AfD-Jugend knüpft Netzwerk zur europäischen Rechten
Offiziell grenzen sich die rechtspopulistischen Parteien in Europa gerne voneinander ab. Doch im Hintergrund läuft die Vernetzung. Vor allem der politische Nachwuchs ist aktiv.
Offiziell grenzen sich die rechtspopulistischen Parteien in Europa gerne voneinander ab. Doch im Hintergrund läuft die Vernetzung. Vor allem der politische Nachwuchs ist aktiv.
Während es beim deutschen Team in der Offensive hakt, wirkt die Abwehr mittlerweile gefestigt. Das liegt vor allem an Jerome Boateng. Anders als allen anderen Weltmeistern ist dem Verteidiger nochmals ein Qualitätssprung gelungen.
Die AfD betreibe „politische Realitätsverweigerung“ wirft der hessische Ministerpräsident den Rechtspopulisten vor. Seine Wiederwahl zum Landesvorsitzenden ist eine klare Sache.
Die schönen alten Bilder sind am Ende schrecklich, und die alten großen Tore sind es auch, so schön sie auch waren. So war es bei Rahn, Müller und Brehme. So ist es bei Götze jetzt auch.
Er trägt einen Namen, der Alexander Gauland an Fußball-Deutschland vor 60 Jahren erinnert. Doch Nationalspieler Thomas Müller kann mit den Äußerungen des AfD-Vizes nichts anfangen.
Boateng, Khedira oder Özil: Profis mit Migrationshintergrund haben die Nationalelf zum Weltmeister gemacht. Einer von ihnen könnte bei der EM sogar zum Kapitän aufsteigen – und die Hymne singen.
Ist ihr Treffen auf Deutschlands höchstem Berg ein einsamer Gipfelsturm gewesen? Ein Vorstandspapier legt nahe, dass Frauke Petrys Parteifreunde in der AfD nicht amüsiert sind über ihr Rendezvous mit dem Chef der rechtspopulistischen FPÖ.
Warum Chefs manchmal die Dinge selbst erledigen müssen, dies aber nicht immer tun sollten.
Auf schlechte Nachbarschaft: Wenn Argumente für Migration ausgehen, nehmen manche Medien Zuflucht zu Gewaltvorschlägen und Überfremdungswünschen. Man möchte nicht neben ihnen wohnen.
Ein CDU-Abgeordneter im brandenburgischen Landtag sorgt für Aufsehen: Weil es ihm „peinlich“ ist, mit AfD-Vize Gauland im Parlament zu sitzen, zeigt sich Sven Petke im Plenarsaal mit Boateng-Trikot.
Als Büroleiter von Oberbürgermeister Wallmann erwarb sich Alexander Gauland einst viel Ansehen in Frankfurt - auch durch seinen Einsatz für Flüchtlinge. Über die Aussagen des heutigen AfD-Politikers sind viele Wegbegleiter von damals entgeistert.
Mit seiner Äußerung über Jerome Boateng hat Alexander Gauland die AfD-Anhänger zumindest zeitweise verschreckt. Vor allem in Ostdeutschland haben die Menschen nichts gegen den Nationalspieler in der Nachbarschaft.
Im öffentlichen Diskurs hat der Rassismus keine Chance. Trotzdem wird er immer stärker. Warum?
Eigentlich hieß Anne Wills Sendung am Sonntag: „Guter Nachbar, schlechter Nachbar – wie rassistisch ist Deutschland?“, aber die meiste Zeit drehte es sich um die Frage: Wie rassistisch ist Alexander Gauland?
Alexander Gauland wollte noch etwas loswerden. Im brandenburgischen Elsterwerda spricht der AfD-Politiker über das Boateng-Zitat und greift ein neues auf – eine Parole der rechtsextremen Szene.
Am 2. Juni hielt AfD-Politiker Alexander Gauland auf dem Marktplatz in Elsterwerda eine Rede, in der er sich rechtsextreme Parolen zu eigen machte. Hier können Sie sie im Wortlaut nachlesen und hören.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat den Parteien im Bundestag vorgeworfen, sie verträten „eine Politik der menschlichen Überflutung“. In einer Rede berief er sich zudem auf einen in der rechtsextremen Szene populären Satz.
Die umstrittenen Aussagen über Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng scheinen der AfD zu schaden. Partei-Chefin Frauke Petry legt dennoch nach – mit Kritik an Mesut Özil.
