Die AfD will regieren
Die AfD trat erstaunlich diszipliniert auf bei ihrem Parteitag. Trotzdem wird sie so schnell keine normale Partei sein.
Die AfD trat erstaunlich diszipliniert auf bei ihrem Parteitag. Trotzdem wird sie so schnell keine normale Partei sein.
Die AfD wählt auf ihrem Bundesparteitag Tino Chrupalla mit knapp 55 Prozent zu einem ihrer beiden Vorsitzenden. Der andere, Jörg Meuthen, wird mit 69 Prozent bestätigt.
Der scheidende AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland schwört seine Partei auf Regierungsverantwortung ein. Vor der Halle demonstrieren 10.000 Menschen.
Proteste begleiten den Parteitag der AfD in Braunschweig. Der bisherige Co-Vorsitzende Alexander Gauland wird für die Wahl der neuen Parteispitze nicht mehr antreten.
Für die zwei Posten des AfD-Bundesvorstands kandidieren in Braunschweig unter anderen eine Gemäßigte, ein Antisemit und zwei Professoren. Besonders spannend wird die Wahl für die Nachfolge von Alexander Gauland.
Der AfD-Parteitag wird zu einem Zweikampf um den künftigen Parteivorsitz. Der bisherige Parteichef Alexander Gauland will nicht mehr kandidieren – das vereinbarte die AfD-Spitze nach F.A.Z.-Informationen bei einem Krisentreffen.
Die Kanzlerin sagt zu, die Verteidigungsausgaben bis Anfang der 2030er Jahre auf 2 Prozent erhöhen zu wollen. AfD-Chef Gauland attackiert die Klimapolitik der Regierung – und erklärt die Energiewende für gescheitert.
Alexander Gauland wollte nie AfD-Vorsitzender werden. Er kandidierte vor zwei Jahren, um eine Katastrophe zu verhindern. Jetzt hat er Probleme, das Amt wieder loszuwerden. Den Grund dafür hat er sich selbst eingebrockt.
Eigentlich wollte Alexander Gauland den Parteivorsitz abgeben, der Sachse Tino Chrupalla sollte folgen. Nun torpediert ein anderer diesen Plan.
Das Deutschlandradio fragt auf einer Tagung, ob Journalisten aus der Öffentlichkeit verdrängt werden. Wie das geschieht, zeigt der Auftritt eines Influencers.
Einst sollte Björn Höcke wegen seiner rechtsnationalen Aktivitäten aus der Partei ausgeschlossen werden. Nun sieht Alexander Gauland Höcke in der „Mitte der Partei“. Höcke selbst strebt nach Höherem.
Bei der Wahl in Thüringen hat die AfD ihr Ergebnis von 2014 verdoppelt. Das dürfte die Position von Landeschef Björn Höcke und seines rechtsextremen „Flügels“ innerhalb der Partei weiter stärken. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Er gilt als potentieller Gauland-Nachfolger: Im Interview erklärt AfD-Politiker Tino Chrupalla, dass er an die AfD-Spitze strebt und wehrt sich gegen Vorwürfe nach dem Halle-Attentat – diese seien „konstruiert“.
Den Vorwurf, dass die AfD für den Terrorakt mitverantwortlich sei, machte als Erster Bayerns Innenminister Herrmann. Später pflichtete ihm Bundesinnenminister Seehofer bei. Führende AfD-Politiker verurteilten die Tat – und wandten sich gleichzeitig gegen die Vorwürfe.
Erst war es der Euro, dann die Migration. Jetzt erhebt die AfD das Klima zum Mobilisierungsthema. Ihr Credo: Hauptsache politisch inkorrekt. Die Frage ist, ob sich die Partei da mal nicht verzockt.
Der Parteichef der AfD wirft der Bundesregierung „maßlose Vorhaben“ beim Klimaschutz vor. Abgesehen von der AfD würden alle Parteien den von Greta Thunberg angeheizten Irrsinn mitmachen.
Populisten geben sich gerne als Männer und Frauen des Volkes. Am Beispiel der AfD kann man jedoch sehen: Kritiker der „Elite“ sind meist elitärer, als ihre Rhetorik vermuten lässt.
