Von Feinden umgeben
Die AfD feiert im Taunus ihr zehnjähriges Bestehen – und deutet ihre Geschichte um: Radikalisiert habe sich nicht die Partei, sondern die Welt um sie herum.
Die AfD feiert im Taunus ihr zehnjähriges Bestehen – und deutet ihre Geschichte um: Radikalisiert habe sich nicht die Partei, sondern die Welt um sie herum.
Die AfD feiert im Taunus ihr zehnjähriges Bestehen – und deutet ihre Geschichte um: Radikalisiert habe sich nicht die Partei, sondern die Welt um sie herum.
300 AfD-Mitglieder haben sich am Montagabend in Königstein getroffen, um ihre Partei zu feiern. Dagegen protestieren viele in der Taunusstadt.
Vor zehn Jahren wurde in Oberursel eine neue Partei gegründet, die „Alternative für Deutschland“. Schon ganz am Anfang gab es Zweifel, ob der Name zu nationalistisch klingen könnte. Später endete alles im Radikalismus. Warum?
Der Gesetzgeber will Parteimitglieder vor einer übergriffigen Parteiführung schützen. Das Beispiel der AfD zeigt: Dieser Schutz kann Extremismus befördern.
Wirtschaftsminister Habeck reist nach Washington, die AfD wird zehn Jahre alt und das 49-Euro-Ticket ist vielen wohl zu teuer.
„Reschke-Fernsehen“ heißt die neue Late Night Show im Ersten, deren Star Anja Reschke ist. Die macht sich locker; lustig ist es aber nicht.
Identifikation mit dem Aggressor als Grundgefühl: Wie Alexander Gauland die AfD auf antiwestlichen Kurs brachte.
Igor Girkin hat die prorussischen Kämpfer befehligt, die 2014 ein Passagierflugzeug über der Ukraine abschossen. Heute prophezeit er Putin einen gewaltsamen Tod. Und will wieder in den Krieg ziehen.
Die Union fordert im Bundestag, die Ukraine mit schweren Waffen zu unterstützen. Die SPD wirft ihr vor, sie wolle einen „deutschen Alleingang“. CDU und CSU stießen „in die Kriegstrompete“, kritisiert die AfD.
Kurz vor dem Ende entbrennt auf dem AfD-Parteitag in Riesa ein heftiger Streit. Grund ist eine Europa-Resolution, die es in sich hat. Verfasst wurde sie von Alexander Gauland und Björn Höcke.
Der Rechtsextremist Höcke ist die zentrale Machtfigur in der AfD. Im Westen wartet mit ihm der Niedergang, im Osten aber könnte eine radikale Volkspartei herrschen.
Die Brandenburger AfD wählt Birgit Bessin als Nachfolgerin des aus der Partei ausgeschiedenen Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz. Die 44-Jährige gilt als Vertraute von Kalbitz und war Mitglied des rechtsnationalen „Flügels“ der Partei.
Teile der Partei stünden seiner Meinung nach „nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, sagte Meuthen zur Begründung. Er sei im Machtkampf um die Ausrichtung der AfD unterlegen.
Der Bundespräsident würdigt die Amtszeit von Angela Merkel als „beispielgebend“. So verabschiedet er die Kanzlerin – und bittet sie, noch ein bisschen weiterzumachen.
Als Alterspräsident eröffnet Wolfgang Schäuble die erste Sitzung des Bundestags. Zuvor hatte die CDU bereits einen „Hauch von Arroganz der Macht“ eines möglichen Ampelbündnisses beklagt.
In der gespaltenen AfD können beide Strömungen das Wahlergebnis jeweils in ihre Richtung deuten. Die Radikalen feiern ihre Erfolge im Osten, die Bürgerlichen haben Angst um den Westen. Ein Machtkampf zieht herauf.
Die AfD ist mit dem Ziel gescheitert, in Richtung zwanzig Prozent zu marschieren. Aber sie ist immer noch im Parlament – als rechtsextreme und destruktive Opposition.
Um die AfD war es im Wahlkampf ziemlich still. Der Machtkampf in der Partei ist ausgesetzt. Welche Richtung sie nimmt, entscheidet sich kurz nach der Bundestagswahl.
Sprache ist ein wichtiges Mittel im politischen Kampf. Ein nützliches Nachschlagewerk über Rechtsextremismus und seine "Tatworte".
Ernst Gerhardt war von 1978 bis 1990 für die Finanzen Frankfurts verantwortlich und hat die Entwicklung der Stadt zum Wirtschaftszentrum mitgestaltet. Am Freitag wird der Grandseigneur der Frankfurter CDU 100 Jahre alt.
Uwe Junge ist nicht der erste und wohl auch nicht der letzte Politiker, der die AfD im Streit verlässt. Dass der frühere Fraktions- und Parteichef in Rheinland-Pfalz zu den Moderaten dort zählte, ist indes skurril.
Der ehemalige Fraktionschef der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, gab am Sonntag seinen Parteiaustritt bekannt. Er begründete seine Entscheidung vor allem mit einer negativen Veränderung der Mitgliederstruktur.
Politiker dürfen jetzt keine Angst haben vor zu viel oder wenig Debatte. Herumdrucksen gilt nicht. Die Menschen in Afghanistan und hier haben Klarheit verdient.
AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla ist kein Intellektueller, sondern ein Malermeister aus Görlitz. Manchen in der AfD ist das peinlich. Andere halten es für eine Stärke.
Hier konkurrieren Annalena Baerbock und Olaf Scholz ums Direktmandat. Und die halbe Ortschaft sieht so aus wie ein paar sehr reiche Männer sich das vorgestellt haben. Über Potsdam als geistige Lebensform.
Die AfD macht in Sachsen-Anhalt Wahlkampf mit Verschwörungstheorien und kämpft gegen „Globalisten“. In Umfragen liegt die Partei nur wenige Prozentpunkte hinter der CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff.
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
„Meuthens Mädchen“ und ein General a.D. wollen die AfD in den Wahlkampf führen. Sie treten gegen Parteichef Tino Chrupalla und Alice Weidel an. Nun entscheiden die Mitglieder.
Der Bundestag hat bundesweit einheitliche Regeln im Kampf gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie beschlossen. FDP und Freie Wähler kündigen Verfassungsbeschwerden an.
Alexander Gauland ist gegen das Coronavirus geimpft worden. Welches Vakzin der 80-Jährige erhalten hat, ist nicht bekannt. Die AfD hatte sich zuletzt auf ihrem Parteitag kritisch gegenüber den zugelassenen Impfstoffen geäußert.
Über die mörderische Geschichte erfährt man viel, über heute vergleichsweise wenig.
In der Debatte zu Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungserklärung zur Corona-Lage haben führende Oppositionspolitiker die aktuellen Maßnahmen scharf kritisiert.
Die AfD-Spitzenpolitiker Gauland und Chrupalla nehmen Stellung zu dem Urteil.
Die AfD gibt sich trotz ihrer Zerrissenheit einhellig empört über die Einstufung als Verdachtsfall einer rechtsextremistischen Bestrebung. Der Ko-Vorsitzende Jörg Meuthen steht unter Druck.
Die AfD verliert Mitglieder und Zuspruch. Im Jahr der Bundestagswahl ist die Partei gespalten wie nie – und gelähmt von einem Machtkampf an der Spitze.