Für AfD-Politiker Gauland ist die Fußball-Nationalmannschaft „schon lange nicht mehr deutsch“ im „klassischen Sinne“. FAZ.NET hat die Geburtsorte aller EM-Teilnehmer gesucht – und überraschende Entdeckungen gemacht.
Im „klassischen Sinne“ seien heutige Fußball-Nationalmannschaften „keine Frage der nationalen Identität mehr“, sagt Alexander Gauland. „Diese multikulturelle Welt“ sei den meisten Deutschen fremd, so der stellvertretende AfD-Vorsitzende in einem Gespräch.
Nach der Gauland-Aussage hätte eine große Mehrheit der Deutschen Jérôme Boateng gerne zum Nachbarn. Zudem spricht sich der Fußball-Weltmeister dafür aus, bestimmte Begriffe auf Rassismus zu überprüfen.
Der AfD-Politiker Jörg Meuthen gibt sich gewohnt handzahm. Sein Versuch, Gauland zu rehabilitieren, missglückt aber. Es sei denn, man hält Naivität für eine überzeugende Erklärung.
Thüringens Ministerpräsident bemängelt, dass die Nachbarn-Aussage des AfD-Vize über den deutschen Nationalspieler „Tage lang“ in den Schlagzeilen war. Andere wichtige Nachrichten wären dadurch in den Hintergrund gerückt.
Der Leugnung folgt nun das Eingeständnis des AfD-Vizes, dass er doch über Jerome Boateng gesprochen hat. Die Schuld für die Aufregung sieht er trotzdem nicht bei sich.
Jerome Boateng und der #Nachbar: Das ganze Land scheint nun hinter dem Fußballstar zu stehen. Doch so einfach ist die Sache mit dem Rassismus nicht. Der Nationalspieler kennt das nur zu gut – und bezieht Stellung.
Alexander Gaulands Äußerungen über den deutschen Nationalspieler Jérôme Boateng sorgen für viel Wirbel. Am Sonntag hat der AfD-Vizechef das Zitat noch abgestritten, jetzt bestätigt er es.
Der AfD wird oft eine schlaue Strategie aus Provokation und Beschwichtigung unterstellt – auch im Falle von Gaulands Äußerungen. Dabei machen die Funktionäre einfach Fehler.
Die AfD wird immer beliebter. Was ihre Wähler eint, ist nicht mehr der Kampf gegen den Euro, sondern das Misstrauen – sogar gegen die eigene Parteispitze.
Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Strauß. Der Satz ist für die Kanzlerin kein Dogma, Horst Seehofer sieht ihn als Vermächtnis. Der neue Streit in der Union hat eine lange Vorgeschichte.
Die AfD beruft sich auf das Christentum. Doch ihre Wähler sind oft konfessionslos. Für Partei-Vizechef Gauland sorgen sie sich über die vielen Muslime aus fremden Ländern. Der AfD-Politiker wählt dafür einen deutschen Fußballspieler als Beispiel.
Das Urteil von Bundeskanzlerin Merkel über die abschätzigen Äußerungen des AfD-Vize zu Nationalspieler Jerome Boateng fällt vernichtend aus. Der DFB reagiert mit einem Video – und auch Alexander Gauland meldet sich abermals zu Wort.
Jérôme Boateng hat sich nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft erstmals zu den Aussagen von Alexander Gauland geäußert. Der Nationalspieler zeigte sich vor allem erfreut über die positiven Reaktionen der Fans.
Das gilt auch für die Türkei. Sein eigenes Verhalten gegenüber einem Nachbarn kann man aber anpassen. Dabei muss man sich ja nicht an Alexander Gauland orientieren.
Nachdem der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland den Fußball-Nationalspieler Boateng beleidigt hat, versucht sich die Parteispitze in Schadensbegrenzung. Die Äußerung könnte den Machtkampf in der Partei weiter befeuern.
Die Äußerung Gaulands über den Fußballspieler Boateng ist niederträchtig und zeigt, dass eine demokratische Auseinandersetzung mit der AfD ein frommer Wunsch bleibt.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland will den Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng nie beleidigt haben. „Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten“, teilte er mit. Die Aufzeichnungen der F.A.S.-Korrespondenten beweisen jedoch das Gegenteil.