Steuern gekostet. Neue Zahlen zeigen: Der Fortschritt im Staatshaushalt ist gestoppt.
„Sie haben alles Vertrauen zerstört“ - Wolfgang Schäuble holt gegen Griechenland aus. Die Regierung in Athen breche nicht nur Absprachen, sie belüge auch das eigene Volk. Forderungen nach Entschädigung wegen einer Zwangsanleihe aus dem Zweiten Weltkrieg schmettert der Finanzminister ab.
Acht Wochen nach seinem Amtsantritt reist Griechenlands Ministerpräsident Tsipras am nächsten Montag zum ersten offiziellen Besuch nach Berlin. Angela Merkel hat ihn ins Kanzleramt eingeladen.
Giannis Varoufakis scheint bisher jeglicher Kritik von außen zu widerstehen. Doch in der griechischen Linken rumort es - er gilt manchen Dogmatikern als zu liberal.
Deutschland soll Griechenland elf Milliarden Euro schulden – als Folge der Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Das sagt nicht nur Ministerpräsident Tsipras, sondern auch Linksfraktionschef Gysi. Wie kommen sie darauf?
Griechenland hat zwar eine neue Regierung, doch die Politik erneuert sich kaum. Auch die Opposition taugt nicht als Ersatz-Regierung. Das ist ein Problem.
Viel reden, wenig tun: Das ist der Vorwurf an Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis. Jetzt wird die Diskussion um seine Zukunft lauter. Varoufakis bereut inzwischen die Auswüchse seiner Interviews.
Die griechische Regierung befürchtet nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass die Staatskasse bereits am Monatsende leer ist. Dafür tritt Ministerpräsident Tsipras erstaunlich locker auf.
Griechenlands Regierung will von Deutschland Reparationen, die Bundesregierung lehnt die Forderungen ab. Nun meldet sich Gregor Gysi zu Wort und erklärt, warum Deutschland aus seiner Sicht zahlen muss.
Der EU-Parlamentspräsident hat den griechischen Regierungschef aufgefordert, die Koalition mit der rechtpopulistischen Anel-Partei zu beenden. Deren Vorsitzender Panos Kammenos hatte Wolfgang Schäuble bezichtigt, „in einen Fall von Bestechung“ verwickelt gewesen zu sein.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis verliert auch in der eigenen Regierung Freunde. Jetzt machen Gerüchte über eine Entmachtung des Politikers die Runde.
Die Privatisierung war zentraler Bestandteil der Vereinbarungen zwischen Griechenlands Gläubigern und den früheren Regierungen, sie sollte Milliarden in die leere Staatskasse bringen. Doch Ministerpräsident Tsipras will sogar noch mehr staatlichen Einfluss auf die Wirtschaft.
Griechenlands Wirtschaft ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Doch ist das nur ein kleiner Lichtblick: Zum Jahresende schrumpfte sie schon wieder. Und auch die Steuereinnahmen bleiben hinter den Erwartungen zurück.
Deutschland scheint das Lieblingsopfer der griechischen Regierung zu sein – sagt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Damit müsse nun Schluss sein. Griechenlands Ministerpräsident Tsipras spricht dagegen von „Missverständnissen“.
Einfach unfassbar: Sie erraten nie, wer auf Platz drei der Fass-Metapher-Liste steht!
Hinterbliebene der Opfer eines deutschen Massakers von 1944 klagten sich durch alle Instanzen. Nun hängt alles vom neuen Justizminister Paraskevopoulos ab. Wenn er unterschreibt, droht deutschen Einrichtungen in Athen die Zwangsversteigerung.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras will Reparationen für den Zweiten Weltkrieg - und er wirft Deutschland „juristische Tricks“ vor. FAZ.NET dokumentiert die wichtigsten Teile seiner Ansprache im Parlament.