Die AfD-Führung zitierte am Freitag einige Unruhestifter zum Rapport – einer kam gar nicht erst, sondern schimpfte auf Facebook. Andere verkündeten den Frieden.
Der Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag Alexander Gauland behauptet faktenwidrig, es gebe keine gesicherten Erkenntnisse über eine durch den Menschen verursachte Erderwärmung.
Beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt versucht die Partei, sich ein bürgerlich-konservatives Image zu geben. Doch der ein oder andere Wortbeitrag lässt daran Zweifel aufkommen.
Jetzt mischt sich sogar der Bundespräsident ein: Steinmeiers Angriff auf Gauland trifft auch das Wahlvolk, aber der moralisierende Kampf gegen die AfD befördert die Auszehrung der Traditionsparteien.
Es sei nicht Aufgabe des Bundespräsidenten, Wahlkampf zu machen, kritisiert der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der hatte der Partei die Bürgerlichkeit abgesprochen.
Alexander Gauland wird am Sonntag zu Gast beim „Sommerinterview“ der ARD sein. Seine Teilnahme am Onlineformat „Frag selbst“, in dem Zuschauer Fragen stellen dürfen, hat er kurzfristig abgesagt.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen wirft Bundespräsident Steinmeier vor, „aktiv am politischen Kampf gegen die AfD“ teilzunehmen. Dieser hatte der Partei vorher die Bürgerlichkeit abgesprochen.
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält sich und seine Partei für bürgerlich. Daran ändern seiner Meinung nach auch NPD-Parolen, Revolutionsträume und die Überzeugungen von Björn Höcke nichts. Ein Interview.
An diesem Fernsehabend haben wieder viele Medienkonsumenten Grund zur Empörung gefunden: Zielscheibe war das ZDF. Im Gegensatz dazu suchte Sandra Maischberger nach ihrer verloren gegangenen Orientierung.
Nach ihren Wahlerfolgen sieht die AfD sich auf dem Weg zur Volkspartei und will vom Osten her das Land erobern. Von der CDU wünscht sie sich Gespräche über eine Koalition.
Doris von Sayn-Wittgenstein hat nach ihrem Ausschluss aus der AfD nun auch Konsequenzen in ihrem Landesverband gezogen, um „diktatorische Strafaktionen“ zu vermeiden, wie sie sagt. Alexander Gauland ist erleichtert.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg kam die AfD jeweils deutlich über die 20-Prozent-Marke. Ihr Erfolg macht eine Regierungsbildung schwierig. Für AfD-Chef Gauland ist eins klar: Sie werden die Politik in Zukunft stark mitbestimmen.
Die AfD ist in Sachsen und Brandenburg stark wie nie und fordert offensiv Teilhabe ein. Doch die bisherigen Regierungsparteien winken ab. Mit den Rechtspopulisten wollen weder SPD noch CDU koalieren.
In Sachsen und Brandenburg haben sich die Nichtwähler zu Wort gemeldet – ist es nun akzeptabel, sie vom Wählen wieder abzubringen? In der Show von Anne Will führt der Wahlabend zu überraschenden Einsichten.
Auf ihrer Wahlparty ist die AfD in Brandenburg im „Siegestaumel“. Dass sie doch nicht vor der SPD gelandet ist, kann den Jubel nicht schmälern. Und Björn Höcke zieht Vergleiche zur Revolution von 1989.
Die „Wir schaffen das“-Zuversicht war einmal: Die Reportagen von Jana Simon zeigen, wie in Deutschland die Zukunftsangst wächst. Die Autorin befasst sich dabei auch mit der eigenen Profession.
Was bedeuten die Erfolge in Sachsen und Brandenburg für die AfD? Zuallererst eine Stärkung des rechtsradikalen „Flügels“ – die könnte sich jedoch als Bumerang erweisen.
Die Zweier-Koalitionen in Dresden und Potsdam werden nach den Wahlen am Sonntag wohl keine Mehrheit mehr haben. Die amtierenden Ministerpräsidenten Kretschmer und Woidke warben am Freitag noch einmal für sich – und warnten vor einem Erfolg der AfD.
Andreas Kalbitz verlangt Gehorsam und Loyalität. Nach seinem wahrscheinlichen Wahlerfolg in Brandenburg wird der inoffizielle Chef des „Flügels“ der AfD noch mächtiger werden.